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Zutritt im Schichttakt – für Traunreuter Betriebe

Sicherheitsdienst Traunreut

Wo dreimal am Tag mehrere Hundert Menschen gleichzeitig durch dieselben Zugänge wollen, entscheidet Durchsatz, nicht Gründlichkeit allein. Wir planen und besetzen Zugänge nach Personen je Minute, halten die Warenausgangskontrolle im Verladetakt und verwalten Berechtigungen für Stammbelegschaft und wechselnde Fremdfirmen. Angebot binnen 24 Stunden nach kostenloser Begehung.

  • Zugangsbesetzung nach Personen je Minute statt nach Bauchgefühl
  • Warenausgangskontrolle im Takt der Verladung, jede Ausfahrt nachweisbar
  • Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz
  • Angebot binnen 24 Stunden nach kostenloser Objektbegehung
  • Bewachungshaftpflicht über die Allianz: 3 Mio. € je Schadenfall
Sicherheitsmitarbeiter steuert den Zutritt an einem Betriebszugang

Kurz beantwortet

Welche Leistung passt zu Ihrem Aufkommen?

Kommen zum Schichtwechsel mehrere Hundert Menschen in einem engen Zeitfenster, brauchen Sie eine Zugangsplanung, die diese Spitze aushält – mit mehreren Kontrollpunkten und abgestufter Prüftiefe. Verlässt in großer Zahl Ware das Gelände, ist die Warenausgangskontrolle die tragende Leistung, weil dort der nachweisbare Vorgang entsteht. Wechseln bei Ihnen laufend Berechtigungen, ist die organisatorische Zutrittskontrolle der Hebel: ein geführtes Verzeichnis mit sauberem Entzug wirkt stärker als jede zusätzliche Kabine.

Empfangen Sie im Verwaltungsteil angemeldete Gäste, kommt der Empfang dazu, häufig nur zu den Kernzeiten. Stehen einzelne Hallen und Lager nachts leer, genügt eine Runde mit mehreren Anfahrten je Nacht. Diese Formen greifen ineinander; Empfang tagsüber, Zugangsbesetzung im Schichtbetrieb und eine Nachtrunde über die übrigen Objekte ist ein üblicher Zuschnitt. Braucht Ihre Geschäftsführung oder eine Delegation Begleitung, planen wir das mit ein; Personenschutz gehört zu unserem Angebot.

Erreichbar sind wir rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Für die Objektbegehung berechnen wir nichts; das schriftliche Angebot erhalten Sie binnen 24 Stunden – und wenn eine kleinere Lösung trägt, sagen wir das im Erstgespräch.

Leistungen

Fünf Leistungen für Betriebe mit hohem Aufkommen

Alles hier folgt derselben Größe: Menge pro Zeiteinheit. Danach richten sich Postenzahl, Kontrolltiefe und Kosten.

Personenvereinzelung an einem Betriebszugang

Zugangsbesetzung im Schichttakt

Wir besetzen Ihre Zugänge so, dass die Stoßzeiten sie nicht überlaufen: mehr geöffnete Vereinzelungen zur Spitze, Stichprobe statt Vollprüfung in diesem Fenster, volle Kontrolltiefe in den ruhigen Stunden. Der Personalansatz folgt der Menge, nicht dem Tagesdurchschnitt.

Warenausgangskontrolle im Verladetakt

Jede Ausfahrt wird gegen Zeitfenster, Verladestelle, Papiere und Fahrer geprüft und dokumentiert. Bei hoher Verladefrequenz zählt, dass die Prüfung in den Takt passt – eine Kontrolle, die den Hof verstopft, wird nach zwei Wochen umgangen und ist damit wertlos.

Berechtigungen für Stammbelegschaft und Fremdfirmen

Bei einer großen Belegschaft ist die Verwaltung der Berechtigungen die eigentliche Daueraufgabe: Neuzugang, Wechsel des Bereichs, Austritt, Kartenverlust, dazu wechselnde Fremdfirmen mit befristeten Rechten. Wir führen das Verzeichnis, geben aus, ziehen ein und melden, was nicht zusammenpasst.

Parkraum und Umfeld der Zugänge

Die Stellflächen füllen und leeren sich in denselben Minuten wie die Zugänge. Genau dort entstehen die typischen Vorfälle: Aufbrüche, Beschädigungen, blockierte Rettungswege, Fremdparker. Eine Runde zu Schichtbeginn und Schichtende kostet wenig Zeit und nimmt viel Ärger heraus.

