Kurz gesagt
Kurz gesagt: was Ihr Haus wirklich benötigt
Steht bei Ihnen der Gast im Mittelpunkt – ein Patient, der aufgenommen wird, eine Angehörige, die zur Station will, ein Kurgast am Anreisetag –, dann suchen Sie eine Empfangsbesetzung. Diese Kraft muss Auskunft geben können, ohne zu viel zu sagen, und sie muss Besuchszeiten durchsetzen, ohne dass sich jemand abgewiesen fühlt. Soll das Haus nach 22 Uhr geschlossen sein, ist es eine Nachtpforte: ein einziger kontrollierter Zugang, alles andere verriegelt und geprüft.
Fällt Ihre eigene Rezeptionskraft aus, brauchen Sie keine neue Stelle, sondern jemanden für ein paar Tage, der das Haus schon kennt. Ist Ihr Gebäude abends leer – ein Verwaltungstrakt, eine Halle im Gewerbegebiet –, genügt ein Rundgang mehrmals pro Nacht statt einer durchgehenden Besetzung. Läuft Sicherheit bei Ihnen im Betriebsablauf mit, mit Schichtübergabe und Fremdfirmenanmeldung, dann ist es Werkschutz.
Welche dieser Formen bei Ihnen passt, sagen wir nach dem Ortstermin – auch wenn die Antwort lautet, dass weniger genügt. Angerufen werden kann rund um die Uhr; der Termin kostet nichts, das Angebot folgt am nächsten Tag.
Leistungen
Diese Aufgaben übernehmen wir in Bad Endorf
Fünf Besetzungen, die in Häusern mit Nacht- und Wochenendbetrieb regelmäßig gebraucht werden – einzeln buchbar, meist in Kombination sinnvoll.
Empfangsbesetzung und Einsprung
Eine Kraft am Tresen nimmt Ankommende auf, meldet sie weiter, händigt Ausweise oder Zimmerschlüssel aus, nimmt Sendungen entgegen und bedient auf Wunsch die Telefonanlage. Ist Ihre Stammbesetzung krank, im Urlaub oder an einem Brückentag nicht da, übernehmen wir tageweise – ohne dass Sie deswegen eine Stelle ausschreiben müssen.
Nachtpforte
Ab dem Abend soll niemand mehr unbemerkt hereinkommen. Unsere Kraft besetzt den einen Zugang, der offen bleibt, verriegelt und prüft die übrigen, lässt angemeldete Personen und Rettungsdienste durch und hält jeden Vorgang fest. In vielen Häusern ist das die erste Leistung, die überhaupt vergeben wird.
Zutritt und Berechtigungen
Der organisatorische Teil, nicht die Technik: Wer darf in Medikamentenraum, Technikzentrale, Küche oder Wäscherei, wer erteilt die Freigabe, wann wird sie wieder eingezogen, wie melden sich Wartungsfirmen vorher an. Ihre vorhandenen Leser und Schließzylinder bleiben unangetastet.
Objektschutz und Bäderaufsicht
Für Gebäudeteile, die abends leerstehen, und für Publikumsbereiche, in denen tagsüber viel Wechsel herrscht. Im Badebetrieb gehören Umkleiden, Schrankzonen, Saunabereich und das hauseigene Parkhaus dazu; im Gewerbegebiet Halle, Hof und Lagerfläche.
Werkschutz
Für Betriebe, in denen Sicherheit ein eigener Punkt im Ablauf ist: Schichten werden an Ihr Personal übergeben, Fremdfirmen laufen über eine feste Anmeldung, die Verbindung zu Haustechnik und Brandschutzbeauftragtem steht, und bei Alarmanweisungen sitzen wir mit am Tisch. Das funktioniert nur mit Leuten, die über Monate dieselben bleiben.
Standortkontext
Welche Objektarten hier vorkommen
Die folgenden Einrichtungen sind belegter Standortkontext – sie zeigen, welche Objektarten hier vorkommen. Über unsere Auftraggeber sagen sie nichts; Referenzen nennen wir nur mit Freigabe des Kunden.
- Eine Klinik mit 427 Betten und über 600 Mitarbeitenden. Die Simssee Klinik behandelt jährlich rund 6.000 Patientinnen und Patienten in Psychosomatischer Medizin und Psychotherapie, Orthopädischer Akutmedizin sowie in der orthopädisch-unfallchirurgischen und geriatrischen Rehabilitation. In einem Haus dieser Größe laufen Besuchsverkehr, Warenanlieferung, Mitarbeiterzugänge und geschützte Bereiche parallel – und nachts muss all das auf einen Punkt zusammenschrumpfen.
