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Für Unternehmen in Prien am Chiemsee

Sicherheitsdienst Prien am Chiemsee

Wir besetzen Ihren Empfang und Ihre Pforte, regeln den Zutritt von Besuchern und Lieferanten und übernehmen Objekt- und Werkschutz für Kliniken, Hotels, Bürogebäude und Gewerbebetriebe in Prien. Nach einer kostenlosen Begehung liegt Ihr Angebot binnen 24 Stunden vor.

  • Pförtnerdienst, Empfangsservice, Zutrittskontrolle, Objekt- und Werkschutz
  • Angebot binnen 24 Stunden nach kostenloser Objektbegehung
  • Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK), mehr als 25 zusätzlich mit bestandener Sachkundeprüfung
  • Mitarbeiter aus Rosenheim und Umgebung, Zentrale Höslwang – kurze Wege nach Prien
  • Bewachungshaftpflicht über die Allianz: 3 Mio. € je Schadenfall
Sicherheitsmitarbeiter kontrolliert den Zugang zu einem Betriebsgelände

Kurz beantwortet

Welche Leistung passt zu Ihrem Objekt in Prien?

Haben Sie täglich Besucher, Patienten oder Gäste im Haus, brauchen Sie einen Empfang – jemanden, der anmeldet, ausweist, auskunftsfähig ist und dabei nebenbei kontrolliert. Kommen vor allem Lieferanten, Handwerker und Fremdfirmen, brauchen Sie eine Pforte: dieselbe Stelle, aber mit Kontrolle als Hauptaufgabe und Freundlichkeit als Nebenaufgabe. Steht Ihr Objekt nachts und am Wochenende leer, ist Objektschutz die passende Form, häufig als Kontrollgang statt als Dauerbesetzung. Ist Sicherheit bei Ihnen ein eigener Ablauf im Betrieb – mit Schichtübergabe, Fremdfirmenregelung und Alarmorganisation – ist es Werkschutz.

Diese vier Fälle lassen sich kombinieren. Ein Haus mit Empfang tagsüber und Nachtpförtner ab 18 Uhr ist der Regelfall, nicht die Ausnahme. Und wenn eine kleinere Lösung ausreicht, sagen wir das im Erstgespräch.

Erreichbar sind wir rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Objektbegehung kostet nichts, das schriftliche Angebot liegt binnen 24 Stunden vor.

Leistungen

Fünf Leistungen für Unternehmen in Prien

Das ist der Kern dessen, was wir hier anbieten. Welche davon zu Ihrem Objekt passt, klären wir bei der Begehung – nicht am Telefon anhand einer Preisliste.

Zutrittskontrolle und Besucheranmeldung an einem Empfang

Pförtnerdienst

Besetzung einer Pforte oder eines Tores mit Zutritts- und Ausweiskontrolle nach schriftlicher Dienstanweisung: Abgleich mit der Anmeldeliste, Fahrzeug- und Lieferantenabfertigung, Schrankensteuerung, Führen des Wachbuchs. Auch als Nachtpförtner, wenn tagsüber Ihr eigenes Personal am Platz sitzt.

Empfangsdienst und Empfangsservice

Besetzung eines Empfangs mit Besucheranmeldung, Ausweisausgabe und -rücknahme, Auskunft, Post- und Paketannahme sowie Bedienung der Telefonzentrale – beides übernehmen wir. Ebenso als Vertretung bei Urlaub, Krankheit oder in Randzeiten, ohne dass Sie dafür eine zusätzliche Stelle schaffen.

Zutrittskontrolle und Besuchermanagement

Der organisatorische Teil: Wer bekommt welche Berechtigung, wie wird sie erteilt und wieder entzogen, wie werden Fremdfirmen vorab angemeldet, unterwiesen und beim Verlassen wieder abgemeldet. Wir arbeiten mit Ihrer vorhandenen Technik – ein Systemwechsel ist dafür nicht nötig.

