Kurz gesagt
Kurz gesagt: was Ihr Geschäft oder Haus braucht
Verschwindet bei Ihnen regelmäßig Ware, gibt es zwei Wege, und sie schließen sich nicht aus. Eine uniformierte Kraft an Eingang und Kassenzone wirkt, bevor etwas passiert; ein zivil eingeteilter Ladendetektiv sieht auf der Fläche das, was von der Tür aus niemand bemerkt. Welcher Weg der richtige ist, hängt an Ihrer Verkaufsfläche, an den Sichtachsen und an den Stunden, in denen viel los ist.
Sind nachts die Schaufenster das Problem – einsehbare Ware, große Glasflächen zur Straße, ein Fahrzeug in zwanzig Sekunden erreichbar –, dann brauchen Sie keine Person im Laden, sondern jemanden, der die Zeile mehrfach anläuft und dabei Scheiben, Rollgitter, Nebeneingänge und den Lieferhof ansieht. Mehrere Geschäfte teilen sich diese Tour.
Steht bei Ihnen ein Tresen – in einer Geschäftsstelle, einer Verwaltung, einem Hotel –, geht es um Empfang: begrüßen, anmelden, Ausweise oder Zimmerschlüssel ausgeben, Sendungen annehmen, telefonieren. Über Nacht wird daraus eine Mischform mit später Anreise, Rundgang und Alarmreaktion.
Und wenn Sie eine offene Fläche bespielen, ist Einlasskontrolle schlicht nicht durchführbar, weil es keine Umschließung gibt. Dann heißt die Leistung Ordnungsdienst: sichtbar auf der Fläche, Wege frei, Rettungszufahrten frei, früh ansprechen. Das sagen wir Ihnen vor der Beauftragung und nicht am Veranstaltungstag. Die Begehung kostet nichts, das Angebot kommt binnen 24 Stunden.
Ladenschutz
Ladenschutz: Verkaufsraum, Kassenzone, Schaufensterfront
Der Schwerpunkt dieser Seite. Ein Ladenobjekt hat drei Zustände am Tag – offen mit Kundschaft, geschlossen mit Personal, dunkel und einsehbar – und jeder verlangt etwas anderes.
Uniformiert an der Tür
Eine sichtbare Kraft im Eingangsbereich verändert das Verhalten, bevor jemand die Fläche betritt. Sie bleibt ansprechbar für Kundschaft und Personal, achtet auf Kassenzone und Anproberäume und tritt zurückhaltend auf – im Einzelhandel schadet zu viel Präsenz dem Geschäft genauso wie zu wenig.
Zivil auf der Fläche
Der Ladendetektiv arbeitet unauffällig zwischen den Regalen und erkennt Abläufe, die von der Tür aus unsichtbar bleiben. Er spricht nicht selbst Konsequenzen aus: Das Hausrecht liegt bei Inhaberin oder Betreiber, unsere Kraft handelt in deren Auftrag, dokumentiert den Vorgang und zieht bei Bedarf die Polizei hinzu.
Welche Stunden besetzt werden
Ein Samstagvormittag und die letzte Stunde vor Ladenschluss sind andere Lagen als ein Dienstagnachmittag. Wir legen die Besetzung auf die Stunden mit hoher Frequenz statt gleichmäßig über die Öffnungszeit – das ist wirksamer und kostet weniger.
Was in der Anweisung steht
Vor dem ersten Einsatz wird schriftlich festgehalten, was unsere Kraft darf und was nicht: ansprechen, festhalten des Sachverhalts, Verständigung der Polizei, Übergabe an die Geschäftsleitung. Wer welche Entscheidung trifft, gehört vor den Einsatz geklärt und nicht auf die Verkaufsfläche.
Nach dem letzten Kunden
Die Runde geht durch Verkaufsfläche, Lager, Sozialräume und Nebenausgänge, danach folgen Fenster, Rollgitter, Türen und die Schlüsselübergabe nach Verzeichnis. Bei wechselnden Arbeitszeiten und Aushilfsbesetzung erspart das die wiederkehrende Frage, wer am Freitag das Hoffenster offen ließ.
Die Zeile bei Nacht
Wir laufen die Ladenzeile zu wechselnden Zeiten an und sehen dabei Scheiben, Rollläden, Nebeneingänge und Lieferhöfe an; jeder Anlauf wird mit Uhrzeit eingetragen. Weil mehrere Adressen auf derselben Tour liegen, verteilt sich die Anfahrt – für ein einzelnes Geschäft wäre das sonst nicht darstellbar.
