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Wenn nachts etwas auslöst – Trostberg

Sicherheitsdienst Trostberg

Eine Melderanlage stellt fest, dass etwas passiert ist. Sie sagt nicht, was. Diesen Teil übernehmen wir: Nachschau nach jeder Auslösung, Befund von außen nach innen, Verständigung von Polizei oder Feuerwehr und ein Bericht als Zeitleiste. Dazu Brandwache bei Heißarbeiten und bei ausgefallener Brandmeldeanlage. Angebot binnen 24 Stunden nach kostenloser Begehung.

  • Nachschau nach jeder Auslösung: maximal 20 Minuten bis zum Objekt im Chiemgau
  • Interventionsbericht als Zeitleiste – Meldungseingang, Ankunft, Befund, Verständigung, Abfahrt
  • Brandwache bei Heißarbeiten und bei Ausfall einer Brandmeldeanlage, Umfang nach behördlicher Vorgabe
  • Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz
  • Bewachungshaftpflicht über die Allianz: 3 Mio. € je Schadenfall
Sicherheitsmitarbeiter bei der Nachschau an einem Betriebsgebäude

Kurz beantwortet

Was passiert, wenn bei Ihnen nachts etwas auslöst?

Meldet Ihre Anlage und niemand sieht nach, fehlt Ihnen die Nachschau. Wir nehmen die Meldung entgegen, fahren an, gehen erst außen und dann innen den vereinbarten Weg, halten den Befund fest und verständigen bei einem echten Ereignis Polizei oder Feuerwehr. Wird bei Ihnen geschweißt, getrennt oder gelötet, brauchen Sie eine Brandwache, die mit der Arbeit beginnt und erst nach der angeordneten Nachwachzeit endet. Ist eine Brandmeldeanlage vorübergehend außer Betrieb, tritt die Wache an ihre Stelle, solange die Störung dauert.

Bleibt ein Haus auch nachts in Betrieb – eine Notaufnahme etwa –, verschiebt sich die Aufgabe: Dann geht es nicht um leere Räume, sondern darum, dass ein offenes Haus geordnet bleibt. Und wenn nach einem Einbruch eine Tür nicht mehr schließt, sichern wir das Objekt, bis handwerklich wiederhergestellt ist, was das Ereignis zerstört hat. Braucht Ihre Geschäftsleitung Begleitung, planen wir das mit ein; Personenschutz gehört zu unserem Angebot.

Die Nummer ist rund um die Uhr besetzt, auch an Wochenenden und Feiertagen. Für die Begehung berechnen wir nichts; Ihr schriftliches Angebot erhalten Sie binnen 24 Stunden.

Leistungen

Fünf Leistungen für den Ereignisfall

Alles hier setzt an demselben Punkt an: Etwas ist passiert oder kann in den nächsten Stunden passieren – und jemand muss darauf reagieren.

Melder einer Gefahrenmeldeanlage in einem Betriebsgebäude

Nachschau nach einer Auslösung

Wir sind für Ihre Anlage die Stelle, an die gemeldet wird. Nach der Meldung fährt eine Kraft an, geht die Außenlinie und danach den vereinbarten Innenweg ab, hält den Befund je Prüfpunkt fest und verständigt bei einem echten Ereignis Polizei oder Feuerwehr und weist sie ein. Maximal 20 Minuten bis zum Objekt im Chiemgau.

Brandwache bei Heißarbeiten

Geschweißt, getrennt oder gelötet wird selten ohne Auflage. Die Wache beginnt mit der Arbeit, beobachtet Arbeitsstelle und angrenzende Bereiche und endet erst nach der angeordneten Nachwachzeit – dem Zeitraum, in dem ein Glutnest sich noch entwickeln kann. Umfang und Postenzahl gibt die zuständige Stelle vor.

Brandwache bei ausgefallener Meldeanlage

Ist eine Brandmeldeanlage abgeschaltet oder gestört, entfällt für diese Zeit die technische Früherkennung. Die Wache ersetzt sie: feste Umläufe durch die betroffenen Bereiche, eine benannte Meldestelle und ein lückenloser Nachweis über die gesamte Störungsdauer, den Sie der Behörde oder Ihrem Versicherer vorlegen können.