Empfang, Objektschutz und Werkschutz

Für den Verwaltungsteil den Empfang mit Anmeldung, Ausweis und Sendungsannahme; für Hallen, Lager und Bürogebäude Objektschutz mit Kontrollgängen; und dort, wo Sicherheit als eigener Betriebsablauf geführt wird, Werkschutz mit Stammpersonal und fester Übergabe.

Standortkontext

Welche Objektarten es in Traunreut gibt

Die hier genannten Betriebe sind belegter Standortkontext: Sie zeigen, welche Objektarten in Traunreut vorkommen und welche Aufgaben daraus entstehen. Rückschlüsse auf unsere Auftraggeber lassen sie nicht zu – Referenzen nennen wir ausschließlich mit Freigabe des Kunden.

Betriebsgelände mit Zufahrt im Landkreis Traunstein
  • Belegschaften in vierstelliger Größe. Das Werk Traunreut der BSH Hausgeräte GmbH beschäftigt nach Unternehmensangabe rund 3.000 Mitarbeitende auf 430.000 Quadratmetern Werksfläche. Bei dieser Größe verteilt sich das Aufkommen nicht über den Tag, sondern staut sich in wenigen Minuten am Schichtwechsel – und genau diese Minuten bestimmen, wie viele Kontrollpunkte offen sein müssen.
  • Warenausgang in großer Frequenz. Nach Angabe des Standorts verlassen täglich acht Zugwaggons und zwanzig Jumbo-Lkw die Logistik in Traunreut. Das ist kein Einzelvorgang, sondern eine Taktung: Jede Einheit bringt Papiere, ein Zeitfenster, eine Verladestelle und einen Fahrer mit. Die Prüfung muss in diesen Takt passen, sonst wird sie zum Engpass.
  • Ein Firmensitz mit kleinteiligen, hochwertigen Gütern. Die DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH hat ihren Firmensitz in Traunreut; das Werksgelände umfasst nach Unternehmensangabe alle Fertigungsbereiche sowie ein neues Logistikzentrum. Bei Gütern, die klein, teuer und leicht zu tragen sind, liegt das Risiko weniger am Zaun als in der Menge alltäglicher Bewegungen, die niemand einzeln nachvollzieht.
  • Produktion mit Publikumsanteil. Die Siteco GmbH hat Hauptsitz und Produktion in Traunreut, nach eigener Angabe auf einer Fläche von rund zwölf Fußballfeldern, mit Technology and Design Center, eigener Elektronikfertigung und einer Beleuchtungsversuchsstraße. Ein Standort mit Vorführbetrieb bringt Besucher, die zu bestimmten Bereichen dürfen und zu anderen nicht – eine Trennung, die im Ausweis abgebildet sein muss.
  • Fünf Gewerbeparks und ein Anschlussgleis. Die Stadt weist Gewerbepark Nord, West, Ost und Südost I aus, Südost II in Planung und Umsetzung. Viele mittlere Objekte in wenigen klar abgegrenzten Lagen lassen sich in einer gemeinsamen Nachtrunde bedienen. Auf die Werke führen zudem Gleise – eine Öffnung ohne Schranke, die dieselbe Festlegung braucht wie jede andere.

Schichttakt

Die Viertelstunde, die alles entscheidet

Ein Zugang, der im Tagesmittel bequem ausreicht, kann im entscheidenden Fenster zusammenbrechen. Deshalb rechnen wir nicht mit Tagessummen, sondern mit Personen je Minute.

Zehn Sekunden sind keine Kleinigkeit

Verlängert sich eine Prüfung um zehn Sekunden je Person, summiert sich das bei mehreren Hundert Personen zu erheblichen Wartezeiten – und die entstehen alle in demselben kurzen Fenster. Die richtige Reaktion ist nicht, die Prüfung zu streichen, sondern sie anders zu verteilen.

Abgestufte Prüftiefe statt Einheitsverfahren

Zur Spitze laufen mehrere Vereinzelungen parallel, geprüft wird stichprobenartig; außerhalb des Fensters wird vollständig geprüft, weil dann Zeit dafür ist. Wer sich für ein einziges Verfahren rund um die Uhr entscheidet, bekommt entweder Stau oder Lücken.