Objektschutz

Sicherung eines abgegrenzten Objekts durch Präsenz, Kontrollgänge nach festgelegtem Prüfkatalog, Meldung von Auffälligkeiten und Einweisen von Polizei oder Feuerwehr im Ereignisfall. Für Gebäude, Hallen, Lager und Freiflächen, die nachts oder am Wochenende leer stehen.

Werkschutz

Objektschutz plus Einbindung in Ihre Betriebsorganisation: feste Schichtübergaben, Koordination von Fremdfirmen, abgestimmte Meldewege zu Haustechnik, Sicherheitsfachkraft und Brandschutzbeauftragtem, Mitwirkung an Ihren Betriebs- und Alarmanweisungen. Das setzt Stammpersonal voraus, das über längere Zeit auf demselben Objekt bleibt.

Standortkontext

Welche Objektarten es in Prien gibt

Die folgenden Einrichtungen sind belegter Standortkontext – sie zeigen, welche Objektarten hier vorkommen. Über unsere Auftraggeber sagen sie nichts; Referenzen nennen wir nur mit Freigabe des Kunden.

  • Vier Kliniken, darunter ein Akutkrankenhaus. Die RoMed Klinik Prien ist ein kommunales Akutkrankenhaus mit 140 Betten, rund 410 Beschäftigten und einer Notaufnahme rund um die Uhr. Dazu kommen die Schön Klinik Roseneck, die Klinik St. Irmingard mit 236 Betten und rund 290 Mitarbeitenden sowie der Medical Park Kronprinz. Häuser dieser Art haben Empfang, Besucherzeiten, Nachtbetrieb und Zulieferverkehr – vier Aufgaben, die sich am selben Tresen treffen.
  • Eine Klinikbaustelle über mehrere Jahre. Die RoMed Klinik Prien wird für rund 75 Millionen Euro generalsaniert und erweitert. Der erste Bauabschnitt mit Betriebsgebäude, neuen Operationssälen, Küche und Radiologie soll bis 2028 fertig sein, der zweite läuft bis 2031. Gebaut wird im laufenden Betrieb – das ist die anspruchsvollste Form von Baustellenschutz, weil Patientenwege, Rettungszufahrt und Baustellenverkehr nebeneinander funktionieren müssen.
  • Hotels mit Tagungsbetrieb. Das Yachthotel Chiemsee führt 100 Zimmer und Suiten sowie fünf Tagungsräume mit Kapazitäten bis 150 Personen, der Bayerische Hof 53 Zimmer und zwei Tagungsräume. In Prien gibt es 23 Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Betten (2024). Wo getagt wird, entsteht Bedarf an Einlass, Garderobe, Nachtdienst und Hausrecht.
  • Produzierende Mittelständler mit eigenem Betriebsgelände. Die TOGU GmbH fertigt seit 1956 in Prien-Bachham Trainings- und Therapiegeräte, die Mey Maschinenbau hat ihren Stammsitz seit 1963 in Prien. Solche Betriebe haben Werkstatt, Lager, Hof und Lieferverkehr – also genau die Struktur, für die Pforte und Objektschutz gemacht sind.
  • Büro- und Bildungsgebäude mit Publikumsverkehr. Rathaus, Ludwig-Thoma-Gymnasium, Chiemsee-Realschule, Franziska-Hager-Grund- und -Mittelschule, Kampenwand-Schule, Freie Waldorfschule Chiemgau, Volkshochschule und Musikschule, dazu das Ärztehaus Prienamed und das Logistik Kompetenz Zentrum an der Joseph-von-Fraunhofer-Straße mit mehreren Unternehmen unter einem Dach.
  • Ein Handwerks- und Dienstleistungsstandort, kein Industriestandort. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2024 neun Betriebe mit zwanzig und mehr Beschäftigten; insgesamt zählte Prien 4.775 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Wir begründen Werkschutz hier deshalb nicht mit einer Industrielandschaft, sondern mit den betrieblichen Aufgaben, die auch ein mittelständischer Betrieb oder eine Klinik hat.
  • Saisonaler Publikumsverkehr als Randbedingung. Prien ist Fernverkehrshalt an der Strecke München–Salzburg, und im Sommer steigt das Besucheraufkommen im Ort spürbar. Für Unternehmen heißt das vor allem eines: mehr Fremdverkehr auf Parkflächen und in Eingangsbereichen. Wir planen das als Randbedingung ein, nicht als Hauptthema.

