Kurz beantwortet
Was ein Revierdienst tatsächlich macht
Der Revierdienst ist Bewachung ohne Standwache. Eine eingeteilte Kraft fährt in einer zusammenhängenden Tour mehrere Objekte an, steigt aus, geht den für Ihr Objekt festgelegten Weg ab, quittiert unterwegs jeden Kontrollpunkt und fährt weiter zum nächsten Auftraggeber. Kein Objekt ist durchgehend besetzt, jedes wird in der Nacht mehrfach gesehen.
Gebraucht wird das dort, wo eine durchgehende Besetzung wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen ist. Ein Betriebshof steht zwischen Feierabend und Schichtbeginn leer, eine Halle vom Freitagmittag bis Montagfrüh. Genau in diesen Stunden entsteht der Schaden, der am nächsten Werktag auffällt – und genau sie deckt eine Präsenz ab, die kommt und wieder verschwindet.
Unsere Rufnummer ist rund um die Uhr besetzt, auch an Wochenenden und Feiertagen. Wir sehen uns Ihr Objekt bei Dunkelheit an, denn eine Zufahrt liest sich um drei Uhr früh anders als am Nachmittag. Für die Begehung stellen wir nichts in Rechnung.
Leistungen
Die Formen des Streifendienstes
Dieselbe Tour trägt je nach Objekt unterschiedliche Aufträge. Was Ihre Kraft bei Ihnen tut, steht in Ihrer Dienstanweisung.
Nachtbewachung mit mehreren Anfahrten
Der Regelfall: zwei bis vier Anfahrten zwischen Betriebsschluss und Arbeitsbeginn, verteilt über die Nacht. Die erste kurz nach dem Verlassen des Objekts, die letzte vor der Frühschicht – dazwischen liegen die Stunden, in denen niemand da ist.
Außenhautkontrolle
Zaun, Tore, Schranken, Fassade, Fenster, Notausgänge, Beleuchtung, Abstellflächen und der Umfeldbereich vor dem Gelände. Diese Runde findet auch dann statt, wenn kein Schlüssel für das Gebäude vorliegt – sie ist der Einstieg in jeden Kontrollgang.
Innenweg nach festgelegter Reihenfolge
Wo Schlüssel oder Transponder übergeben sind, folgt ein Rundgang durch Flure, Technik- und Heizungsräume, Serverräume, Küchen und Fluchtwege. Welche Räume betreten werden und welche ausdrücklich ausgenommen bleiben, wird vorher schriftlich festgehalten.
Kontrolle leerstehender und stillgelegter Gebäude
Leerstand zieht unbefugte Nutzung, Metalldiebstahl und Vandalismus an, und niemand meldet einen Wasserschaden. Hier zählt neben der Sicherung vor allem die lückenlose Zustandsdokumentation über den gesamten Leerstandszeitraum.
Abgrenzung
Streife, Standwache, Intervention – was sich wie unterscheidet
Diese Leistungen stehen in Angeboten oft nebeneinander, als wären sie austauschbar. Sie unterscheiden sich darin, wer wie lange vor Ort ist und wodurch der Einsatz ausgelöst wird.
- Revierdienst gegen Objektschutz
- Der Objektschutz besetzt ein Objekt über eine zusammenhängende Schicht; die Kraft ist zwischen Beginn und Ende jederzeit erreichbar und greift sofort ein. Der Revierdienst kauft Ihnen statt einer Schicht mehrere kurze Präsenzen. Er deckt dieselbe Nacht zu einem Bruchteil der Stunden ab und lässt dafür Zwischenräume, in denen niemand auf dem Gelände ist.
- Revierdienst gegen Werkschutz
- Werkschutz ist in die Betriebsorganisation eingebunden: Schichtübergabe an Ihr Personal, Verbindung zur Haustechnik, Mitwirkung an Betriebs- und Alarmanweisungen. Der Streifendienst arbeitet bewusst von außen, ohne diese Verzahnung – er soll gerade dann tragen, wenn niemand aus dem Betrieb anwesend ist.
- Revierdienst gegen Alarmverfolgung
- Die Alarmverfolgung wird durch eine Meldung ausgelöst und fährt nur, wenn etwas ausgelöst hat. Der Kontrollgang kommt nach Plan, gleich ob eine Anlage vorhanden ist. Zusammen ergibt beides eine dichte Abdeckung: Planmäßige Anfahrten senken erfahrungsgemäß die Zahl der nächtlichen Auslösungen, die Intervention fängt den Rest auf.