Zwei Ströme, ein Nadelöhr

Fußgänger und Fahrzeuge erreichen den Zugang gleichzeitig. Wo beide durch dieselbe Öffnung müssen, hilft keine schnellere Kontrolle, sondern eine Trennung: eigener Personendurchgang, eigene Fahrspur, getrennte Aufstellflächen davor.

Wer nicht durchkommt, geht außen herum

Eine überlastete Hauptzufahrt erzeugt Ausweichverhalten – über Nebentore, über den Lieferanteneingang, durch offen gehaltene Türen. Deshalb ist Durchsatzplanung keine Bequemlichkeit für die Belegschaft, sondern die Voraussetzung dafür, dass die Kontrolle überhaupt eingehalten wird.

Die Wachschicht wechselt selbst

Ein rund um die Uhr besetzter Zugang tauscht mehrmals täglich das Personal – idealerweise versetzt zum Schichtwechsel der Belegschaft und nicht mitten hinein. Übergeben werden Schlüssel, offene Vorgänge, noch anwesende Besucher und laufende Fremdfirmenarbeiten, entlang einer festen Liste.

Warenausgang

Kontrolle im Rhythmus der Verladung

Wo Ware in großer Zahl das Gelände verlässt, ist die Ausfahrt der Punkt, an dem ein belastbarer Nachweis entsteht – oder eben nicht.

Abfertigung eines Lkw an der Ausfahrt eines Betriebsgeländes

Was bei jeder Ausfahrt abgeglichen wird

Fahrzeug und Kennzeichen, Fahrer, Begleitpapiere, angemeldetes Zeitfenster und die Verladestelle, von der die Einheit kommt. Der Abgleich endet mit einem Eintrag, der später ohne Erinnerung des Beteiligten lesbar ist.

Reihenfolge ist eine Sicherheitsfrage

Bei hoher Frequenz entsteht der Fehler nicht bei der Prüfung, sondern beim Warten: Fahrzeuge stellen sich um, Fahrer steigen aus, Papiere wandern. Eine feste Aufrufreihenfolge mit klarer Wartefläche verhindert mehr Unregelmäßigkeiten als jede zusätzliche Sichtkontrolle.

Bahnverkehr folgt anderen Regeln als Lkw

Eine Waggonstellung ist ein länger geplanter Vorgang mit anderen Beteiligten und anderen Papieren. Wer aufs Gelände muss, um zu rangieren oder zu verladen, wird wie jede Fremdfirma angemeldet – der Gleiszugang ist eine Öffnung, auch wenn dort kein Tor steht.

Rückweg nicht vergessen

Leergut, Retouren, Reklamationsware und Werkzeug von Fremdfirmen bewegen sich gegen die Hauptrichtung. Für diese Fälle braucht es eine eigene, sehr einfache Regel – sonst wird die Ausnahme zur Tür, durch die alles geht, was gerade unbequem ist.

Was der Nachweis später leistet

Fehlt Ware, ist die entscheidende Frage nicht, wer Zugang hatte, sondern was wann hinausgefahren ist. Genau dafür wird die Ausfahrtsdokumentation geführt – und sie ist der Teil der Leistung, den eine Versicherung im Schadenfall tatsächlich sehen will.

Berechtigungen

Berechtigungen bei großer Belegschaft

Je mehr Menschen dauerhaft Zutritt haben, desto schneller veraltet das Berechtigungsbild. Gepflegt wird es nicht durch Technik, sondern durch ein Verfahren.

Der Entzug ist wichtiger als die Ausgabe

Ausgegeben wird beim Eintritt fast immer zuverlässig. Eingezogen wird beim Austritt, beim Bereichswechsel oder am Ende eines Fremdauftrags oft gar nicht. Wir führen deshalb Ausgabe und Rücknahme in einem Verzeichnis und melden aktiv, wenn eine Rückgabe aussteht.

Befristung statt Dauerrecht für Fremdpersonal

Wechselnde Firmen bekommen Rechte mit Ablaufdatum, das zur Auftragsdauer passt. Läuft der Auftrag weiter, wird verlängert. So verschwindet der Bestand alter Berechtigungen, den bei großen Belegschaften ohnehin niemand mehr überblickt.