Empfang

Empfangsdienst in Klinik, Hotel und Bürogebäude

Der Empfang ist die erste Sicherheitsstelle eines Hauses und gleichzeitig sein Aushängeschild. Beides muss dieselbe Person können.

Klinikempfang

Aufnahme und Wegweisung von Patienten und Angehörigen, Durchsetzung von Besuchszeiten, Anmeldung externer Dienstleister, Annahme von Lieferungen außerhalb der Warenannahme, Auskunft im Rahmen dessen, was das Haus freigegeben hat. Nachts verschiebt sich die Aufgabe: weniger Auskunft, mehr Zutrittskontrolle und Ansprechbarkeit für Rettungsdienst und Nachtdienst.

Hotel- und Tagungsempfang

Einlass und Wegeführung bei Tagungen, Registrierung von Teilnehmern, Besetzung der Rezeption in Randzeiten oder als Vertretung, Nachtdienst mit Rundgang und Schlüsselverwaltung. Auf Wunsch mit abgestimmtem Kleidungsbild, damit der Übergang zu Ihrem Personal nicht sichtbar ist.

Empfang im Bürogebäude

Besucheranmeldung mit Voranmeldung durch den Fachbereich, Ausweisausgabe und dokumentierte Rücknahme, Post- und Paketannahme, Telefonzentrale, Verwaltung von Besprechungsräumen. In Häusern mit mehreren Mietern zusätzlich die Zuordnung, wer wen erwartet.

Vertretung statt zusätzlicher Stelle

Viele Häuser brauchen keinen dauerhaft besetzten Empfang, sondern eine verlässliche Vertretung: Urlaub, Krankheit, Randzeiten, Brückentage. Wir stellen dafür Kräfte, die vorher am Objekt eingewiesen wurden – nicht jemanden, der zum ersten Mal in Ihr Foyer kommt.

Nachtpförtner als eigene Schicht

Ab Dienstschluss wird aus dem Empfang eine Pforte. Kontrolliert werden Außentüren, Nebenausgänge, Anlieferungstore und die Anwesenheit von Fremdfirmen. Was in dieser Schicht geprüft wird, steht vorher im Prüfkatalog – nicht im Ermessen der jeweiligen Kraft.

Pforte und Zutritt

Pförtnerdienst, Zutrittskontrolle und Besuchermanagement

Die entscheidende Frage ist nicht, ob jemand hereinkommt, sondern ob im Nachhinein nachvollziehbar ist, wer wann im Haus war.

Was der Pförtner entscheidet

Er gleicht Besucher mit der Anmeldeliste ab, prüft Ausweise, fertigt Lieferanten ab, steuert Schranke und Tor und führt das Wachbuch. Grundlage ist eine schriftliche Pfortendienstanweisung, die Sie vorgeben und die wir mit Ihnen abstimmen. Damit ist auch geklärt, wer bei einem Fehleinlass die Verantwortung trägt.

Fremdfirmen und Handwerker

Der häufigste Schwachpunkt, weil das Personal kurzfristig wechselt. Praktikabel ist eine Vorabanmeldung durch den beauftragenden Fachbereich, ein zeitlich begrenzter Besucherausweis, eine kurze Sicherheitsunterweisung an der Pforte und eine dokumentierte Rückgabe beim Verlassen. So steht am Ende des Tages fest, ob noch jemand im Haus ist.