Wirkung
Warum wechselnde Zeiten mehr bringen als mehr Fahrten
Die Wirkung eines Streifendienstes hängt weniger an der Zahl der Anfahrten als daran, ob sich diese Zahl vorhersagen lässt.
Wer ein Objekt angeht, beobachtet es vorher
Vor einem Einbruch in ein Gewerbeobjekt liegt in aller Regel eine Phase, in der jemand das Gelände ansieht: von der Straße, aus einem Fahrzeug, unter einem harmlosen Vorwand am Tag. Was dabei auffällt, ist ein wiederkehrender Ablauf – und der ist bei fester Uhrzeit nach zwei Nächten erkannt.
Feste Uhrzeiten erzeugen sichere Lücken
Kommt die Kontrolle immer um 23 Uhr und um 3 Uhr, ist die Zeit dazwischen kein Risiko mehr, sondern ein planbares Fenster von knapp vier Stunden. Wechselnde Zeiten verwandeln dieselbe Lücke zurück in eine offene Frage, weil niemand weiß, wie viel davon noch übrig ist.
Sichtbarkeit ist Teil der Leistung
Ein Fahrzeug, das langsam über den Hof rollt, ausgeleuchtet parkt und dessen Besatzung mit der Handlampe die Türen abgeht, wird aus der Nachbarschaft und von der Straße aus gesehen. Diese Sichtbarkeit ist gewollt: Sie verlagert die Frage, ob sich der Aufwand lohnt, von Ihrem Objekt zum nächsten.
Der zweite Nutzen ist der unspektakuläre
Über das Jahr gerechnet finden Kontrollgänge weit häufiger offene Tore, brennendes Licht in leeren Hallen, undichte Leitungen, ausgefallene Außenbeleuchtung und nicht abgeschlossene Container als Einbruchspuren. Diese Feststellungen verhindern Schäden, die in keiner Kriminalstatistik auftauchen.
Tourenplanung
Wie eine Tour entsteht – und was die Reaktionszeit kostet
Ein Revier ist eine Rechenaufgabe aus Fahrzeit, Standzeit und Zusagen. Wer sie nicht offenlegt, verkauft Anfahrten, die im Kalender nicht aufgehen.
Zuerst der Zuschnitt des Reviers
Wir prüfen, welche Objekte geografisch so beieinanderliegen, dass die Fahrzeit zwischen ihnen nicht die halbe Nacht auffrisst. Ein Objekt weit abseits der Strecke bekommt eine eigene Anfahrt und einen eigenen Preis – oder ehrlicherweise eine Absage.
Dann die Standzeit je Objekt
Wie lange ein Kontrollgang dauert, ergibt sich aus der Länge der Außenhaut, der Zahl der Kontrollpunkte und dem Innenweg. Fünfzehn Minuten, fünfundzwanzig Minuten, vierzig Minuten – diese Zahl gehört ins Angebot, sonst schrumpft der Rundgang unter Zeitdruck auf eine Fahrt um den Block.
Erst danach die Zahl der Anfahrten
Standzeiten und Fahrzeiten zusammen ergeben, wie viele Objekte eine Kraft in einer Nacht schafft. Daraus folgt, wie oft Ihr Objekt an die Reihe kommt. Wir rechnen in dieser Reihenfolge und nicht andersherum, weil eine zugesagte Anfahrtszahl ohne Zeitbudget nichts wert ist.
Reaktionszeit ist der Preis der Streife
Das ist die ehrliche Kehrseite: Wer nicht dauerhaft vor Ort ist, ist im Ereignisfall nicht sofort da. Zwischen zwei Anfahrten liegen Stunden, in denen die Kraft an einem anderen Objekt steht. Wer diese Lücke nicht akzeptieren kann, braucht eine Standwache oder eine zusätzliche Interventionsbereitschaft – nicht mehr Kontrollgänge.
Kontrollpunkte
Was an jedem Kontrollpunkt geschieht und wie es belegt wird
Ein Kontrollpunkt ist eine fest vereinbarte Stelle am Objekt – ein Tor, ein Technikraum, das Ende eines Flurs. Er gibt dem Rundgang eine Reihenfolge und macht ihn nachträglich überprüfbar.
- Quittiert wird elektronisch. Jeder Kontrollpunkt wird per NFC oder QR mit Uhrzeit quittiert. Der Zeitstempel entsteht am Punkt selbst und lässt sich nicht am Ende der Schicht nachtragen. Genau das unterscheidet den Nachweis von einer abgehakten Liste.