Nachtdienst in Häusern mit Dauerbetrieb

Manche Gebäude werden nachts nicht leer, sondern nur unübersichtlicher. Dort geht es um einen geordneten Eingang: ansprechbar sein, Zutritt außerhalb der Besuchszeiten regeln, Rettungsdienst und Bereitschaft ohne Suchen weiterleiten und Störmeldungen der Haustechnik entgegennehmen.

Objektsicherung nach einem Schaden

Nach Einbruch, Brand oder Wasserschaden steht ein Gebäude oft offen: aufgebrochene Türen, zerstörte Fenster, unterbrochene Anlagen. Bis die Instandsetzung greift, halten wir das Objekt besetzt oder fahren es engmaschig an – die Phase, in der ein zweites Ereignis am wahrscheinlichsten ist.

Standortkontext

Welche Objektarten in Trostberg melden können

Diese Einrichtungen sind belegter Standortkontext: Sie machen sichtbar, welche Objektarten es hier gibt und welcher Schutzbedarf daraus folgt. Über unsere Auftraggeber sagen sie nichts – Referenzen nennen wir nur, wenn der Kunde sie freigibt.

Umzäuntes Werksgelände mit Anlagenbau an der Alz
  • Ein Chemiepark als Konzernsitz. Der Chemiepark Trostberg ist Standort und Konzernsitz der AlzChem Group AG, die daneben Werke in Schalchen, Hart, Waldkraiburg und Sundsvall betreibt. Häuser mit Gefahrstoffen haben eine eigene Ereignisordnung; ein externer Dienst wird darin zu einem Glied der Meldekette und nicht zu einer zweiten Entscheidungsinstanz.
  • Ein zweiter Chemiestandort in der Bauchemie. Die Master Builders Solutions Deutschland GmbH mit Sitz in Trostberg ist aus der früheren BASF-Bauchemiesparte hervorgegangen. Für die Ereignisplanung bedeutet das: Welche Stoffe wo lagern, gehört vor dem ersten Bereitschaftstag geklärt, weil davon abhängt, was unsere Kraft bei einem Befund tut – und was sie ausdrücklich nicht tut.
  • Eine Kreisklinik, die nachts nicht leer wird. Die Kreisklinik Trostberg der Kliniken Südostbayern AG hat 200 Betten, neun Fachbereiche und vier Kompetenzzentren, darunter eine Zentrale Notaufnahme. Eine Notaufnahme muss offen bleiben – die Aufgabe besteht darin, sie offen zu halten und trotzdem zu ordnen, mit einem Ton, der zu Menschen passt, die gerade andere Sorgen haben.
  • Technik, die meldet, ohne dass jemand hört. Bei Waltersham entstand auf Grundlage eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit 3.432 Modulen und knapp zwei Megawatt Nennleistung. Meldet dort eine Technikstörung oder ein Zaunmelder, ist niemand in Rufweite. Ohne eine Stelle, die anfährt, bleibt eine solche Meldung folgenlos.
  • Gleisanschlüsse und Betriebe abseits der Autobahn. Die Bahnstrecke Traunstein–Garching wurde zur Anbindung der Großbetriebe im südlichen Chemiedreieck gebaut; planmäßiger Güterverkehr findet unter anderem zwischen Trostberg und Garching statt. Ein Gleiszugang ist im Ereignisfall auch ein Weg für Einsatzkräfte – und einer, den man vorher benannt haben muss.

Ereigniskette

Von der Auslösung bis zum Bericht

Eine Interventionszusage ist eine Zeitangabe. Wert hat sie erst durch das, was in dieser Zeit und danach tatsächlich abläuft.

Anfahrt zu einem Betriebsgelände nach einer Alarmauslösung

Meldungseingang und Startpunkt

Gemessen wird ab Eingang der Meldung, nicht ab dem Moment, in dem jemand losfährt. Deshalb entscheidet der Startpunkt: Wir setzen in Trostberg Kräfte ein, die hier und in der Umgebung wohnen. So entstehen höchstens 20 Minuten bis zum Objekt aus kurzen Wegen und nicht aus optimistischen Annahmen über nächtliche Landstraßen.

Erst außen, dann innen

Bei Ankunft wird zuerst die Außenlinie abgegangen: Zufahrten, Tore, Fenster, Türen, Spuren, ungewöhnlich abgestellte Fahrzeuge. Erst danach folgt der Innenweg im vereinbarten Umfang. Wer innen beginnt, übersieht draußen genau die Spur, die erklärt, was überhaupt geschehen ist.