- Ein Thermalbad mit Saunawelt und Parkhaus. Die Chiemgau Thermen halten Innen- und Außenbecken mit Thermal-Sole-Wasser von bis zu rund 35 Grad vor, dazu fünf Saunen, zwei Dampfbäder, eine Totes-Meer-Salzgrotte, einen Massagebereich und ein Restaurant. Das kostenfreie Parkhaus zählt sicherheitstechnisch als eigenes Objekt: schlecht einsehbar, abends kaum belebt und direkt an den Gästestrom angebunden.
- Ein Hotel mit unterirdischem Zugang zur Therme. Der angeschlossene Ströbinger Hof erreicht den Badebetrieb über eine eigene Verbindung. Damit treffen zwei Häuser mit verschiedenen Öffnungszeiten, verschiedenen Gästekreisen und verschiedenem Hausrecht aufeinander. Genau an solchen Übergängen fühlt sich niemand zuständig, solange es nicht schriftlich geregelt ist.
- Ein Gewerbegebiet mit Fertigung und Versand. Betriebe mit Produktion, Werkzeugbau und Warenausgang bringen Werkstore, feste Anlieferzeiten und wechselnde Fremdfirmen mit sich; im selben Gebiet liegt mit dem Kultwerk ein Veranstaltungsort, den auch die Gemeinde nutzt. Wo täglich Verkehr auf das Gelände rollt, lohnt ein besetztes Tor; wo abends abgeschlossen wird, genügt ein Rundgang.
Empfang
Der Tresen in einem Haus, in dem Gäste länger bleiben
Wer mehrere Tage im Haus ist, sieht dieselbe Person am Empfang immer wieder. Das verändert die Anforderung – und es hilft der Sicherheit mehr als jede Kamera.
Aufnahme und Wegweisung
Patienten werden aufgenommen, Angehörige zur richtigen Station geschickt, Lieferungen außerhalb der Warenannahme entgegengenommen, externe Dienstleister angemeldet. Auskunft geben unsere Kräfte nur in dem Rahmen, den Ihr Haus dafür freigegeben hat – im Zweifel wird durchgestellt statt geraten.
Besuchszeiten durchsetzen, ohne zu verärgern
Gegen Abend kippt die Aufgabe. Wer dann noch kommt, wird nach der Station gefragt, Eingänge werden nach Plan geschlossen, der Nachtzugang läuft nur noch über eine Stelle. Wer eine Ausnahme genehmigen darf und in welcher Reihenfolge abgeschlossen wird, legen wir vorher fest, damit die Kraft am Tresen nicht allein entscheiden muss.
Diskretion gehört zur Leistung
Am Tresen eines Gesundheitsbetriebs erfährt man beiläufig Namen, Behandlungsanlässe und Familienverhältnisse. Darüber wird weder im Haus noch außerhalb gesprochen. Wir schreiben das in die Dienstanweisung und erklären es bei der Einweisung ausdrücklich, statt es stillschweigend vorauszusetzen.
Rezeption und Nachtdienst im Hotelteil
Eine Mischform, die im Beherbergungsbetrieb ständig gebraucht wird: späte Anreisen aufnehmen, Zimmerschlüssel herausgeben, während der Ruhezeit durchs Haus gehen, bei Alarm handeln. Vorher muss geklärt sein, welche dieser Tätigkeiten Bewachung ist und welche zu Ihrem Betrieb gehört – das entscheidet über Zuständigkeit und Haftung.
Immer dieselben Leute
Weil Kurgäste über mehrere Tage im Haus sind, planen wir Tresen, Pforte und Nachtdienst mit fester Besetzung. Das ist nicht nur angenehmer für Ihre Gäste, sondern sicherheitsrelevant: Wer die wiederkehrenden Gesichter kennt, erkennt das eine, das nicht dazugehört.
Pforte und Zutritt
Nachtzugang, Fremdfirmen und Berechtigungen
Tagsüber steht ein Klinikgebäude jedem offen, nachts niemandem. Der Übergang dazwischen ist die eigentliche Leistung.