Standortkontext
Welche Objektarten es in Bernau gibt
Die folgenden Einrichtungen sind belegter Standortkontext – sie zeigen, welche Objektarten hier vorkommen. Über unsere Auftraggeber sagen sie nichts; Referenzen nennen wir nur mit Freigabe des Kunden.
- Eine gewachsene Einkaufslage. Handel und Gastronomie liegen im Ortskern dicht beieinander, dazu die Hauptgeschäftsstelle der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee an der Aschauer Straße und eine Geschäftsstelle der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling am Kirchplatz. Donnerstags von 9 bis 14 Uhr kommt der Wochenmarkt auf dem Rathausplatz hinzu – der Tag mit dem meisten Fußverkehr in den Geschäften.
- Handwerk, Produktion und Freizeitbetrieb. Ansässig sind unter anderem die ZSB Verpackung GmbH mit Lohnherstellung und Verpackung von Kosmetik- und Medizinprodukten, Aicher Bau- und Wohnkonzept, die Schreinerei Weingartner, die Bäckerei Rothenwallner sowie Chiemsee Kaufmann mit Windsurfschule und Minigolf. Vom Werkstor über die Werkstatt bis zum Materiallager im Freien – vier sehr verschiedene Anforderungen.
- Ein Uferbereich ohne Kasse und ohne Zaun. Der Chiemseepark Bernau-Felden ist kostenlos zugänglich und bietet zwei Beachvolleyballfelder, ein Beachsoccerfeld, Tischtennis, eine Bocciabahn, zwei Spielplätze, einen Bootsverleih, mehrere Gastronomiebetriebe und den Dampfersteg der Chiemseeschifffahrt. Weil eine Umschließung fehlt, ist Zugangskontrolle dort keine Option – es zählt Präsenz und ein funktionierender Meldeweg.
- Fünf Camping- und Stellplatzobjekte. Wohnmobilstellplatz am Tenniszentrum, Wohnmobilhafen Bernau-Felden am Ufer, Wohnmobilurlaub am Seimehof, Wohnmobilstellplatz Seiserhof & Seiseralm und der Campingplatz Mariengrund. Fünf Zufahrten, ständig wechselnde Gäste und viel bewegliches Gut im Freien: Räder, Vorzelte, Stromverteiler, Gasflaschen.
Empfang und Rezeption
Tresen in Geschäftsstelle, Verwaltung und Hotel
Wo Kundschaft und Gäste ankommen, prägt die erste Minute den Eindruck vom ganzen Haus. Die Kontrollfunktion läuft dabei mit, ohne vorgeführt zu werden.
In der Geschäftsstelle
Begrüßen und anmelden, Besucherausweise ausgeben und zurücknehmen, Sendungen entgegennehmen, Termine an die zuständige Beratung weiterleiten, die Telefonanlage mitbedienen. Auftreten und Sprache stehen im Vordergrund – wer hier steht, ist für viele Kundinnen und Kunden das Gesicht des Hauses.
Im Verwaltungsgebäude
Voranmeldung durch die Fachabteilung, Abgleich am Tresen, befristeter Ausweis heraus und beim Gehen wieder zurück, dazu Post und Pakete. Sitzen mehrere Mietparteien im Haus, klären wir vorher, welche Anliegen wir selbst beantworten und welche wir weiterreichen.
An der Rezeption über Nacht
Eine Mischform, die im Beherbergungsgewerbe ständig gebraucht wird: späte Anreisen aufnehmen, Zimmerschlüssel ausgeben, das Haus während der Ruhezeit kontrollieren, bei Alarm handeln. Vorher muss feststehen, welche dieser Tätigkeiten Bewachung sind und welche zu Ihrem Betrieb gehören – daran hängen Zuständigkeit und Haftung.
Am Tor und an der Schranke
Wo ein Zugang tatsächlich kontrolliert werden soll, entscheidet der Pförtner: Abgleich mit der Anmeldeliste, Ausweis oder Buchungsnachweis, Fahrzeugkontrolle, Bedienung von Schranke und Tor, Wachbuch. Nachts ist dieser Punkt häufig der einzige besetzte im ganzen Objekt.