Berechtigungen und Schlüssel

Wir führen das Verzeichnis, geben Schlüssel und Karten aus, nehmen sie zurück und melden Abweichungen. Wichtig ist der Entzug: Eine Berechtigung, die nach Vertragsende bestehen bleibt, ist der stille Standardfehler in fast jedem Zutrittssystem.

Besucherdaten und Datenschutz

Besucherdaten sind personenbezogene Daten. Sie brauchen eine festgelegte Aufbewahrungsfrist, einen begrenzten Zugriffskreis und ein Löschverfahren. Ein offen ausliegendes Besucherbuch, in dem jeder die Einträge der Vorgänger mitliest, ist unter der DSGVO im Zweifel nicht haltbar – auch wenn es jahrelang so gehandhabt wurde.

Technik und Organisation gehören zusammen

Ein Kartenleser prüft eine Karte, kein Gesicht. Die organisatorische Zutrittskontrolle legt fest, wer welche Berechtigung bekommt und wer das dokumentiert. Wir übernehmen diesen Teil und arbeiten mit der Technik, die bei Ihnen bereits installiert ist.

Objekt- und Werkschutz

Objektschutz und Werkschutz – der Unterschied in der Praxis

Beide Begriffe werden in Ausschreibungen oft synonym verwendet. Für Ihr Angebot machen sie einen Unterschied.

Objektschutz auf einem Betriebsgelände mit Fuhrpark

Objektschutz endet an der Grundstücksgrenze

Präsenz, Kontrollgänge, Meldung, im Ereignisfall Verständigung und Einweisen der Einsatzkräfte. Passend für einzelne Gebäude, Hallen, Lager und Freiflächen ohne eigene betriebliche Sicherheitsorganisation. Häufig als Kontrollgang mehrmals pro Nacht statt als Dauerbesetzung, weil das für die meisten Objekte wirtschaftlicher ist.

Werkschutz ist Teil Ihres Betriebs

Er sichert nicht nur, sondern ist in Ihre Abläufe eingebunden: Schichtübergaben mit Ihrem Personal, Koordination von Fremdfirmen, abgestimmte Meldewege zu Haustechnik, Sicherheitsfachkraft und Brandschutzbeauftragtem, Mitwirkung an Betriebs- und Alarmanweisungen. Er braucht Stammpersonal, weil nur wer die Örtlichkeit kennt, Abweichungen überhaupt bemerkt.

Kontrollgänge sind kein Spaziergang

Ein Kontrollgang folgt einem festgelegten Prüfkatalog: Türen und Tore, Fenster, Notausgänge, Brandschutztüren, Beleuchtung, Absperrungen, Wasseraustritte, offene Schaltschränke. Was geprüft wird, steht vorher fest; was gefunden wird, steht danach im Bericht.

Schließdienst als eigene Leistung

Öffnen am Morgen, Schließen am Abend, Kontrolle von Fenstern, Toren und Nebenausgängen, Verwaltung der Schlüssel. Für Häuser mit wechselnden Arbeitszeiten oft die einfachste und günstigste Absicherung überhaupt.

Alarmverfolgung

Löst Ihre Anlage aus, fährt eine Kraft von uns zum Objekt, prüft von außen nach innen, dokumentiert den Befund und verständigt bei einem echten Ereignis Polizei oder Feuerwehr. Wir sagen dafür maximal 20 Minuten bis zum Objekt zu. Wer die Kosten eines Fehlalarms trägt, wird vorher im Vertrag geregelt.

Arbeitsweise

Wie wir arbeiten

Das ist der Teil, der über die Qualität entscheidet – und der sich vor Vertragsschluss prüfen lässt.