Der eine Zugang, der offen bleibt
Unsere Kraft besetzt ihn nach Schichtplan, lässt angemeldete Personen, in Ausnahmefällen Angehörige und selbstverständlich Rettungskräfte herein, verschließt und kontrolliert alles Übrige und notiert jeden Vorgang. Wonach dabei entschieden wird, gibt Ihre Pfortenanweisung vor – wir setzen sie um und schreiben sie mit Ihnen aus.
Mehr Fremdverkehr als in der Industrie
Wäsche, Speisen, Medikalprodukte, Handwerker, Wartungsdienste: In einem Klinikbetrieb kommt mehr Fremdpersonal ins Haus als in vielen Fabriken. Bewährt hat sich, dass der beauftragende Bereich vorher anmeldet, an der Pforte ein befristeter Ausweis samt kurzer Unterweisung ausgegeben und die Rückgabe beim Verlassen quittiert wird.
Geschützte Bereiche
Medikamentenräume, Technikzentralen, Serverräume, Küche, Lager, Wäscherei – Bereiche, die nicht jedem offenstehen. Wir führen das Schlüssel- und Berechtigungsverzeichnis, geben aus, nehmen zurück und melden Abweichungen. Der häufigste Fund ist die Berechtigung, die nach dem Ausscheiden nie eingezogen wurde.
Was mit den Daten geschieht
Besucherdaten sind personenbezogen und liegen im Gesundheitsbetrieb oft dicht an Gesundheitsdaten. Es braucht also eine Aufbewahrungsfrist, einen begrenzten Kreis mit Zugriff und ein geregeltes Löschen. Eine offen ausliegende Liste, in der jeder Neuankömmling die Einträge davor mitliest, genügt dem nicht.
Bäderbetrieb
Umkleide, Sauna, Parkhaus: der Bäderbetrieb
Kaum ein anderer Objekttyp hat so eigene Regeln. Die Gäste sind unbekleidet, ihr Eigentum liegt hinter einer Spindtür, und ein Teil des Hauses soll ausdrücklich still sein.
Der Spind ist die Schwachstelle
Entwendungen aus Umkleide und Schrankzone sind der mit Abstand häufigste Vorfall in Bäderbetrieben. Dagegen hilft weniger Technik als sichtbare, unregelmäßige Anwesenheit genau dann, wenn viele gleichzeitig wechseln. Jede Meldung nehmen wir strukturiert auf: Uhrzeit, Schranknummer, Gegenstand, Zeugen, Ablauf – das ist die Grundlage für Anzeige und Versicherungsmeldung des Gastes.
Fundsachen sauber getrennt
Was gefunden wird, kommt in ein eigenes Verzeichnis mit Fundzeit, Fundort, Beschreibung und späterer Übergabe gegen Nachweis; Wertgegenstände melden wir sofort an die von Ihnen benannte Stelle. Verlust und Fund dürfen nicht in derselben Liste landen, weil für beides andere Regeln gelten.
Hausrecht bleibt bei Ihnen
Unsere Kräfte üben es nur in dem Rahmen aus, den Sie schriftlich vorgeben: ansprechen, auffordern, dokumentieren, bei Bedarf Polizei hinzuziehen. Wer einen Platzverweis aussprechen darf und ab wann die Betriebsleitung eingebunden wird, steht vor dem ersten Dienst fest – das schützt Gast, Mitarbeiter und Betreiber gleichermaßen.
Ruhezonen und Saunabereich
In einer Saunawelt mit fünf Saunen und zwei Dampfbädern ist Lärm der häufigste Beschwerdegrund, nicht Diebstahl. Eine Kraft, die früh und freundlich anspricht, verhindert die Eskalation, die sonst zwanzig Minuten später am Empfang ankommt.
Parkhaus und Verbindungsgang
Ein Parkhaus am Haus ist tagsüber Komfort und abends ein Bereich, in den kaum jemand hineinsieht; der Rundgang durchs Gebäude nimmt es gleich mit. Wo ein Gang zwei Häuser verbindet, muss geregelt sein, wer wann kontrolliert und wer nachts absperrt – sonst entsteht dort die Lücke, durch die jemand unbemerkt wechselt.
Objekt- und Werkschutz
Rundgang oder feste Einbindung
Für Ihr Angebot ist das ein Unterschied von mehreren Größenordnungen – deshalb lohnt es sich, die beiden Begriffe vor der Ausschreibung zu trennen.
