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Für Produktion, Logistik und Sammlungen in Amerang

Sicherheitsdienst Amerang

Wo Wechselbrücken andocken, Hallentore offen stehen und nachts niemand mehr im Lager ist, verschiebt sich Sicherheit von den Innenräumen nach außen. Wir besetzen Werktor und Warenausgang, gehen Hallen- und Freiflächenrunden und stellen den Empfang im Verwaltungsbau. Dazu Aufsicht in Museen und Depots. Wir sehen uns Ihr Areal kostenlos an und liefern das Angebot binnen 24 Stunden.

  • Werktor, Warenausgang, Hallenrunde, Freiflächenstreife, Verwaltungsempfang
  • Kostenlose Arealbegehung, danach ein schriftliches Angebot binnen 24 Stunden
  • Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK), mehr als 25 zusätzlich mit bestandener Sachkundeprüfung
  • Firmensitz Höslwang – die Nachbargemeinde, keine Anfahrt über den halben Landkreis
  • Bewachungshaftpflicht über die Allianz: 3 Mio. € je Schadenfall
Werkschutz kontrolliert Ladehof und Fuhrpark eines Logistikstandorts

Kurz gesagt

Kurz gesagt: was auf Ihrem Areal gebraucht wird

Kommt bei Ihnen täglich Frachtverkehr an, entscheidet sich alles am Tor. Dort muss jemand lesen können, ob eine Anlieferung ins gebuchte Zeitfenster fällt, ob die Papiere zur avisierten Ware passen und an welches Ladetor der Fahrer gehört. Das ist eine Pforte, und sie braucht Leute, die Schwerlastverkehr gewohnt sind. Kommen dagegen Gäste, Bewerber und Monteure an den Haupteingang des Verwaltungsbaus, ist es ein Empfang mit Anmeldung, Ausweis und Rückgabe.

Arbeitet nachts niemand mehr in Halle und Lager, liegt der Schutzbedarf an den Außenkanten – Tore, Rampen, Ladehöfe, Notausgänge, Schaltzentralen. Dafür genügt eine Runde nach fester Punkteliste, kein Dauerposten im Regalgang. Ist Sicherheit bei Ihnen Teil des Betriebsablaufs, mit Schichtübergabe an Ihre Leute und Fremdfirmenkoordination, dann sprechen wir über Werkschutz und über eine feste Stammbesetzung.

Liegt Material auf einer offenen Fläche, gilt etwas anderes als für Gebäude. Eine Freifläche hat keine Türen, aber Kabeltrommeln, Wechselrichter, Trafo- und Übergabestationen. Ein fest postierter Mann sieht davon nur einen Ausschnitt; wirksam sind Anfahrten zu wechselnden Zeiten mit markierten Kontrollpunkten entlang der Zaunlinie.

Leistungen

Sechs Aufgaben, die hier vergeben werden

Von der Torbesetzung bis zur Freiflächenstreife. Einzeln beauftragbar; auf einem Areal mit Fertigung und Lager greifen meist mehrere ineinander.

Anmeldung und Ausweisausgabe im Verwaltungsgebäude eines Industriebetriebs

Werktor und Warenausgang

Ein Posten an Tor oder Einfahrt prüft Papiere, gleicht mit der Avisierung ab, gibt Zeitfenster frei, weist Fahrzeuge an das richtige Ladetor, bedient die Schranke und führt das Wachbuch. Wo täglich Speditionen andocken, ist das keine Nebentätigkeit, sondern eine eigene Besetzung mit eigener schriftlicher Anweisung.

Empfang im Verwaltungsbau

Am Haupteingang treffen Besuch, Bewerber, Paketdienste und Monteure aufeinander. Unsere Kraft nimmt sie auf, gleicht mit der Anmeldung der Fachabteilung ab, ruft die zuständige Person, gibt befristete Ausweise heraus und quittiert die Rückgabe. Auch als Einsprung, wenn Ihre eigene Kraft ausfällt.

Zutritt und Fremdfirmenverfahren

Die Ordnung hinter der Technik: Wer erhält welche Freigabe, wer erteilt sie, wann wird sie eingezogen, wie melden sich Wartungsfirmen an und wie werden sie beim Verlassen wieder ausgetragen. Ihre bestehenden Leser und Zylinder bleiben, wie sie sind.

Hallen- und Objektrunde

Für eine einzelne Halle, ein Bürogebäude, ein ausgelagertes Lager oder ein Depot ohne eigene Sicherheitsorganisation. Abgearbeitet wird eine feste Punkteliste; die Runde endet an der Grundstücksgrenze, der Bericht liegt am nächsten Morgen vor.

Werkschutz

Die Stufe darüber: Schichtübergaben mit Ihrem Personal, Koordination der Fremdfirmen, Verbindung zu Haustechnik, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragtem, Mitwirkung an Betriebs- und Alarmanweisungen. Auch die Brandwache bei Schweiß- und Trennarbeiten fällt in diesen Bereich.