- An jedem Punkt steht eine Prüffrage. Nicht nur berühren, sondern ansehen: verschlossen, unbeschädigt, frei, Licht an oder aus, Anlage in der richtigen Stellung. Welche Frage an welchem Punkt gilt, steht in der Dienstanweisung für Ihr Objekt.
- Auffälligkeiten werden sofort erfasst. Ein offenes Fenster, eine beschädigte Tür, ein abgestelltes fremdes Fahrzeug, Wasser auf dem Boden, Rauchgeruch: Die Feststellung wird am Punkt eingetragen, bei Vorkommnissen mit Fotos. Was sofort jemanden aufwecken muss, steht vorher im Meldeplan.
- Der Bericht kommt am Folgetag. Sie erhalten am Folgetag per E-Mail den Bericht über die Nacht, bei Vorkommnissen mit Fotos. Damit ist die Kontrolle nicht nur erfolgt, sondern auch nachlesbar – gegenüber Geschäftsführung, Eigentümer und im Zweifel einem Versicherer.
- Schlüssel werden getrennt dokumentiert. Schlüsselausgabe und Rücknahme werden dokumentiert, unabhängig vom Rundgangprotokoll. Wer welchen Schlüssel wann geführt hat, muss ohne Rückfrage nachvollziehbar sein – das ist der Punkt, an dem Streitigkeiten sonst unlösbar werden.
Objektarten
Welche Objekte ein Revier tragen
Gemeinsam ist ihnen eine Eigenschaft: Sie stehen über Stunden leer, sind aber nicht wertlos, solange niemand hinsieht.
- Industrie und Werksgelände. Lange Zäune, mehrere Tore, Außenlager und Fuhrpark. Hier zählt vor allem die Außenrunde, weil der Zugang zum Gelände fast immer vor dem Zugang zum Gebäude kommt. Häufig kombiniert mit einer besetzten Pforte in den Schichtzeiten.
- Logistik, Handel und Filialnetze. Rampentore, Wechselbrücken, Kühlaggregate, Leergutflächen, Retourenlager. Wer mehrere Adressen in einer Region betreibt, bekommt sie sinnvollerweise in dieselbe Tour – das ist der Fall, in dem ein Revier am deutlichsten günstiger wird.
- Bau und Bauabschnitte in der Ruhephase Zwischen zwei Bauabschnitten steht Material offen, ohne dass eine ständige Bewachung gerechtfertigt wäre. Zur Streife gehören dort auch die Ausweisprüfung nach SOKA und Mindestlohn sowie die Winterdienstkontrolle, wenn beides beauftragt ist.
- Wohnanlagen und Hausverwaltungen. Tiefgaragen, Kellergänge, Müllräume und Eingangsbereiche. Neben Sachschäden geht es hier um nächtliche Ruhestörung und um unbefugten Aufenthalt in Gemeinschaftsflächen – beides lässt sich nur durch Anwesenheit feststellen.
Entscheidungshilfe
Ausgangslage und passende Form der Bewachung
Links die Lage, wie sie im Erstgespräch beschrieben wird. Rechts die passende Form und die Größe, an der ihr Umfang bemessen wird.
| Ihre Ausgangslage | Passende Form | Bemessen nach |
|---|---|---|
| Betriebshof nachts leer, keine Meldeanlage | Revierdienst mit zwei bis drei Anfahrten | Anfahrten je Nacht und Standzeit |
| Meldeanlage vorhanden, niemand sieht nach | Alarmverfolgung, ergänzt um Kontrollgänge | Bereitschaft plus gefahrene Einsätze |
| Lücke zwischen zwei Anfahrten nicht hinnehmbar | Objektschutz in den kritischen Stunden | Zusammenhängende Schichtstunden |
| Mehrere Filialen in einer Region | Gemeinsames Revier für alle Adressen | Objektzahl und Streckenlänge |
| Kontrollweg führt über öffentlichen Gehweg | Kraft mit Sachkundeprüfung auf dem Posten | Qualifikationsstufe der Kraft |
| Gebäude steht dauerhaft leer | Leerstandskontrolle mit Zustandsprotokoll | Rundgangumfang je Anfahrt |
| Große Freifläche ohne Sichtachse | Kontrollgänge plus mobile Kameratechnik | Fläche und Technikvorhaltung |
Kosten
Wovon der Preis eines Reviers abhängt
Ein Revierdienst wird nach Anfahrten oder als Pauschale abgerechnet. Hinter beiden Formen stehen dieselben sechs Größen.