Der Rundgang
Anwesenheit, festgelegte Runde, Meldung, bei einem echten Befund Anruf und Einweisung der Einsatzkräfte. Für einen Verwaltungstrakt, ein Lager oder ein Nebengebäude reicht das fast immer – und mehrere Anläufe pro Nacht kosten einen Bruchteil dessen, was ein durchgehend besetzter Posten aufruft.
Die feste Einbindung
Beim Werkschutz übergeben unsere Leute Schichten an Ihr Personal, koordinieren Fremdfirmen, halten die Verbindung zu Haustechnik, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragtem und wirken an Ihren Betriebs- und Alarmanweisungen mit. Weil das Ortskenntnis voraussetzt, geht es nur mit dauerhaft eingeteiltem Stammpersonal.
Auf- und Zusperren
Morgens öffnen, abends schließen, Fenster, Tore und Nebenausgänge prüfen, Schlüssel verwalten. Für Häuser mit wechselnden Arbeitszeiten ist das die schlichteste und billigste Absicherung, die es gibt – und sie erspart die Diskussion, wer freitags das Kellerfenster offen ließ.
Wenn die Anlage anschlägt
Dann fährt jemand von uns hin, prüft von außen nach innen, hält den Zustand fest und holt bei einem echten Ereignis Polizei oder Feuerwehr dazu. Höchstens 20 Minuten bis zum Objekt sagen wir dabei zu. Wer einen Fehlalarm trägt, steht vorher im Vertrag.
Arbeitsweise
Woran sich unsere Arbeit prüfen lässt
Sechs Punkte, die Sie schon vor der Unterschrift kontrollieren können – und an denen sich später messen lässt, ob die Leistung stimmt.
- Niemand tritt ungesehen an. Vor der ersten Schicht geht jede Kraft das Objekt ab: Wege, Stationen, Schlüssel und Transponder, Alarmierungsstellen, Ansprechpartner je Schicht und die Frage, wer nachts überhaupt im Haus ist. Für Einspringer gilt das genauso.
- Die Anweisung regelt auch die Nachtruhe. Neben Aufgaben und Meldewegen halten wir im Kurbetrieb ausdrücklich fest, ab welcher Uhrzeit welche Wege gegangen werden, wo eine Tür nicht mehr ins Schloss fallen darf und wie eine Ansprache im Flur nach 22 Uhr auszusehen hat.
- Wo unsere Zuständigkeit endet. Sobald eine Lage pflegerisch oder medizinisch beurteilt werden muss – ein Sturz im Foyer, eine desorientierte Person im Treppenhaus, ein Kreislaufzwischenfall in der Sauna –, holt unsere Kraft sofort Ihr Fachpersonal, sichert die Stelle und protokolliert. Diese Grenze ziehen wir vorher schriftlich.
- Zwei getrennte Bücher. Neben dem Schichtbuch mit Übernahme, Runden samt Uhrzeit und Verschluss der Außentüren führen wir für Fundsachen und für gemeldete Entwendungen jeweils ein eigenes Verzeichnis. Bei einem besonderen Vorkommnis kommt ein Einzelbericht hinzu, den ein Versicherer oder eine Behörde später auswerten kann.
- Die Haftung ist gedeckt. Unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis legen wir Ihnen auf Anfrage vor.
Qualifikation
§ 34a GewO: welche Stufe Ihr Haus braucht
Der Gesetzgeber unterscheidet zwei Nachweise. Welcher für Ihre Aufgabe gilt, ist keine Verhandlungssache – und es entscheidet über den Preis.
- Die Unterrichtung
- Sie dauert mehrere Tage bei der Industrie- und Handelskammer und endet mit einer Bescheinigung; Themen sind Rechtsgrundlagen, Umgang mit Menschen, Unfallverhütung und Sicherheitstechnik. Ohne sie darf niemand bewachen. Für Tresen und Nachtpforte in einem Klinik- oder Betriebsgebäude, für Rundgänge auf dem eigenen Gelände und für Objektschutz genügt sie.
- Die Sachkundeprüfung
- Sie wird schriftlich und mündlich vor der IHK abgelegt. Verlangt wird sie unter anderem bei Kontrollen im öffentlichen Verkehrsraum oder in Bereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, beim Schutz vor Ladendieben, bei Türdiensten im Gastgewerbe und in Leitungsfunktionen.