Die Befundlage entscheidet über den nächsten Schritt

Drei Ergebnisse sind möglich: kein Befund, technischer Befund oder echtes Ereignis. Für jedes ist vorher festgelegt, was folgt – zurück in die Bereitschaft, Meldung an Ihre Haustechnik oder unmittelbare Verständigung von Polizei oder Feuerwehr mit Einweisung vor Ort.

Wenn das Objekt nicht mehr schließt

Ist eine Tür aufgebrochen oder eine Scheibe zerstört, ist die Nachschau nicht beendet, sondern geht in Bewachung über. Vereinbart wird vorab, ob unsere Kraft bis zur Instandsetzung bleibt, wer den Handwerker ruft und ab welcher Stunde diese Standzeit gesondert abgerechnet wird.

Die Zusage gilt auch beim zweiten Anruf derselben Nacht

Auslösungen kommen selten allein. Ein Gewitter, ein defekter Melder oder ein loser Kontakt erzeugt mehrere Meldungen hintereinander. Die Bereitschaft ist so geplant, dass die zweite und dritte Anfahrt derselben Nacht nicht schlechter bedient wird als die erste.

Brandwache

Brandwache bei Heißarbeiten und bei Anlagenausfall

Die Brandwache ist die einzige unserer Leistungen, deren Umfang nicht Sie und nicht wir bestimmen, sondern die zuständige Stelle. Unsere Aufgabe ist es, die Vorgabe genau umzusetzen und lückenlos nachzuweisen.

Was während der Arbeit geschieht

Beobachtet werden die Arbeitsstelle und die angrenzenden Bereiche – auch hinter Wänden und über Decken, wohin Funken und Wärme gelangen können. Löschmittel stehen bereit, der Arbeitsbereich ist geräumt, und für den Abbruch der Arbeit gibt es ein vereinbartes Zeichen.

Die Nachwachzeit ist der eigentliche Zweck

Ein Glutnest entwickelt sich nicht während des Schweißens, sondern danach. Deshalb endet die Wache nicht mit dem Werkzeug, sondern nach dem angeordneten Zeitraum – und dieser Zeitraum steht im Angebot, damit später niemand über die letzten zwei Stunden diskutiert.

Ersatz für eine ausgefallene Anlage

Ist die Brandmeldeanlage gestört oder für Arbeiten abgeschaltet, ersetzt die Wache deren Früherkennung. Vereinbart werden die betroffenen Bereiche, die Zahl der Umläufe je Stunde, die Meldestelle und wie die Ablösung geregelt ist, wenn die Störung mehrere Tage dauert.

Postenzahl statt Personenzahl

Entscheidend ist nicht, wie viele Menschen anwesend sind, sondern wie viele Punkte gleichzeitig beobachtet sein müssen. Bei Arbeiten an zwei getrennten Stellen sind es zwei Posten, auch wenn nur ein Handwerker tätig ist – ein Punkt, den Ausschreibungen regelmäßig unterschätzen.

Der Nachweis ist Teil der Leistung

Festgehalten werden Beginn und Ende, die eingesetzten Kräfte, jeder Umlauf mit Uhrzeit und jede Feststellung. Diesen Nachweis verlangt im Zweifel nicht Ihr Betrieb, sondern die Behörde oder Ihr Versicherer – weshalb er dieselbe Sorgfalt verdient wie die Wache selbst.

Nachtbetrieb

Häuser, die nachts offen bleiben müssen

Ein Gebäude ohne Menschen lässt sich verschließen. Ein Gebäude, das rund um die Uhr in Betrieb ist, nicht – dort besteht die Aufgabe darin, Offenheit und Ordnung gleichzeitig zu halten.

Der Eingang außerhalb der Besuchszeiten

Nachts kommt, wer kommen muss: Angehörige, Rettungsdienst, Bereitschaftsdienste, Lieferungen für den nächsten Morgen. Unsere Kraft ist die Stelle, an der sich das sortiert – wer wohin geleitet wird, wer wartet und wer angemeldet werden muss, bevor er weitergeht.

Ansprechbar bleiben, ohne Auskunft zu erfinden

Nachts fragen Menschen nach Dingen, die eine Wachkraft nicht wissen kann und nicht sagen darf. Deshalb wird vorab festgelegt, welche Auskunft freigegeben ist und wohin alles andere weitergereicht wird. Der Ton bleibt dabei zurückhaltend.