Bereiche statt Gesamtzugang

Nicht jeder, der aufs Gelände darf, muss überall hin. Eine Abstufung nach Bereichen macht aus einer Karte eine Aussage – und begrenzt im Verlustfall den Schaden auf das, was die Karte tatsächlich öffnet.

Verlust und Sperrung in Minuten

Eine verlorene Karte ist erst dann harmlos, wenn sie gesperrt ist. Wir legen mit Ihnen fest, wer eine Verlustmeldung entgegennimmt, wer sperrt und wie das außerhalb der Bürozeiten funktioniert – Letzteres ist der Fall, der in den meisten Regelungen fehlt.

Besucherdaten gehören begrenzt aufbewahrt

Anmeldedaten sind personenbezogene Daten. Nötig sind eine festgelegte Frist, ein enger Zugriffskreis und ein Löschverfahren. Bei hohem Besucheraufkommen fällt das stärker ins Gewicht als anderswo, weil täglich neue Datensätze entstehen.

Entscheidungshilfe

Anforderung und passende Leistung

Sie wissen, was Ihnen fehlt, aber nicht, unter welchem Begriff es ausgeschrieben wird. Diese Übersicht ordnet beides einander zu.

Ihre AnforderungPassende LeistungÜbliche Form
Am Schichtwechsel staut sich der ZugangZugangsplanung nach Personen je MinuteMehrere Kontrollpunkte zur Spitze
Fußgänger und Fahrzeuge behindern sichTrennung der StrömeEigener Durchgang, eigene Fahrspur
Ausfahrten sind nicht nachweisbarWarenausgangskontrolleAbgleich und Eintrag je Einheit
Lkw stellen sich vor der Ausfahrt umAufrufreihenfolge mit WarteflächeFeste Reihenfolge statt Andrang
Ausgeschiedene haben noch gültige KartenBerechtigungsverzeichnis mit EntzugAusgabe, Rücknahme, Meldung
Fremdfirmen haben unbefristete RechteBefristete Berechtigung je AuftragAblaufdatum, Verlängerung
Auf dem Parkplatz häufen sich VorfälleUmfeldkontrolle zu den StoßzeitenRunde vor und nach der Schicht
Gäste sollen nur in bestimmte BereicheBereichsabstufung im AusweisBerechtigung je Zone
Halle oder Lager stehen nachts leerObjektschutz als KontrollgangMehrere Anfahrten je Nacht
Die Anlage meldet, niemand fährt hinAlarmverfolgungBereitschaft, max. 20 Minuten Anfahrt

Kosten

Was den Preis bei hohem Aufkommen treibt

Hier bestimmt nicht die Fläche den Preis, sondern die Spitze: wie viele Menschen und Fahrzeuge in welcher Viertelstunde bedient werden müssen.

  • Die Spitze, nicht der Durchschnitt. Bezahlt wird die Besetzung, die das engste Zeitfenster trägt. Zwei zusätzliche Kräfte für je zwei Stunden am Tag sind oft günstiger und wirksamer als eine dauerhaft höhere Grundbesetzung.
  • Zahl der gleichzeitig offenen Kontrollpunkte. Jede parallel bediente Vereinzelung ist eine Kraft. Ob sich ein Punkt außerhalb der Spitze schließen lässt, ist die wirksamste Stellschraube überhaupt – wirksamer als jede Verhandlung über den Stundensatz.
  • Verladefrequenz am Warenausgang. Die Zahl der Ausfahrten je Stunde bestimmt, ob die Kontrolle nebenbei läuft oder einen eigenen Posten braucht. Bei dichter Taktung ist der eigene Posten die günstigere Lösung, weil er den Hof frei hält.
  • Lage der Schichten. Nacht-, Wochenend- und Feiertagsstunden sind zuschlagspflichtig. Wo eine Spitze am Rand eines Zuschlagsfensters liegt, lohnt sich oft der Blick, ob sich der Schichtbeginn um eine halbe Stunde verschieben lässt.
  • Umfang der Berechtigungsverwaltung. Ein Verzeichnis für eine große Belegschaft mit laufenden Wechseln ist eine eigene Aufgabe, keine Nebentätigkeit an der Kabine. Wie viele Vorgänge im Monat anfallen, gehört ins Angebot, damit die Position später nicht überrascht.
  • Geforderte Qualifikationsstufe. Steht die Sachkundeprüfung in Ihrer Ausschreibung, obwohl der Posten sie nicht verlangt, zahlen Sie einen Aufschlag ohne Gegenwert. Was Ihr Fall wirklich erfordert, sagen wir Ihnen vorher.