- Zahl der Anfahrten je Nacht. Die offensichtlichste Größe und die, an der am schnellsten gespart wird. Zwei gründliche Rundgänge sind mehr wert als vier Vorbeifahrten, weil die Standzeit über den Inhalt entscheidet.
- Standzeit und Umfang des Rundgangs. Nur Außenhaut, Außenhaut mit Innenweg oder zusätzlich eine Prüfliste für Technik und Fluchtwege: Das verändert die Minuten am Objekt und damit den größten Kostenblock.
- Lage im Revier. Ein Objekt an der ohnehin gefahrenen Strecke kostet spürbar weniger als eines, für das die Tour einen Umweg nimmt. Deshalb fragen wir im Erstgespräch zuerst nach der Adresse und erst danach nach dem Umfang.
- Zeitlage der Tour. Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden sind teurer als Abendstunden. Eine Streife, die überwiegend an Wochenenden und Feiertagen fährt, hat einen anderen Stundenmix als eine reine Werktagsnacht.
- Zusatzaufträge in derselben Anfahrt. Schließdienst, Scharf- und Unscharfschaltung, Winterdienstkontrolle, Zählerstände: Jeder zusätzliche Auftrag verlängert die Standzeit. Gebündelt in einer Anfahrt ist er dennoch günstiger als ein eigener Termin.
- Vertragsdauer und Zahl der Objekte. Wer mehrere Standorte oder eine längere Laufzeit einbringt, macht die Tourenplanung stabiler und damit die Kalkulation ruhiger. Das schlägt sich im Preis je Anfahrt nieder, nicht in einem nachträglichen Rabatt.
Ablauf
Von der Anfrage bis zur ersten Nacht
- Telefonat Sie nennen Adresse, Art des Objekts, die Stunden ohne Anwesenheit und das, was Ihnen konkret Sorge macht. Wir sagen im Gespräch, ob Ihr Objekt in ein bestehendes Revier passt und welche Form dazu gehört.
- Begehung bei Dunkelheit Wir gehen die Außenhaut ab, prüfen Zufahrten, Beleuchtung, Sichtachsen, Zäune und den möglichen Innenweg – zu der Tageszeit, zu der auch gefahren wird. Kosten entstehen dafür nicht.
- Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Zahl der Anfahrten, Zeitkorridor, Standzeit je Kontrollgang, Rundgangumfang und allen Zusatzaufträgen. Was nicht enthalten ist, steht ausdrücklich dabei.
- Dienstanweisung und Kontrollpunkte Je Objekt wird eine schriftliche, mit Ihnen abgestimmte Dienstanweisung erstellt. Dann werden die Kontrollpunkte gesetzt, die Prüffragen je Punkt festgelegt und der Meldeplan hinterlegt: wer bei welcher Feststellung nachts angerufen wird.
- Einweisung und erste Tour Jede eingeteilte Kraft wird vor ihrem ersten Dienst am Objekt eingewiesen, einschließlich der Vertretungen. Danach beginnt die Streife – mit benannter Ansprechperson und dem ersten Bericht am Morgen darauf.
Arbeitsweise
Wie wir arbeiten
Ein Kontrollgang findet statt, wenn niemand zusieht. Diese sechs Punkte sorgen dafür, dass er trotzdem überprüfbar bleibt.
- Einweisung am Objekt vor dem ersten Dienst. Jede eingeteilte Kraft war vor ihrem ersten Kontrollgang am Objekt und kennt Zufahrt, Schlüsselweg, Kontrollpunkte und Innenweg. Das gilt ohne Ausnahme auch für Vertretungen.
- Schriftliche, abgestimmte Dienstanweisung. Je Objekt existiert eine schriftliche, mit Ihnen abgestimmte Dienstanweisung. Sie regelt Rundgang, Prüffragen, ausgenommene Bereiche und Meldewege – und nicht das Gedächtnis der Kraft, die gerade fährt.
- Vertretung ist eingeplant, nicht improvisiert. Vertretung bei Krankheit und Urlaub ist fest eingeplant. Ein Revier fällt nicht aus, weil eine Person ausfällt; die Tour ist so besetzt, dass sie auch in der Grippewoche gefahren wird.
- Eine benannte Ansprechperson. Sie erhalten einen festen Ansprechpartner und eine Rufnummer, die nachts und am Wochenende dieselbe ist wie am Dienstagvormittag. Wer gefahren ist und was er vorgefunden hat, lässt sich ohne Umweg klären.