Störmeldungen der Haustechnik

Nachts ist die besetzte Stelle oft die einzige, die eine Störung überhaupt bemerkt: ein Alarm an einer Anlage, ein Wasseraustritt, eine ausgefallene Beleuchtung. Vereinbart wird, welche Meldung sofort an die Rufbereitschaft geht und welche bis zum Morgen wartet.

Übergabe an den Tagbetrieb

Am Morgen wird übergeben, was in der Nacht offengeblieben ist: Vorkommnisse, noch anwesende Externe, Störungen, ausgegebene Schlüssel. Ohne festen Übergabepunkt versickert genau das, was am Vortag jemanden interessiert hätte.

Deeskalation als Regelaufgabe

Wo Menschen unter Druck stehen, entstehen Konflikte am Eingang. Unsere Kräfte sind darauf eingestellt, Abstand und Ruhe zu halten und Hilfe zu holen, statt eine Auseinandersetzung selbst zu Ende zu führen. Was sie tun dürfen und was nicht, steht in der Dienstanweisung.

Entscheidungshilfe

Anlass und passende Reaktion

Links steht, was bei Ihnen eintritt oder ansteht. Rechts, was wir daraufhin tun und in welcher zeitlichen Form.

Anlass oder EreignisUnsere ReaktionZeitliche Form
Die Einbruchmeldeanlage löst ausNachschau mit BefundberichtBereitschaft, max. 20 Minuten Anfahrt
Die Brandmeldeanlage löst ausNachschau und Einweisung der FeuerwehrBereitschaft rund um die Uhr
Nach einem Einbruch schließt die Tür nicht mehrObjektsicherung bis zur InstandsetzungStandzeit nach Stunden
Es wird geschweißt, getrennt oder gelötetBrandwache mit NachwachzeitArbeitsdauer plus angeordnete Zeit
Die Brandmeldeanlage ist abgeschaltetBrandwache als ErsatzmaßnahmeUmläufe je Stunde, Schichtablösung
Mehrere Auslösungen in einer NachtWiederholte Anfahrt ohne AbstricheIn der Bereitschaft eingeplant
Fehlalarme häufen sichRückmeldung der AuslöseursacheAuswertung je Abrechnungszeitraum
Das Haus bleibt nachts in BetriebNachtdienst am EingangFeste Nachtschicht
Abends schließen, morgens öffnenÖffnungs- und SchließdienstFeste Zeiten, Schlüsselverzeichnis
Eine Anlage im Freien meldet, niemand ist in der NäheAnfahrt mit Sichtprüfung der TechnikAuf Abruf aus der Bereitschaft

Kosten

Bereitschaft und Einsatz – wovon der Preis abhängt

Ereignisbezogene Leistungen haben zwei Preisbestandteile: das Vorhalten und das Eintreten. Sechs Größen bestimmen, wie sie sich zueinander verhalten.

  • Der Bereitschaftszeitraum. Rufbereitschaft nur nachts und am Wochenende ist etwas anderes als durchgehend rund um die Uhr. Dieser Teil fällt an, auch wenn nichts passiert – dafür steht die Zusage.
  • Wie oft tatsächlich gefahren wird. Einsatzfahrten kommen zur Bereitschaft hinzu. Ein Objekt mit einer stabilen Anlage ist deshalb im Jahresverlauf deutlich günstiger als eines, das jede zweite Woche meldet.
  • Die Fehlalarmregelung. Ob und ab welcher Zahl Einsatzfahrten gesondert berechnet werden, steht bei uns im Angebot. Ebenso, was bei erkennbaren Anlagenfehlern gilt – sonst wird nach der ersten unruhigen Woche darüber verhandelt.
  • Standzeiten nach einem Ereignis. Bleibt eine Kraft bis zur Instandsetzung am Objekt, wird das nach Stunden abgerechnet. Wie lange sie ohne Rückfrage bleiben darf, legen wir vorher fest, damit die Entscheidung nicht nachts um drei getroffen werden muss.
  • Postenzahl und Dauer bei Brandwachen. Zwei getrennte Arbeitsstellen sind zwei Posten. Und die angeordnete Nachwachzeit gehört zur bezahlten Dauer – wer sie beim Vergleich von Angeboten übersieht, vergleicht zwei verschiedene Leistungen.
  • Die Lage der Stunden. Nacht, Wochenende und Feiertage sind zuschlagspflichtig. Eine Heißarbeit, die sich in die Regelarbeitszeit legen lässt, ist erheblich günstiger zu bewachen als dieselbe Arbeit am Sonntag.