Ablauf

Von der Anfrage bis zur ersten Spitze

  1. Telefonat Sie nennen uns Schichtzeiten, ungefähre Personenzahlen je Fenster und die Zahl der Zugänge. Schon daraus lässt sich sagen, ob ein Posten reicht oder mehrere nötig sind. Erreichbar sind wir rund um die Uhr.
  2. Begehung zur Stoßzeit Wir kommen bewusst dann, wenn es voll ist, und sehen uns Aufstellflächen, Vereinzelungen, Wege, Stellplätze und die vorhandene Ausweistechnik an. Für die Begehung berechnen wir nichts.
  3. Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Besetzung je Zeitfenster statt einer pauschalen Tagesbesetzung, getrennten Sätzen für Regel-, Nacht- und Feiertagsstunden und den Nebenkosten. Was nicht enthalten ist, steht ausdrücklich dabei.
  4. Verfahren festlegen Vor der ersten Schicht wird schriftlich fixiert, wie zur Spitze und wie außerhalb geprüft wird, wer eine Abweichung entscheiden darf und wohin eine Feststellung geht. Ohne diese Festlegung fangen wir nicht an.
  5. Einweisung und Dienstbeginn Die eingeteilten Kräfte lernen den Zugang einmal zur Spitzenzeit und einmal in der Nacht kennen. Danach beginnt der Dienst; Sie erhalten eine benannte Ansprechperson und eine Nummer, die nachts dieselbe ist wie tagsüber.

Arbeitsweise

Wie wir arbeiten

  • Wir messen, bevor wir planen. Wie viele Personen und Fahrzeuge in der engsten Viertelstunde ankommen, ist eine Zahl, die man erheben kann. Erst danach legen wir Postenzahl und Prüftiefe fest – nicht umgekehrt.
  • Feste Kräfte an denselben Zugängen. Wer die Belegschaft im Normalbetrieb kennt, erkennt die Person, die dort nicht hingehört. Bei großen Belegschaften ist das der einzige Vorteil, den ein Mensch gegenüber einem Kartenleser hat – und er entsteht nur durch Kontinuität.
  • Verfahren vor Personen. Was zur Spitze und was außerhalb geprüft wird, steht schriftlich fest, damit es nicht vom Naturell der jeweiligen Kraft abhängt. Abweichungen sind erlaubt, müssen aber begründet im Bericht stehen.
  • Absicherung über die Bewachungshaftpflicht. Unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis legen wir auf Anfrage vor.

Personal

Wer den Andrang abarbeitet

  • Tempo ohne Nachlässigkeit. An einem Zugang mit Andrang zählt, ob jemand zügig arbeitet und trotzdem hinsieht. Das ist eine Eignungsfrage und keine Schulungsfrage – wir teilen dafür Kräfte ein, die diesen Rhythmus mögen.
  • Personalstand im Hintergrund. Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Aus diesem Bestand besetzen wir auch die Spitzenzeiten auf den Traunreuter Betriebsgeländen.
  • Bewacherregister ohne Ausnahme. Jede eingesetzte Person ist im bundesweiten Bewacherregister erfasst und wurde vor dem Einsatz behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft. Das gilt auch für kurzfristige Vertretungen.
  • Freundlich bleiben, wenn es eng wird. Wer im Andrang eine Abweisung aussprechen muss, braucht dafür einen Satz, der nicht eskaliert. Wir üben das mit unseren Kräften ein, weil ein Streit am Zugang mehr Zeit kostet als jede gründliche Prüfung.

Dokumentation

Was bei hohem Aufkommen mitgeschrieben wird

Bei großen Mengen lässt sich nicht jeder Vorgang einzeln beschreiben, und das ist auch nicht nötig. Festgehalten werden drei Dinge: die Ausfahrten am Warenausgang mit Zeit, Fahrzeug, Papieren und Verladestelle; jede Abweichung vom vereinbarten Verfahren mit Begründung; und alle Bewegungen im Berechtigungsverzeichnis, also Ausgabe, Rücknahme, Sperrung und ausstehende Rückgaben. Alles Weitere bleibt im Schichteintrag mit Beginn, Ende, gelaufenen Runden und Feststellungen.