Einsprung bei Ausfall
Fällt Ihre Stammkraft aus, übernehmen wir tageweise oder über einen Rahmenvertrag. Wer bei Ihnen an den Tresen tritt, war vorher schon einmal da – wir stellen niemanden ungebrieft an einen fremden Empfang.
Objektschutz
Objektschutz für Gewerbe, Gastronomie und Stellplätze
Außerhalb der Ladenlagen geht es um Objekte, die halböffentlich sind, saisonal schwanken oder deren Wert draußen steht statt im Gebäude.
Was eine Runde abdeckt
Anwesenheit, eine feste Punkteliste, Meldung, im Ernstfall Anruf und Einweisung der Einsatzkräfte. Bei Gastronomie heißt das Küchen-, Lager- und Kühlbereiche nach Betriebsschluss, Terrassenmobiliar, Zapfanlagen, Außenlager, Container und Nebengebäude – mit Foto und Uhrzeit bei allem, was auffällt.
Werkstor und Werkstatt
Für Produktions- und Handwerksbetriebe: Abfertigung des Lieferverkehrs, Zutrittsregelung, Auf- und Zusperren, Runden über Halle, Hof und Materiallager. Läuft Sicherheit fest im Betriebsablauf mit – Schichtübergabe, Fremdfirmenkoordination, Mitarbeit an Alarmanweisungen –, wird daraus Werkschutz mit Stammbesetzung.
Stellplätze lassen sich nicht abschließen
Die Schranke steht offen oder wird aufgehalten; das ist der Normalzustand. Wirksam ist sichtbare Anwesenheit genau dann, wenn sonst niemand zuständig ist – späte Abendstunden und früher Morgen. Eine Streife zu wechselnden Zeiten lässt sich von außen nicht mitschreiben.
Lärm statt Diebstahl
Der häufigste Anruf beim Platzbetreiber betrifft nicht das fehlende Fahrrad, sondern die Lautstärke. Unsere Kräfte sprechen an, halten fest und holen bei Bedarf den Betreiber dazu. Platzverweis und Vertragsauflösung sind hausrechtliche Entscheidungen des Betreibers; wir setzen sie durch und dokumentieren sie.
Nebensaison
Vor der Saison stehen Sanitärgebäude, Technik und Mietunterkünfte leer, danach lagern Möbel, Boote, Bretter, Motoren und Geräte in Hallen und unter Planen. In diesen Wochen wird ein Objekt am ehesten unbemerkt betreten – und wenige Anfahrten pro Nacht bringen dann am meisten.
Anfahrt nach Auslösung
Meldet Ihre Anlage, fährt eine Kraft hin, prüft von außen nach innen, hält den Befund fest und alarmiert bei einem echten Ereignis Polizei oder Feuerwehr und weist sie ein. Höchstens 20 Minuten bis zum Objekt sagen wir zu; wer einen Fehlalarm trägt, steht vorher im Vertrag.
Offene Flächen
Ordner auf Flächen, die jedem offenstehen
Auf einem Gelände ohne Umschließung greift keine Zugangskontrolle. Was dort trägt, ist Sichtbarkeit, Wegeführung und eine vorher verabredete Meldekette.
Ordnungsdienst statt Einlass
Die Kräfte halten Rettungs- und Feuerwehrzufahrten frei, achten auf die abgestimmte Aufstellung von Ständen und Fahrzeugen, lenken Besucherströme, greifen bei Streit früh und ruhig ein und sind erster Ansprechpartner, wenn ein Kind vermisst wird. Sie arbeiten in Streifen mit fester Bereichszuständigkeit, nicht als Standposten.
Einlass nur, wo wirklich abgegrenzt ist
Bühnenbereich, Zeltfläche, Ausschankzone, Backstage – dort lassen sich Karten und Bändchen prüfen, Taschen im vereinbarten Umfang ansehen und die zugelassene Zahl mitzählen. Fehlt die Abgrenzung, läuft diese Position ins Leere, und das sagen wir vor der Beauftragung.
Die Nacht zwischen zwei Tagen
Die am häufigsten unterschätzte Position. Zwischen Aufbau und Beginn und zwischen zwei Betriebstagen steht Technik, Kühlgerät, Getränkebestand, Marktstand und Stromverteiler unbeaufsichtigt herum. Eine Nachtwache oder eine eng getaktete Streife kostet einen Bruchteil dessen, was ein Technikausfall am Folgetag verursacht.