Ablauf

Von der Anfrage bis zur ersten Bereitschaftsnacht

  1. Telefonat Sie schildern, welche Anlagen Sie haben, was sie auslösen kann und wer bisher nachsieht. Bereits im Gespräch sagen wir, ob Bereitschaft, Brandwache oder beides passt. Die Nummer ist rund um die Uhr besetzt.
  2. Begehung bei Dunkelheit Wir sehen uns an, wie das Objekt nachts aussieht: Zufahrt, Beleuchtung, Außenlinie, Zugänge, Meldetechnik und der Innenweg, den eine Kraft im Ereignis abgehen soll. Für die Begehung berechnen wir nichts.
  3. Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, getrennt nach Bereitschaft und Einsatz, mit Fehlalarmregelung, Standzeitsätzen und – bei Brandwachen – der angeordneten Nachwachzeit. Was nicht enthalten ist, steht ausdrücklich dabei.
  4. Meldekette festlegen Vor der ersten Nacht wird bestimmt, wer bei welchem Befund in welcher Reihenfolge verständigt wird, ab wann ohne Rückfrage alarmiert wird und wer nachts eine Entscheidung über eine Standzeit treffen darf.
  5. Probefahrt und Bereitschaftsbeginn Die eingeteilten Kräfte fahren das Objekt vorher einmal im Dunkeln an und gehen die Kontrollreihenfolge ab. Erst danach beginnt die Bereitschaft – mit benannter Ansprechperson und einer Nummer, die nachts dieselbe ist wie tagsüber.

Arbeitsweise

Wie wir im Ereignisfall arbeiten

  • Gemessen wird ab Meldungseingang. Nicht ab Abfahrt und nicht ab dem Rückruf. Diese Festlegung steht im Vertrag, weil sie die einzige ist, die sich im Nachhinein überprüfen lässt.
  • Sichern, dokumentieren, verständigen. Mehr ist im Ereignis nicht unsere Aufgabe, und weniger auch nicht. Wo Polizei oder Feuerwehr zuständig sind, halten unsere Kräfte die Zufahrt frei und führen die Einsatzkräfte an den richtigen Zugang.
  • Der Innenweg wird vorher festgelegt. Welche Räume betreten werden, in welcher Reihenfolge und was dabei geprüft wird, steht vor der ersten Nacht fest. Improvisation im Dunkeln erzeugt Lücken, die später niemand mehr schließen kann.
  • Absicherung über die Bewachungshaftpflicht. Bewachungsaufträge sind über unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz abgesichert: 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden, je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis legen wir auf Anfrage vor.

Personal

Wer nachts losfährt, wenn die Anlage meldet

  • Kurzer Startweg, nicht schnelle Fahrweise. Für Trostberg teilen wir bevorzugt Mitarbeiter mit Wohnsitz im Ort und in der Umgebung ein. Der Startpunkt ist die Größe, die über die Interventionszeit entscheidet – nicht das Tempo unterwegs.
  • Personalstand im Hintergrund. Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Daraus besetzen wir Bereitschaften, Brandwachen und Nachtschichten im Trostberger Stadtgebiet.
  • Bewacherregister ohne Ausnahme. Jede eingesetzte Person ist im bundesweiten Bewacherregister erfasst und wurde vor dem Einsatz behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft. Das gilt auch für kurzfristige Vertretungen.
  • Alleine im Dunkeln arbeiten können. Eine Nachschau läuft ohne Kollegen, ohne Publikum und häufig ohne Licht. Dafür braucht es Menschen, die einen Befund ruhig aufnehmen und die wissen, wann sie stehen bleiben und Verstärkung anfordern.

Dokumentation

Der Interventionsbericht als Zeitleiste

Ein Ereignis lässt sich später nur beurteilen, wenn die Reihenfolge stimmt. Deshalb ist unser Bericht eine Zeitleiste: Eingang der Meldung, Abfahrt, Ankunft am Objekt, Beginn der Außenrunde, Befund je Prüfpunkt, Beginn der Innenrunde, Zeitpunkt der Verständigung, Eintreffen der Einsatzkräfte, Abfahrt. Bei einem echten Ereignis kommen Fotos und eine gesonderte Vorfallsmeldung mit Ort, Beteiligten und Verlauf dazu – in der Form, die eine Versicherung oder eine Behörde später verlangen kann.