  • Einweisung am Objekt, nicht am Telefon. Jede eingeteilte Kraft wird vor dem ersten Dienst am Objekt eingewiesen: Wege, Türen, Technik, Ansprechpartner, Besonderheiten. Das gilt auch für Vertretungen und für kurzfristige Einsätze.
  • Schriftliche Dienstanweisung vor dem ersten Dienst. Darin steht, was unsere Kräfte tun, was nicht in ihre Zuständigkeit fällt und wen sie in welcher Lage verständigen. Sie geben den Rahmen vor, wir formulieren ihn mit Ihnen aus. Ohne diese Anweisung fangen wir nicht an.
  • Vertretung ist eingeplant, nicht improvisiert. Für besetzte Empfänge und Pforten planen wir Vertretungen mit ein, damit Krankheit oder Urlaub keine unbesetzte Schicht bedeutet. Vertretungskräfte werden vorab am Objekt eingewiesen.
  • Eine benannte Ansprechperson. Sie bekommen einen festen Ansprechpartner aus unserem Haus und eine Rufnummer, die auch außerhalb der Bürozeiten besetzt ist – dieselbe Nummer wie tagsüber.
  • Dokumentation, die im Ernstfall trägt. Jede Schicht endet mit einem Eintrag: Beginn und Ende, durchgeführte Kontrollgänge mit Uhrzeit, Feststellungen und veranlasste Schritte. Bei besonderen Vorkommnissen kommt ein gesonderter Bericht mit Zeit, Ort, Beteiligten und Verlauf dazu – die Form, die eine Versicherung oder eine Behörde später auch verlangen kann.
  • Absicherung über die Bewachungshaftpflicht. Unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis legen wir Ihnen auf Anfrage vor.

Qualifikation

Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach § 34a GewO

Im Bewachungsgewerbe gibt es zwei Qualifikationsstufen. Der Unterschied ist keine Werbeaussage, sondern gesetzlich geregelt – und für Ihre Ausschreibung entscheidend.

Unterrichtung nach § 34a GewO
Eine mehrtägige Unterrichtung bei der IHK zu Recht, Umgang mit Menschen, Unfallverhütung und Sicherheitstechnik, abgeschlossen mit einer Bescheinigung. Sie ist die Mindestvoraussetzung für jede Bewachungstätigkeit. Für Empfangs- und Pförtnerdienst in einem Betriebsgebäude, für Objektschutz und für Kontrollgänge auf dem eigenen Betriebsgelände genügt sie.
Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
Die höhere Stufe mit schriftlicher und mündlicher Prüfung vor der IHK. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe sowie für die Leitung von Bewachungen in Aufnahmeeinrichtungen und bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen. Für Gewerbetreibende und Leitungspersonal gilt sie, soweit sie mit Bewachungsaufgaben direkt befasst sind.
Was das für Ihr Objekt bedeutet
Ein Werksempfang oder eine Klinikpforte verlangt keine Sachkundeprüfung – wer sie in einer Ausschreibung pauschal fordert, verteuert die Leistung ohne Sicherheitsgewinn. Sobald aber im öffentlich zugänglichen Bereich kontrolliert wird oder Einlassdienste dazukommen, ändert sich die Rechtslage. Wir sagen Ihnen im Erstgespräch, was Ihr Fall verlangt.
Unser Personalstand
Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) sind bayernweit für uns im Einsatz, mehr als 25 davon haben zusätzlich die Sachkundeprüfung bestanden. Der Inhaber befindet sich derzeit in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.
Bewacherregister
Jede eingesetzte Person ist im bundesweiten Bewacherregister erfasst und wurde vor dem Einsatz behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft. Das gilt ohne Ausnahme, auch für kurzfristige Vertretungen.

Entscheidungshilfe

Anforderung und passende Leistung

Sie wissen, was Sie brauchen – aber nicht, wie es in einer Ausschreibung heißt. Diese Tabelle übersetzt.