Parken und Zufahrt
Reisen die Gäste mit dem eigenen Fahrzeug an, entscheidet die Parkordnung darüber, ob Rettungsfahrzeuge durchkommen. Unsere Kräfte weisen ein und halten Zufahrten frei; verkehrsrechtliche Anordnungen trifft die zuständige Behörde, wir setzen um, was angeordnet ist.
Zuarbeit zum Sicherheitskonzept
Wir liefern den Teil, den wir verantworten: Personalansatz, Postenplan, Streifenwege, Meldewege und Übergabepunkte an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Was insgesamt gefordert ist, gibt die zuständige Stelle vor – die behördliche Bewertung maßen wir uns nicht an.
Arbeitsweise
Wie wir im Handel und am See arbeiten
Sechs Festlegungen, die vor der Unterschrift geprüft werden können – und an denen sich die Leistung später messen lässt.
- Vorher da gewesen. Jede Kraft sieht das Objekt vor dem ersten Dienst: Verkaufsfläche und Sichtachsen, Kassenzone, Anproberäume, Lager, Nebenausgänge, Lieferhof. Bei Flächen am See gehen wir Postenstandorte, Hydranten, Sanitätsstelle und Sammelpunkte gemeinsam ab.
- Befugnisse schriftlich, nicht mündlich. Im Ladenschutz ist das der wichtigste Punkt überhaupt: was unsere Kraft darf, wo die Grenze verläuft, wann die Geschäftsleitung übernimmt und wann die Polizei gerufen wird. Ohne diese Festlegung fangen wir nicht an.
- Möglichst dieselben Gesichter. Für eine Ladenzeile oder eine wiederkehrende Veranstaltung planen wir dieselben Leute ein. Wer die Nebeneingänge, die Standbetreiber und die Lage der Hydranten kennt, sucht im Ernstfall nicht – und Stammkundschaft spricht jemanden an, den sie wiedererkennt.
- Eine Person, eine Nummer. Sie bekommen eine benannte Ansprechperson und eine Rufnummer, die während der gesamten Laufzeit durchgehend erreichbar bleibt – dieselbe am Sonntagabend wie am Montagvormittag.
- Was im Bericht steht. Neben Dienstbeginn und -ende notieren wir den Besetzungsstand je Posten, gelaufene Runden mit Uhrzeit, Feststellungen an Türen, Scheiben und Zufahrten, angesprochene Störungen samt Ausgang sowie Fundsachen und deren Übergabe. Bei einem meldepflichtigen Vorgang kommt ein Einzelbericht dazu, den ein Versicherer oder eine Behörde auswerten kann.
- Die Haftung ist gedeckt. Unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis legen wir Ihnen auf Anfrage vor.
Qualifikation
§ 34a GewO: im Ladenschutz nicht verhandelbar
Für die meisten Bewachungsaufgaben genügt die Grundstufe. Für den Schutz vor Ladendieben schreibt der Gesetzgeber ausdrücklich die geprüfte Stufe vor – das ist der Grund, warum Ladenschutz anders kalkuliert wird.
- Die Unterrichtung
- Mehrere Tage bei der Industrie- und Handelskammer zu Rechtsgrundlagen, Umgang mit Menschen, Unfallverhütung und Sicherheitstechnik, abgeschlossen mit einer Bescheinigung. Ohne sie darf niemand bewachen. Für Empfang und Pforte, für Objektrunden und für Kontrollen auf abgegrenztem Gelände reicht sie aus.
- Die Sachkundeprüfung
- Schriftlich und mündlich vor der IHK. Vorgeschrieben unter anderem für den Schutz vor Ladendieben, für Kontrollen im öffentlichen Verkehrsraum oder in Bereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, für Türdienste im Gastgewerbe und in Leitungsfunktionen.
- Was daraus für Sie folgt
- In Ihrem Geschäft setzen wir geprüfte Kräfte ein, weil das Gesetz es verlangt – nicht als Zusatzleistung. Auf einer Park- und Strandfläche ohne Umzäunung führt aus demselben Grund eine sachkundige Kraft den Dienst. An einem Empfangstresen dagegen verlangt niemand diesen Nachweis; wer ihn dort pauschal ausschreibt, zahlt drauf.