- Was daraus für Sie folgt
- Ein Klinikempfang und eine Nachtpforte fallen nicht darunter. Wird die Prüfung in einer Ausschreibung trotzdem für jede Kraft gefordert, zahlen Sie einen Aufschlag ohne zusätzliche Sicherheit. Wo mehrere Posten über Tag und Nacht laufen, besetzen wir allerdings die Schichtführung mit einer geprüften Kraft – das ist in Leitungsfunktionen ohnehin vorgesehen.
- Wie viele Leute dahinterstehen
- Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Michael Hundsberger, der Inhaber, befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit; solange sie läuft, führen wir den Titel nicht.
- Registrierung und Überprüfung
- Jede Person, die bei Ihnen Dienst tut, ist vorher im bundesweiten Bewacherregister eingetragen und behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft worden – auch diejenige, die nur eine Woche lang eine Erkrankung am Tresen vertritt.
Entscheidungshilfe
Ihr Anliegen und die passende Bezeichnung
Links steht die Situation, wie sie im Haus vorkommt. Rechts steht, wie Sie sie ausschreiben müssen, damit die Angebote vergleichbar werden.
| Die Situation bei Ihnen | So heißt die Leistung | Übliches Modell |
|---|---|---|
| Ankommende werden nicht aufgenommen | Empfangsdienst | Werktags zu den Besuchszeiten |
| Die Rezeptionskraft fällt aus | Empfangsvertretung | Einzelne Tage oder Rahmenvertrag |
| Abends steht das Haus jedem offen | Nachtpforte | Feste Nachtschicht mit Rundgang |
| Wartungsfirmen kommen unangemeldet | Besucherverwaltung mit Ausweisverfahren | Anmeldung, Ausweis, Rückgabe |
| Alte Schlüssel sind nie zurückgekommen | Zutrittsregelung, organisatorisch | Verzeichnis mit Ausgabe und Entzug |
| Aus Spinden verschwinden Wertsachen | Bäderaufsicht mit Meldeaufnahme | Präsenz zu den Wechselzeiten |
| Im Ruhebereich wird es zu laut | Präsenzdienst im Bäderbetrieb | Rundgang nach Besucheraufkommen |
| Sicherheit gehört in den Betriebsablauf | Werkschutz | Stammpersonal nach Schichtplan |
| Morgens aufsperren, abends zusperren | Öffnungs- und Schließdienst | Feste Zeiten, Schlüsselverzeichnis |
| Die Anlage meldet, niemand fährt hin | Alarmverfolgung | Bereitschaft, höchstens 20 Minuten Anfahrt |
Kosten
Was den Preis in Bad Endorf bestimmt
Einen Stundensatz zu nennen, bevor wir das Haus gesehen haben, wäre geraten. Diese sechs Größen entscheiden über die Kalkulation.
- Steht jemand oder fährt jemand. Ein dauerhaft besetzter Tresen wird über die Stunde gerechnet, ein Rundgang über die Zahl der Anläufe, die Alarmverfolgung über Bereitschaft plus Einsatz. Diese drei Modelle liegen preislich nicht nebeneinander, sondern weit auseinander.
- Wann die Schicht liegt. Nacht, Sonntag und Feiertag sind zuschlagspflichtig. Im Kurbetrieb liegen die meisten An- und Abreisen am Wochenende – wer den Posten am Freitagnachmittag verstärkt und dafür montags dünner besetzt, kommt oft günstiger weg als mit einer gleichmäßigen Besetzung.
- Welchen Nachweis Sie fordern. Für Tresen und Nachtpforte ist die Unterrichtung ausreichend. Steht in der Ausschreibung trotzdem für jede Kraft die Sachkundeprüfung, verteuert das die Leistung, ohne dass Ihr Haus dadurch sicherer wird. Wir sagen Ihnen vor dem Angebot, welcher Nachweis bei Ihnen tatsächlich verlangt ist.
- Wie viele Adressen zusammenkommen. Mehrere Gebäude auf einem Areal oder mehrere Betriebsstandorte in der Umgebung lassen sich auf einer Tour bedienen. Der Anteil je Objekt sinkt dadurch deutlich – deshalb lohnt es sich, alles in einer Anfrage zusammenzufassen.
- Wie lange der Auftrag läuft. Bei einem Rahmenvertrag fallen Personalplanung und Einweisung einmal an, bei kurzfristigen Einzeleinsätzen jedes Mal neu. Das schlägt spürbar durch, gerade bei Besetzungen, für die wir dieselben Leute vorhalten.