Besondere Vorkommnisse bekommen einen eigenen Bericht mit Zeit, Ort, Beteiligten und Verlauf, wie ihn eine Versicherung oder eine Behörde später verlangen kann. Ihre feste Ansprechperson sitzt in der Niederlassung Traunstein, Cuno-Niggl-Straße 3, 83278 Traunstein, erreichbar unter 0175 6688884; außerhalb der Bürozeiten gilt dieselbe Nummer, zusätzlich die Geschäftsstelle München unter 0800 247 365 55.

Qualifikation

Welche Stufe nach § 34a GewO Ihr Zugang verlangt

Das Bewachungsgewerbe kennt zwei Stufen. Welche verlangt werden darf, hängt an der Tätigkeit – bei hohem Personalbedarf schlägt eine zu hoch angesetzte Anforderung sofort auf den Preis durch.

Die Unterrichtung ist die Regelstufe
Vor jeder Bewachungstätigkeit steht die Unterrichtung bei der IHK mit anschließender Bescheinigung; behandelt werden unter anderem Rechtsgrundlagen, Umgang mit Menschen, Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik. Für Zugangsbesetzung, Warenausgangskontrolle, Empfang und Kontrollgänge auf dem Betriebsgelände ist sie die zutreffende Stufe.
Die Sachkundeprüfung ist die Ausnahme
Sie wird vor der IHK schriftlich und mündlich abgelegt und gilt gesetzlich nur für bestimmte Tätigkeiten – unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe und für die Leitung bestimmter Bewachungen. Ein betriebseigener Zugang fällt nicht darunter.
Warum die Anforderung hier besonders teuer wird
Wo viele Kräfte gleichzeitig im Einsatz sind, multipliziert sich jeder Aufschlag. Fordert eine Ausschreibung die Prüfung für sämtliche Posten, obwohl nur die Leitung sie braucht, verteuert das die gesamte Besetzung, ohne dass eine einzige zusätzliche Befugnis entsteht.
Unser Personalstand
Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Der Inhaber befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.

Zielgruppen

Für welche Betriebe wir in Traunreut arbeiten

  • Betriebe mit Schichtbetrieb und großer Belegschaft. Zugangsbesetzung nach Zeitfenster, Umfeldkontrolle an den Stellflächen, Berechtigungsverwaltung für Stammpersonal und Fremdfirmen.
  • Logistik und Versand. Warenausgangskontrolle im Verladetakt, Aufrufreihenfolge an der Ausfahrt, Regelung für Rückläufer und für den Gleiszugang.
  • Verwaltungs- und Bürogebäude. Empfang mit Anmeldung und Ausweisverfahren, Annahme von Post und Sendungen, Übergang zur Pforte nach Dienstschluss.
  • Objekte in den Gewerbeparks. Objektschutz als Kontrollgang, Schließdienst und Alarmverfolgung – mehrere Betriebe derselben Lage in einer gemeinsamen Nachtrunde.