Brandwachen werden gesondert nachgewiesen, mit Beginn, Ende, eingesetzten Kräften, jedem Umlauf und jeder Feststellung. Häufen sich Auslösungen an einem Objekt, melden wir die erkennbare Ursache zurück, damit sie abgestellt werden kann. Ihre Ansprechperson kommt aus der Niederlassung Traunstein, Cuno-Niggl-Straße 3, 83278 Traunstein, telefonisch unter 0175 6688884; nachts und am Wochenende gilt dieselbe Nummer, daneben die rund um die Uhr besetzte Geschäftsstelle München unter 0800 247 365 55.

Qualifikation

Was eine Kraft im Ereignis darf – und was nicht

Bei ereignisbezogenen Leistungen ist die Qualifikationsfrage zugleich eine Befugnisfrage. Beides ist gesetzlich geregelt und nicht verhandelbar.

Unterrichtung nach § 34a GewO
Vor jeder Bewachungstätigkeit steht die Unterrichtung bei der IHK mit anschließender Bescheinigung; behandelt werden unter anderem Rechtsgrundlagen, Umgang mit Menschen, Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik. Für Nachschau auf dem Betriebsgrund des Auftraggebers, Brandwache, Nachtdienst und Schließdienst ist sie die zutreffende Stufe.
Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
Die höhere Stufe mit schriftlicher und mündlicher Prüfung vor der IHK, gesetzlich vorgeschrieben unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe und für die Leitung bestimmter Bewachungen. Wir besetzen damit die Einsatzleitung, die nachts die Entscheidungen trägt.
Keine Sonderbefugnisse im Ereignis
Eine Wachkraft hat dieselben Rechte wie jeder andere: Hausrecht des Auftraggebers, Notwehr, das Festhalterecht bei frischer Tat. Eine Ermittlungsbefugnis gehört nicht dazu. Wer im Angebot etwas anderes suggeriert, verkauft eine Erwartung, die im Ernstfall enttäuscht wird.
Unser Personalstand
Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Der Inhaber befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.

Zielgruppen

Für welche Häuser wir in Trostberg arbeiten

  • Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Nachtdienst am Eingang, Zutritt außerhalb der Besuchszeiten, Entgegennahme von Störmeldungen, Deeskalation und geordnete Übergabe an den Tagbetrieb.
  • Chemie-, Industrie- und Anlagenbetriebe. Brandwache bei Heißarbeiten und bei abgeschalteter Meldeanlage, Nachschau außerhalb der Betriebszeit, Einbindung in die vorhandene Ereignisordnung.
  • Betriebe mit Meldeanlage, aber ohne Nachtbesetzung. Rufbereitschaft mit Nachschau, Objektsicherung nach einem Schaden, Öffnungs- und Schließdienst mit geführtem Schlüsselverzeichnis.
  • Betreiber technischer Anlagen im Freien. Anfahrt auf Abruf, wenn Zaunmelder oder Technik ansprechen, mit Sichtprüfung der Schränke und dokumentiertem Befund.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Ereignisfall in Trostberg