Ihre AnforderungPassende LeistungÜbliche Form
Besucher sollen empfangen und angemeldet werdenEmpfangsdienstWerktags zu den Öffnungszeiten
Der Empfang fällt bei Urlaub und Krankheit ausEmpfangsservice als VertretungTageweise oder als Rahmenvertrag
Nach Dienstschluss soll jemand am Haus seinNachtpförtnerFeste Nachtschicht mit Rundgang
Lieferanten und Handwerker unkontrolliert im HausPförtnerdienst mit BesuchermanagementPforte mit Ausweisverfahren
Berechtigungen und Schlüssel sind unübersichtlichZutrittskontrolle, organisatorischVerzeichnis, Ausgabe und Entzug
Das Objekt steht nachts und am Wochenende leerObjektschutz als KontrollgangMehrere Anfahrten je Nacht
Sicherheit soll in die Betriebsabläufe eingebunden seinWerkschutzStammpersonal nach Schichtplan
Morgens öffnen, abends schließen, Schlüssel verwaltenÖffnungs- und SchließdienstFeste Zeiten, Schlüsselverzeichnis
Die Alarmanlage löst aus, niemand fährt hinAlarmverfolgungBereitschaft, max. 20 Minuten Anfahrt
Umbau im laufenden BetriebBaustellenbewachung mit ZutrittsregelungNachtbewachung plus Tagesorganisation

Kosten

Wovon der Preis abhängt

Wir nennen hier bewusst keine Stundensätze, weil sie ohne Kenntnis des Objekts nichts aussagen. Diese sechs Faktoren bestimmen ihn.

  • Besetzungsform. Eine dauerhaft besetzte Pforte wird nach Stunden kalkuliert, Objektschutz nach Anzahl der Kontrollgänge, Alarmverfolgung als Bereitschaft zuzüglich Einsatz. Das sind drei völlig verschiedene Größenordnungen.
  • Lage der Schichten. Nacht, Wochenende und Feiertage sind zuschlagspflichtig. Wer eine Schicht um zwei Stunden verschieben kann, ändert damit oft den Preis spürbar.
  • Qualifikationsanforderung. Verlangt Ihre Ausschreibung die Sachkundeprüfung, obwohl die Tätigkeit sie nicht erfordert, zahlen Sie mehr ohne Sicherheitsgewinn. Wir sagen Ihnen, was Ihr Fall tatsächlich verlangt.
  • Anzahl der Objekte. Mehrere Objekte in einer Tour sind günstiger als einzeln angefahrene. Wenn Sie in Prien und im Umkreis mehrere Standorte haben, lohnt es sich, sie gemeinsam anzufragen.
  • Laufzeit und Planbarkeit. Ein Rahmenvertrag mit fester Besetzung lässt sich anders kalkulieren als kurzfristige Einzeleinsätze, weil Personalplanung und Einweisung nur einmal anfallen.
  • Zusatzaufgaben am Empfang. Telefonzentrale, Paketannahme, Raumverwaltung oder Schlüsselausgabe erhöhen den Anspruch an das Personal. Was dazugehören soll, legen wir vor dem Angebot fest, nicht danach.

Ablauf

Von der Anfrage bis zum ersten Dienst

  1. Telefonat Sie schildern Objekt, Anlass und gewünschte Zeiten. Wir sagen Ihnen im Gespräch, welche Leistungsform passt und ob wir die Aufgabe übernehmen können. Erreichbar sind wir rund um die Uhr.
  2. Kostenlose Objektbegehung Wir kommen zu Ihnen und sehen uns Foyer, Zufahrten, Türen, Nebenausgänge, Beleuchtung und die vorhandene Zutrittstechnik an. Bei Kliniken und Betrieben sprechen wir dabei auch mit Haustechnik oder Sicherheitsfachkraft.
  3. Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Leistungsbeschreibung, Besetzungszeiten, Stundensätzen und Nebenkosten. Was nicht enthalten ist, steht ebenfalls drin – damit später keine Nachforderung überrascht.
  4. Dienstanweisung abstimmen Vor der ersten Schicht wird schriftlich festgelegt, welche Aufgaben unsere Kräfte übernehmen, welche nicht, und wen sie in welcher Lage verständigen. Bei Empfangs- und Pfortenaufträgen ist das die Grundlage der Zusammenarbeit.
  5. Einweisung und Dienstbeginn Die eingeteilten Mitarbeiter werden am Objekt eingewiesen. Danach beginnt der Dienst mit einer benannten Ansprechperson für Sie und einer Rufnummer, die auch nachts besetzt ist.