Häufige Fragen

Häufige Fragen von Unternehmen in Traunreut

Wie verhindern Sie, dass sich der Zugang am Schichtwechsel staut?
Indem wir nach Personen je Minute planen statt nach Tagessummen. Zur Spitze laufen mehrere Vereinzelungen parallel und es wird stichprobenartig geprüft, außerhalb des Fensters vollständig. Fußgänger und Fahrzeuge bekommen getrennte Wege und getrennte Aufstellflächen. Ein überlasteter Hauptzugang erzeugt sonst Ausweichverhalten über Nebentüren – und damit genau die Lücke, die vermieden werden soll.
Wie viele Kräfte brauchen wir für unsere Zugänge?
Das ergibt sich aus der engsten Viertelstunde, nicht aus der Betriebsgröße. Maßgeblich sind Personenzahl im Spitzenfenster, Zahl der gleichzeitig zu bedienenden Kontrollpunkte und die Prüftiefe, die Sie dort wollen. Wir erheben das bei einer Begehung zur Stoßzeit und rechnen Ihnen anschließend vor, welche Besetzung das Fenster trägt und welche nicht.
Übernehmen Sie die Warenausgangskontrolle bei hoher Verladefrequenz?
Ja, in der Regel als eigenen Posten. Geprüft werden Fahrzeug, Fahrer, Begleitpapiere, angemeldetes Zeitfenster und Verladestelle, dann folgt der Eintrag. Wichtiger als die Prüftiefe ist bei dichter Taktung die Aufrufreihenfolge mit klarer Wartefläche: Die meisten Unregelmäßigkeiten entstehen nicht bei der Kontrolle, sondern beim Umstellen wartender Fahrzeuge.
Wie behalten wir bei großer Belegschaft den Überblick über Berechtigungen?
Über ein geführtes Verzeichnis, in dem Ausgabe und Rücknahme gleichrangig behandelt werden. Ausgegeben wird fast immer zuverlässig, eingezogen bei Austritt oder Bereichswechsel oft gar nicht – deshalb melden wir ausstehende Rückgaben aktiv. Fremdpersonal bekommt befristete Rechte mit Ablaufdatum, und Berechtigungen werden nach Bereichen abgestuft statt pauschal vergeben.
Können Sie den Empfang im Verwaltungsteil nur zu den Kernzeiten besetzen?
Ja, das ist ein häufiger Zuschnitt: Empfang tagsüber, Zugangsbesetzung außerhalb. Im Verwaltungsteil geht es um Anmeldung, Ausweisausgabe, Annahme von Post und Sendungen und Auskunft; nach Dienstschluss verschiebt sich die Aufgabe zur Kontrolle von Außentüren und Nebenausgängen. Die Übergabe zwischen Ihrem Personal und unserer Kraft halten wir schriftlich fest.
Gehört der Parkplatz zur Bewachung dazu?
Er sollte, weil er sich in denselben Minuten füllt und leert wie die Zugänge. Dort passieren die typischen Vorfälle: Aufbrüche, Beschädigungen, blockierte Rettungswege, Fremdparker. Eine Runde über die Stellflächen kurz vor Schichtbeginn und kurz nach Schichtende kostet wenig Zeit, verhindert aber einen erheblichen Teil dessen, was sonst am Montag gemeldet wird.
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Der Pförtnerdienst arbeitet gegen die Uhr: Ausweis prüfen, Fahrzeug abfertigen, Schranke bedienen, Eintrag setzen, nächster Vorgang. Der Empfangsdienst arbeitet gegen den Eindruck: Gäste in Empfang nehmen, anmelden, ausweisen, Sendungen annehmen, Auskunft geben. Beide erzeugen einen Nachweis über Anwesenheit, verlangen aber unterschiedliche Naturelle und unterschiedliche Dienstanweisungen.
Wie kurzfristig können Sie in Traunreut zusätzliche Kräfte stellen?
Für Alarmverfolgung und einzelne Nachtdienste meist schnell, weil dort keine feste Personalplanung nötig ist. Eine zusätzliche Spitzenbesetzung an einem Zugang braucht Vorlauf: Kräfte einteilen, am Zugang einweisen, Verfahren abstimmen. Rufen Sie an – wir sagen Ihnen im Gespräch, ab wann wir liefern können, statt einen Termin zuzusagen, den wir nicht halten.
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Traunreut?
Den Preis treibt hier die Spitze: wie viele Menschen und Fahrzeuge in der engsten Viertelstunde bedient werden müssen, wie viele Kontrollpunkte dafür gleichzeitig offen sind und wie dicht der Warenausgang getaktet ist. Dazu kommen Schichtlage, Umfang der Berechtigungsverwaltung und geforderte Qualifikation. Nach der kostenlosen Begehung erhalten Sie binnen 24 Stunden ein schriftliches Angebot.
Welche Qualifikation brauchen die Kräfte an unseren Zugängen?
Die Unterrichtung nach § 34a GewO bei der IHK – ein betriebseigener Zugang fällt nicht unter die Fälle, für die das Gesetz die Sachkundeprüfung verlangt. Diese gilt unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum und für Türdienste im Gastgewerbe. Bei vielen gleichzeitig eingesetzten Kräften multipliziert eine zu hoch angesetzte Anforderung den Preis, ohne eine zusätzliche Befugnis zu schaffen.

Nächster Schritt

Begehung vereinbaren

Lassen Sie uns einmal zur Stoßzeit an Ihrem Zugang stehen. Wir erheben, was in der engsten Viertelstunde ankommt, und rechnen Ihnen vor, welche Besetzung dieses Fenster trägt. Die Begehung kostet nichts, das schriftliche Angebot liegt binnen 24 Stunden vor – aufgeschlüsselt nach Zeitfenstern statt als Tagespauschale.

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