Was passiert konkret, nachdem unsere Anlage ausgelöst hat?
Die Meldung geht bei uns ein, eine Kraft fährt an und ist im Chiemgau in höchstens 20 Minuten am Objekt. Dort wird zuerst die Außenlinie abgegangen, danach der vereinbarte Innenweg. Der Befund wird je Prüfpunkt festgehalten. Bei einem echten Ereignis verständigen wir Polizei oder Feuerwehr, weisen sie ein und bleiben, bis die Lage übergeben ist.
Ab wann läuft die Zeit – ab Meldung oder ab Abfahrt?
Ab Eingang der Meldung. Das ist der einzige Zeitpunkt, der sich später überprüfen lässt, und deshalb steht er so im Vertrag. Damit die Zusage trägt, teilen wir Kräfte mit Wohnsitz in Trostberg und Umgebung ein: Die Interventionszeit entsteht aus einem kurzen Startweg und nicht aus der Fahrweise unterwegs.
Bleiben Sie am Objekt, wenn nach einem Einbruch die Tür nicht mehr schließt?
Ja, wenn das vorher vereinbart ist. Die Nachschau geht dann in Bewachung über, bis die Instandsetzung greift – das ist die Phase, in der ein zweites Ereignis am wahrscheinlichsten ist. Geregelt wird vorab, wie lange unsere Kraft ohne Rückfrage bleibt, wer den Handwerker ruft und ab welcher Stunde die Standzeit gesondert berechnet wird.
Wie läuft eine Brandwache bei Schweiß- und Trennarbeiten ab?
Sie beginnt mit der Arbeit, nicht danach. Beobachtet werden die Arbeitsstelle und die angrenzenden Bereiche, auch hinter Wänden und über Decken, wohin Wärme und Funken gelangen. Löschmittel stehen bereit. Beendet ist die Wache erst nach der angeordneten Nachwachzeit, weil ein Glutnest sich typischerweise nach dem Ende der Arbeit entwickelt.
Können Sie eine ausgefallene Brandmeldeanlage ersetzen?
Für die Dauer der Störung, ja – als Ersatzmaßnahme mit festen Umläufen durch die betroffenen Bereiche. Vereinbart werden die Zahl der Umläufe je Stunde, die Meldestelle im Haus und die Ablösung, falls die Störung mehrere Tage dauert. Am Ende steht ein lückenloser Nachweis über die gesamte Ausfallzeit, den Sie Behörde oder Versicherer vorlegen können.
Wer trägt die Kosten, wenn unsere Anlage einen Fehlalarm auslöst?
Das steht bei uns im Angebot und nicht in der ersten Rechnung. Festgelegt wird, ob und ab welcher Zahl Einsatzfahrten gesondert berechnet werden und was bei erkennbaren Anlagenfehlern gilt. Zusätzlich melden wir wiederkehrende Auslöseursachen zurück – eine abgestellte Ursache ist auf Dauer günstiger als jede Abrechnungsregel.
Können Sie den Eingang eines Hauses besetzen, das nachts in Betrieb bleibt?
Ja, als feste Nachtschicht. Dort geht es nicht um leere Räume, sondern um Ordnung bei offener Tür: Angehörige, Rettungsdienst, Bereitschaften und Lieferungen sortieren, Zutritt außerhalb der Besuchszeiten regeln und Störmeldungen der Haustechnik entgegennehmen. Welche Auskunft freigegeben ist, legen wir vorher fest – erfunden wird nachts nichts.
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Der Pförtnerdienst prüft und lässt herein oder nicht: Ausweis, Anmeldeliste, Lieferung, Schranke, Wachbuch – nach schriftlicher Anweisung. Der Empfangsdienst nimmt in Empfang und leitet weiter: anmelden, ausweisen, Sendungen annehmen, Auskunft im freigegebenen Rahmen geben. Nachts fallen beide oft zusammen, weil dieselbe Person kontrolliert und ansprechbar bleibt.
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Trostberg?
Ereignisbezogene Leistungen haben zwei Bestandteile: das Vorhalten und das Eintreten. Den Preis bestimmen Bereitschaftszeitraum, tatsächliche Zahl der Einsatzfahrten, Fehlalarmregelung, Standzeiten nach einem Ereignis sowie Postenzahl und Nachwachzeit bei Brandwachen, dazu die Lage der Stunden. Nach der kostenlosen Begehung erhalten Sie binnen 24 Stunden ein schriftliches Angebot.
Welche Befugnisse hat Ihre Kraft, wenn sie jemanden auf dem Gelände antrifft?
Dieselben wie jeder andere auch: das Hausrecht, das Sie ihr übertragen, Notwehr und das Festhalterecht bei frischer Tat. Eine Ermittlungsbefugnis gehört nicht dazu. Unsere Kräfte sichern, dokumentieren und verständigen; alles Weitere übernimmt die Polizei, die wir einweisen. Was im Einzelfall gilt, steht vorab in der Dienstanweisung.

Nächster Schritt

Begehung vereinbaren

Zeigen Sie uns Ihr Objekt einmal bei Dunkelheit – so, wie es eine Kraft im Ereignis vorfindet. Für die Begehung berechnen wir nichts; binnen 24 Stunden erhalten Sie ein schriftliches Angebot, getrennt nach Bereitschaft und Einsatz, mit Fehlalarmregelung und Standzeitsätzen.

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