Zielgruppen

Für welche Häuser wir in Prien arbeiten

  • Kliniken, Reha- und Pflegeeinrichtungen. Empfang, Besucherorganisation, Nachtpförtner, Zutritt externer Dienstleister, Objektschutz für Technikzentrale, Lager und Nebengebäude.
  • Hotels und Tagungshäuser. Empfang in Randzeiten und als Vertretung, Einlass und Registrierung bei Tagungen, Nachtdienst mit Rundgang und Schlüsselverwaltung.
  • Gewerbe- und Handwerksbetriebe. Pforte, Lieferantenabfertigung, Schließdienst, Objektschutz für Werkstatt, Halle und Hof – auch für Betriebe, die keine eigene Sicherheitsorganisation haben.
  • Verwaltungs- und Bürogebäude. Empfang mit Besucheranmeldung und Ausweisverfahren, Post- und Paketannahme, Zutrittsregelung in Häusern mit mehreren Mietern.
  • Bildungs- und Sozialeinrichtungen. Empfang und Zutrittskontrolle zu den Öffnungszeiten, Schließdienst, Objektschutz außerhalb des Betriebs.
  • Bauherren und Bauunternehmen. Baustellenbewachung, insbesondere bei Umbauten im laufenden Betrieb, wo Zutrittsregelung und Wegeführung wichtiger sind als reine Nachtpräsenz.