- Nachweis über jeden Punkt. Jeder Kontrollpunkt wird per NFC oder QR mit Uhrzeit quittiert, der Bericht folgt am nächsten Tag per E-Mail, bei Vorkommnissen mit Fotos. Schlüsselausgabe und Rücknahme werden gesondert dokumentiert.
- Absicherung über die Bewachungshaftpflicht. Über die Allianz sind 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden gedeckt, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis legen wir auf Anfrage vor.
Qualifikation
Warum die Qualifikation beim Kontrollgang vom Weg abhängt
Beim Streifendienst entscheidet nicht die Leistung über die verlangte Stufe nach § 34a GewO, sondern der Ort, an dem kontrolliert wird. Das ist der Punkt, an dem die meisten Ausschreibungen zu teuer oder zu knapp geraten.
- Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK)
- Mindestvoraussetzung für jede Bewachungstätigkeit, erworben in einer mehrtägigen Unterrichtung bei der IHK. Für Kontrollgänge auf dem eigenen Betriebsgelände des Auftraggebers ist sie die zutreffende Stufe – also für die klassische Runde über einen umzäunten Werkshof, durch eine Halle oder durch ein verschlossenes Verwaltungsgebäude.
- Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK)
- Die höhere Stufe mit schriftlicher und mündlicher Prüfung. Vorgeschrieben ist sie unter anderem bei Kontrollgängen im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, beim Schutz vor Ladendieben, bei Türdiensten im Gastgewerbe sowie für die Leitung von Bewachungen in Aufnahmeeinrichtungen und bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen.
- Was das für Ihren Rundgang bedeutet
- Führt der Weg über einen öffentlichen Gehweg, eine frei befahrbare Vorfahrt, eine allgemein zugängliche Passage, einen Kundenparkplatz oder eine Tiefgarage, die jedermann anfahren kann, liegt tatsächlich öffentlicher Verkehr vor – dann gehört die Sachkundeprüfung auf diesen Posten. Bleibt die Runde hinter dem verschlossenen Tor, genügt die Unterrichtung. Wir legen das bei der Begehung Weg für Weg fest, statt pauschal die teurere Stufe auszuschreiben. Mehr dazu im Ratgeber zu Unterrichtung und Sachkundeprüfung.
- Personalstand und Register
- Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Alle sind im Bewacherregister erfasst und behördlich zuverlässigkeitsgeprüft. Der Inhaber befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.
Einsatzgebiet
Wo unsere Reviere liegen
Ein Streifendienst ist an Strecken gebunden. Er hängt daran, von welchem unserer drei Standorte aus die Tour gefahren wird.
- Chiemgau und Landkreis Rosenheim. Getragen von der Zentrale Höslwang, Obergebertsham 2, 83129 Höslwang, 0151 74 390 315. Von dort laufen die Touren rund um den Chiemsee, über Prien, Bad Endorf, Amerang, Bernau und Wasserburg am Inn.
- Landkreis Traunstein und Chemiedreieck. Aus der Niederlassung Traunstein, Cuno-Niggl-Straße 3, 83278 Traunstein, 0175 6688884, werden der Landkreis Traunstein sowie Mühldorf am Inn und Altötting bedient – einschließlich Trostberg, Traunreut, Obing und Grabenstätt.
- München und der Süden. Für München, den Landkreis München, Starnberg, Ebersberg und Miesbach plant die Geschäftsstelle München, Tal 44, 80331 München, rund um die Uhr erreichbar unter 0800 247 365 55.
- Objekte außerhalb dieser Räume. Auch dort übernehmen wir Streifen, dann aber mit einer eigens gerechneten Tour statt mit einem Platz in einem bestehenden Revier. Welche Orte im Chiemgau wir mit eigenen Seiten abdecken, steht auf den zwölf Ortsseiten.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Revier- und Streifendienst
Wie oft wird mein Objekt in einer Nacht angefahren?
Warum kommt die Kontrolle nicht zu festen Uhrzeiten?
Woran sehe ich, dass der Kontrollgang wirklich stattgefunden hat?
Was prüft die Kraft bei einem Rundgang konkret?
Was ist der Unterschied zwischen Revierdienst und Objektschutz?
Wie schnell ist jemand da, wenn zwischen zwei Kontrollen etwas passiert?
Brauchen die Kräfte für Kontrollgänge die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO?
Lohnt sich ein Revier auch für mehrere Standorte?
Können wir den Streifendienst zeitlich begrenzen?
Wovon hängt der Preis für einen Revierdienst ab?
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