- Auftreten entscheidet mit
- Im Verkaufsraum wie auf einer Familienfläche besteht der größte Teil der Arbeit aus Auskunft geben, Wege weisen und früh ansprechen, bevor aus einer Unstimmigkeit ein Vorfall wird. Wir teilen Leute ein, die ruhig bleiben und ansprechbar auftreten, statt Präsenz über Härte zu definieren.
- Bestand und Registrierung
- Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Alle sind im Bewacherregister geführt und behördlich überprüft, auch wer nur für einen einzelnen Samstag eingeplant ist; der Inhaber befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.
Entscheidungshilfe
Ihr Anliegen, unsere Bezeichnung
Links die Situation im Geschäft oder auf der Fläche, rechts der Begriff, mit dem Sie vergleichbare Angebote erhalten.
| Was bei Ihnen passiert | So heißt die Leistung | Übliches Modell |
|---|---|---|
| Im Verkaufsraum verschwindet Ware | Ladendetektiv, zivil | Einsatz in den Frequenzstunden |
| An der Tür soll jemand sichtbar stehen | Ladenschutz, uniformiert | Präsenz zu den Öffnungszeiten |
| Nachts sind die Schaufenster ungeschützt | Nachtkontrolle der Ladenzeile | Mehrere Anläufe je Nacht |
| Morgens aufsperren, abends zusperren | Öffnungs- und Schließdienst | Feste Zeiten, Schlüsselverzeichnis |
| Am Tresen nimmt niemand Gäste auf | Empfangsdienst | Werktags zu den Öffnungszeiten |
| Die Empfangskraft fällt aus | Empfangsvertretung | Einzelne Tage oder Rahmenvertrag |
| Nachts soll jemand an der Rezeption sein | Nachtdienst als Mischform | Feste Nachtschicht mit Rundgang |
| Küche und Kühlraum stehen abends unbeaufsichtigt | Objektschutz als Rundgang | Mehrere Anfahrten je Nacht |
| Auf dem Stellplatz wird es nachts laut | Streifendienst mit Ruhezeitenkontrolle | Anfahrten zu wechselnden Zeiten |
| Auf der offenen Fläche fehlt die Aufsicht | Ordnungsdienst | Streifen mit Bereichszuständigkeit |
| Ein abgegrenzter Bereich braucht Kartenkontrolle | Einlassdienst | Posten am umschlossenen Zugang |
| Die Anlage meldet, niemand fährt hin | Alarmverfolgung | Bereitschaft, höchstens 20 Minuten Anfahrt |
Kosten
Was den Preis im Handel bewegt
Einen Stundensatz zu nennen, bevor wir die Fläche gesehen haben, wäre eine Zahl ohne Grundlage. Diese sechs Größen entscheiden.
- Frequenzstunden statt ganzer Öffnungstag. Eine Besetzung am Samstagvormittag und in der letzten Stunde vor Ladenschluss bringt mehr als dieselbe Stundenzahl gleichmäßig über die Woche verteilt – und sie kostet weniger. Wo Ihre Spitzen liegen, sehen wir uns bei der Begehung an.
- Uniformiert oder zivil. Beide Einsatzformen haben unterschiedliche Anforderungsprofile und damit unterschiedliche Sätze. Häufig ist die Mischung am wirksamsten: sichtbare Präsenz an der Tür, dazu an ausgewählten Tagen eine zivile Kraft auf der Fläche.
- Der vorgeschriebene Nachweis. Für den Schutz vor Ladendieben verlangt das Gesetz die Sachkundeprüfung, und das schlägt sich im Preis nieder. Für Empfang und Pforte gilt das nicht – wird es dort trotzdem gefordert, zahlen Sie mehr, ohne dass Ihr Haus sicherer wird.
- Eine Tür oder eine Zeile. Ein einzelnes Ladenlokal trägt keine eigene Nachttour. Sobald mehrere Geschäfte derselben Zeile mitmachen, verteilt sich die Anfahrt und der Anteil je Adresse sinkt deutlich – deshalb lohnt sich die gemeinsame Anfrage über den Gewerbeverband oder mit den Nachbarn.
- Saison und Wochentag. Am See schwankt der Bedarf zwischen Hochsaison und den ruhigen Monaten erheblich; im Handel zwischen Wochenmarkttag und Dienstag. Zuschläge für Nacht, Sonntag und Feiertag weisen wir gesondert aus, damit die Rechnung nachvollziehbar bleibt.