Häufige Fragen

Häufige Fragen von Unternehmen in Prien

Können Sie einen Klinikempfang in Prien rund um die Uhr besetzen?
Ja, im Schichtmodell nach Ihren Vorgaben, auch durchgehend an sieben Tagen. Wie viele Kräfte dafür nötig sind, hängt von den Besuchszeiten, der Zahl der Eingänge und davon ab, ob nachts zusätzlich Rundgänge gelaufen werden. Für eine durchgehende Besetzung brauchen wir Vorlauf, weil Personal eingeteilt, am Objekt eingewiesen und die Dienstanweisung abgestimmt werden muss.
Übernehmen Sie auch nur den Nachtpförtner, wenn tagsüber unser eigenes Personal am Empfang sitzt?
Ja, das ist eine der häufigsten Formen. Ab Dienstschluss wird aus dem Empfang eine Pforte: kontrolliert werden Außentüren, Nebenausgänge, Anlieferungstore und die Anwesenheit von Fremdfirmen. Die Übergabe zwischen Ihrem Personal und unserer Kraft wird schriftlich geregelt, damit klar ist, wer ab wann verantwortlich ist und was in der Nacht geprüft wird.
Können Sie unseren Empfang bei Urlaub und Krankheit vertreten?
Ja, tageweise oder über einen Rahmenvertrag. Voraussetzung ist eine vorherige Einweisung am Objekt – wir schicken niemanden, der zum ersten Mal in Ihrem Foyer steht. Bei einem Rahmenvertrag hinterlegen wir Ihre Abläufe einmal und teilen dann möglichst dieselben Kräfte ein, damit Ihre Besucher nicht jedes Mal auf ein neues Gesicht treffen.
Wie regeln Sie den Zutritt von Besuchern und Lieferanten?
Über ein Ausweisverfahren mit vier Schritten: Vorabanmeldung durch den beauftragenden Fachbereich, Abgleich und Ausweisausgabe an der Pforte, kurze Sicherheitsunterweisung bei Fremdfirmen und dokumentierte Ausweisrückgabe beim Verlassen. So lässt sich am Ende des Tages feststellen, ob noch jemand im Haus ist. Besucherdaten behandeln wir als personenbezogene Daten mit fester Aufbewahrungsfrist.
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Der Pförtnerdienst ist eine Sicherheitsaufgabe: Ausweis- und Zutrittskontrolle, Lieferantenabfertigung, Schrankensteuerung, Wachbuch – nach schriftlicher Pfortendienstanweisung. Der Empfangsdienst ist eine Repräsentationsaufgabe: Besucher anmelden, Ausweise ausgeben, Auskunft geben, Post annehmen, oft auch die Telefonzentrale bedienen. Beide dokumentieren, wer im Haus war; das Personalprofil und das Auftreten sind unterschiedlich.
Wann brauchen wir Objektschutz und wann Werkschutz?
Objektschutz genügt, wenn ein abgegrenztes Objekt gesichert werden soll: Präsenz, Kontrollgänge, Meldung, Einweisen der Einsatzkräfte. Werkschutz ist die richtige Bestellung, wenn Sicherheit bei Ihnen ein eigener Ablauf im Betrieb ist – mit Schichtübergaben, Fremdfirmenkoordination und abgestimmten Meldewegen zu Haustechnik und Sicherheitsfachkraft. Werkschutz setzt Stammpersonal voraus, Objektschutz nicht zwingend.
Lohnt sich Objektschutz für einen einzelnen Gewerbebetrieb?
In der Regel als Kontrollgang, nicht als Dauerbesetzung. Statt eines Postens fahren unsere Kräfte Ihr Objekt mehrmals pro Nacht zu wechselnden Zeiten an und prüfen nach festgelegtem Katalog Türen, Tore, Fenster, Beleuchtung und Auffälligkeiten. Haben Sie mehrere Standorte in Prien und Umgebung, lassen sie sich in einer Tour bedienen – das senkt die Kosten je Objekt deutlich.
Welche Qualifikation brauchen die Kräfte an unserem Empfang?
Für Empfangs- und Pförtnerdienst in einem Betriebsgebäude genügt die Unterrichtung nach § 34a GewO bei der IHK. Die Sachkundeprüfung ist gesetzlich unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum, für den Schutz vor Ladendieben und für Türdienste im Gastgewerbe vorgeschrieben. Fordert eine Ausschreibung sie ohne Notwendigkeit, verteuert das die Leistung ohne Sicherheitsgewinn.
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Prien am Chiemsee?
Der Preis richtet sich nach Besetzungsform, Lage der Schichten, geforderter Qualifikation, Anzahl der Objekte, Laufzeit und den Zusatzaufgaben am Empfang. Eine besetzte Pforte wird nach Stunden kalkuliert, Objektschutz nach Anzahl der Kontrollgänge, Alarmverfolgung als Bereitschaft zuzüglich Einsatz. Nach der kostenlosen Begehung erhalten Sie binnen 24 Stunden ein schriftliches Angebot, in dem auch steht, was nicht enthalten ist.
Wie schnell können Sie in Prien starten?
Alarmverfolgung und kurzfristige Nachtbewachung lassen sich meist schnell einrichten, weil dafür keine feste Personalplanung nötig ist. Ein dauerhaft besetzter Empfang braucht Vorlauf: Personal einteilen, am Objekt einweisen, Dienstanweisung abstimmen. Rufen Sie an – wir sagen Ihnen im Gespräch, ab wann wir liefern können, statt einen Termin zuzusagen, den wir nicht halten.

Nächster Schritt

Begehung vereinbaren

Zeigen Sie uns Ihr Foyer, Ihre Pforte oder Ihr Betriebsgelände. Die Begehung kostet nichts, das schriftliche Angebot liegt binnen 24 Stunden vor – und wenn eine kleinere Lösung ausreicht, sagen wir Ihnen das.

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