- Was am Tresen noch dazukommt. Telefonanlage, Paketannahme, Schlüsselausgabe, Fundsachenverwaltung – jede zusätzliche Aufgabe erhöht das Anforderungsprofil und damit den Satz. Was mitlaufen soll, klären wir vor dem Angebot und nicht bei der ersten Rechnung.
Ablauf
So kommen wir zum ersten Dienst
- Das erste Gespräch Sie beschreiben das Haus und die Aufgabe: Tresen tagsüber, Pforte nachts, Präsenz während der Öffnungszeiten des Bades. Wir fragen nach Belegung, Besuchszeiten und danach, welche Sicherheitsaufgabe heute nebenbei von einer Rezeptions- oder Pflegekraft mitgemacht wird. Anrufen können Sie jederzeit, auch an Feiertagen.
- Ortstermin ohne Rechnung Wir gehen mit Ihrer Haus- oder Betriebsleitung den Weg, den auch der Gast nimmt: Zufahrt, Parkhaus, Haupteingang, Tresen. Dabei schauen wir, wo sich zu Besuchszeiten Schlangen bilden, welche Türen nach Dienstschluss verriegelt werden und über welchen Eingang nachts überhaupt noch jemand hereinkommt. Beim Bad kommen Umkleiden, Schrankzonen, Saunabereich und der Weg zum Parkhaus dazu.
- Angebot am nächsten Tag Sie erhalten es schriftlich, mit Schichtmodell, Besetzungsstärke, Sätzen und Nebenkosten. Tag- und Nachtschichten weisen wir getrennt aus, die Wochenenden ebenfalls. Was nicht enthalten ist, benennen wir ausdrücklich.
- Anweisung und Grenzen festlegen Vor der ersten Schicht wird schriftlich geregelt, welche Aufgaben unsere Kräfte übernehmen, wo ihre Zuständigkeit endet, wer das Hausrecht ausübt und in welchen Lagen Pflege- oder ärztliches Personal hinzugezogen wird, statt selbst zu handeln.
- Einweisung, Start und Nachjustieren Nach der Einweisung beginnt der Dienst mit benannter Ansprechperson und einer durchgehend besetzten Rufnummer. Nach vier bis sechs Wochen gehen wir die Einträge gemeinsam durch – fast immer verschieben sich dabei Zeiten, weil ein Rundgang zu früh liegt oder eine Besetzung eine halbe Stunde vor dem letzten Gast endet.
Zielgruppen
Wer uns in Bad Endorf beauftragt
- Kliniken und Rehaeinrichtungen. Tresen zu den Besuchszeiten, Nachtpforte, Anmeldung externer Dienstleister, Schutz von Funktionsbereichen, Rundgänge über Technikzentrale, Lager und Nebengebäude.
- Thermal- und Saunabetriebe. Präsenz in Umkleide- und Schrankzonen, geordnete Aufnahme gemeldeter Entwendungen, Fundsachenverzeichnis, Durchsetzung des Hausrechts nach Ihrer Vorgabe, Kontrolle im Parkhaus.
- Hotels und Pensionen. Tresen in Randzeiten und als Einsprung, Nachtdienst an der Rezeption, Auf- und Zusperren, Anfahrt bei Alarmauslösung.
- Betriebe im Gewerbegebiet. Besetztes Werkstor, Abfertigung von Lieferverkehr, Zutrittsregelung, Schließdienst, Rundgänge über Halle, Hof und Lager – auf Wunsch bis zum Werkschutz.
- Verwaltungs- und Bürogebäude. Anmeldung mit Ausweisverfahren, Post- und Paketannahme, Zutrittsregelung in Häusern mit mehreren Mietparteien.
- Veranstalter und Veranstaltungshäuser. Ordner an den Zugängen, Einlass bei abgegrenzten Bereichen, Nachtwache über Aufbauten, Begleitung von Auf- und Abbau.
Häufige Fragen
Was Häuser und Betriebe in Bad Endorf häufig fragen
Lässt sich ein Klinikempfang bei Ihnen durchgehend besetzen?
Tagsüber haben wir eigenes Personal – reicht auch nur die Nachtpforte?
Können Sie unsere Rezeptionskraft bei Krankheit ersetzen?
Wie verhindern Sie, dass Handwerker unbemerkt im Haus bleiben?
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Was unternehmen Sie gegen Diebstahl aus den Spinden?
Rechnet sich ein Rundgang für einen einzelnen Betrieb im Gewerbegebiet?
Welchen Nachweis brauchen die Kräfte in unserem Haus?
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