- Was am Tresen dazukommt. Telefonanlage, Paketannahme, Schlüsselausgabe oder Fundsachenverwaltung heben das Anforderungsprofil und damit den Satz. Was mitlaufen soll, halten wir vor dem Angebot fest.
Ablauf
Vom Anruf bis zur ersten Schicht
- Anruf Sie schildern, worum es geht – Verkaufsfläche, Geschäftsstelle, Stellplatz oder eine Fläche am See. Ob wir den Auftrag übernehmen können, hören Sie noch im laufenden Gespräch. Angerufen werden kann zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch am Sonntag.
- Begehung ohne Rechnung Im Ladenobjekt sehen wir Eingang, Sichtachsen, Kassenzone, Anproberäume, Lager, Nebenausgänge, Lieferhof und Schaufensterfront an. Auf einer Publikumsfläche gehen wir Zufahrt und Wendemöglichkeit für Rettungsfahrzeuge ab, dazu Rettungswege, Standflächen, Uferbereich, Beleuchtung nach Sonnenuntergang und die Parkflächen.
- Personalansatz vor dem Preis Aus dem Rundgang ergibt sich, wo dauerhaft jemand steht, wo eine Streife pendelt und welche Position doppelt besetzt gehört. Diesen Ansatz schreiben wir auf, bevor über Geld gesprochen wird – die Zahl der Kräfte begründet den Preis und ergibt sich nicht umgekehrt aus einem Budget.
- Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Leistungsbeschreibung, Postenplan, Sätzen und Nebenkosten; bei Veranstaltungen sind Aufbau, Betrieb und Abbau getrennt ausgewiesen. Was der Preis bewusst nicht umfasst, steht ebenfalls darin.
- Einweisung und Start Eingewiesen wird auf der Fläche und nicht per Telefon: Postenstandorte, Zugänge, Ansprechpartner, Meldewege. Danach beginnt der Dienst mit benannter Einsatzleitung und einer durchgehend erreichbaren Nummer. Nach wiederkehrenden Terminen schreiben wir die Flächenaufnahme fort, statt sie jedes Mal neu zu erheben.
Zielgruppen
Wer uns in Bernau beauftragt
- Einzelhandel und Ladenpassagen. Ladendetektiv und uniformierte Präsenz, Auf- und Zusperren, Nachtkontrolle der Schaufensterlagen, Anfahrt bei Alarmauslösung – mehrere Geschäfte auf einer Tour.
- Geldinstitute und Verwaltungen. Tresen mit Anmeldung und Ausweisverfahren, Post- und Paketannahme, Telefonanlage, Objektschutz während Umbauphasen.
- Hotels, Pensionen und Strandgastronomie. Empfang in Randzeiten und als Einsprung, Nachtdienst an der Rezeption, Kontrolle von Küchen-, Lager- und Kühlbereichen nach Betriebsschluss.
- Camping- und Stellplatzbetriebe. Nachtstreifen zu wechselnden Zeiten, Ruhezeitenkontrolle, Kontrolle von Sanitär- und Technikgebäuden, Betreuung in der Nebensaison.
- Bootsverleih, Surfschule, Sportanlagen. Bewachung von Booten, Brettern, Motoren, Werkzeug und Technik außerhalb der Betriebszeiten, Kontrolle von Hallen und Containern.
- Veranstalter und Gemeinde. Ordner auf frei zugänglichen Flächen, Einlass an abgegrenzten Bereichen, Nachtwache über Aufbauten, Verkehrslenkung, Zuarbeit zum Sicherheitskonzept.
Häufige Fragen
Was Geschäfte und Betriebe in Bernau häufig fragen
Wie gehen Sie gegen Ladendiebstahl in unserem Geschäft vor?
Braucht ein Ladendetektiv eine besondere Qualifikation?
Lohnt sich eine Nachtkontrolle für ein einzelnes Ladenlokal?
Übernehmen Sie auch das Auf- und Zusperren?
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Können Sie nachts die Rezeption unseres Hauses übernehmen?
Bewachen Sie auch Stellplätze und Campingobjekte?
Können Sie eine Veranstaltung am See absichern, die keinen Zaun hat?
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Bernau am Chiemsee?
Wie früh müssen wir einen Ordnungsdienst anfragen?
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