Freiflächenstreife

Für offene Flächen und Materiallager: Anfahrten zu unregelmäßigen Zeiten, festgelegte Halte- und Kontrollpunkte, bei Bedarf mobile Kameratechnik. Wichtig ist ein Meldeweg, der bei einer Auslösung tatsächlich in einer Anfahrt endet und nicht in einem Serverprotokoll.

Standortkontext

Welche Objektarten es hier gibt

Die folgenden Einrichtungen sind belegter Standortkontext – sie zeigen, welche Objektarten hier vorkommen. Über unsere Auftraggeber sagen sie nichts; Referenzen nennen wir nur mit Freigabe des Kunden.

  • Fertigung mit 38 Spritzgießmaschinen. AUER Packaging hat seinen Hauptsitz im Ort, stellt dort jährlich rund 35 Millionen Kunststoffprodukte her und beschäftigt am Standort etwa 200 Menschen; der Technologiepark misst rund 50.000 Quadratmeter. Anlagen laufen auch dann, wenn die Verwaltung längst dunkel ist – Mitarbeiterzugänge außerhalb der Bürozeiten und nächtliche Alarmierungswege gehören deshalb in jede Anweisung.
  • Ein Hochregallager ohne Nachtbesetzung. Das Logistikzentrum mit 20.000 Palettenstellplätzen auf dem rund 90.000 Quadratmeter großen Werksgelände nahm im April 2023 den Betrieb auf; drei Produktionshallen sind direkt angebunden, die eigene Photovoltaik liefert 1.320 Kilowatt. Wo nachts kein Mensch arbeitet, fällt auch niemandem eine offene Tür auf – die Runde außen herum ersetzt das.
  • Eine eingezäunte Freiflächenanlage. In Asham soll ein Bürgersolarpark mit 32 MWp, rund 52.000 Modulen und einem Batteriespeicher entstehen; Betreiber ist die EGIS eG gemeinsam mit der Gemeinde, den Bebauungsplan Nr. 50 hat der Gemeinderat am 21. Januar 2026 als Satzung beschlossen. Während Bau und Anlauf liegen Module, Unterkonstruktionen, Wechselrichter und Kabeltrommeln auf einer Fläche ohne fertigen Zaunschluss.
  • Drei Sammlungshäuser mit Saison. Das Freilichtmuseum des Bezirks Oberbayern öffnet von Ende März bis Anfang November, EFA Mobile Zeiten zeigt ab April Automobile und unterhält ein Oldtimer-Depot, das Schloss Amerang dient Konzerten und Festspielen. Tagsüber Publikum auf historischer Bausubstanz, nachts weitläufiges Gelände und ein Wertlager mit Toren – zwei Aufgaben, zwei Modelle.

Tor und Rampe

Am Tor, an der Rampe, im Ladehof

Frachtverkehr verzeiht keine Unsicherheit an der Einfahrt. Wer dort steht, muss innerhalb von Sekunden entscheiden und es hinterher belegen können.

Die Einfahrt als Verkehrsstelle

Der Posten gleicht die Ankunft mit der Avisierung ab, sieht sich Papiere und Plombe an, gibt das gebuchte Zeitfenster frei, weist an Rampe oder Ladetor, bedient die Schranke und schreibt mit. Wonach er entscheidet, gibt Ihre Pfortenanweisung vor; wir setzen sie um und arbeiten sie mit Ihnen aus.

Zwei Stunden zu früh vor dem Ladetor

Der Alltagsfall an jeder Rampe. Wir teilen Leute ein, die einen Ladevorgang lesen können und einen Fahrer auch dann höflich abweisen, wenn er lange vor seinem Fenster ankommt – ohne dass daraus eine Auseinandersetzung im Ladehof wird. Wie mit Wartefahrzeugen umzugehen ist, steht vorher in der Anweisung.

Fremdfirmen und Wartungspersonal

Auf jedem Industriegelände die anfälligste Stelle, weil das Personal ständig wechselt. Bewährt ist die Kette aus Voranmeldung durch die beauftragende Fachabteilung, befristetem Ausweis, kurzer Unterweisung an der Pforte und quittierter Rückgabe. Bei automatisierter Anlagentechnik kommt hinzu, dass Wartungskräfte Bereiche betreten, die sonst niemand betritt – dafür braucht es eine gesonderte Freigabe.

Schlüssel, Karten, Freigaben

Wir führen das Verzeichnis, händigen aus, nehmen zurück und melden Unstimmigkeiten. Was wir am häufigsten finden, ist nicht die falsch erteilte Berechtigung, sondern die vergessene: Zutrittsrechte von Firmen, deren Auftrag vor Jahren endete.

Besucherdaten

Wer sich an der Pforte einträgt, hinterlässt personenbezogene Daten. Dafür braucht es eine Aufbewahrungsfrist, einen engen Zugriffskreis und ein geregeltes Löschen. Eine offen liegende Liste, auf der jeder Nachfolgende die Einträge davor liest, erfüllt das nicht.

Empfang

Der Empfang im Verwaltungsbau

Ein Industriestandort besteht nicht nur aus Toren und Hallen. Am Haupteingang entscheidet sich, ob nachvollziehbar bleibt, wer sich im Gebäude aufhält.

Angemeldet und unangemeldet

Angekündigte Termine laufen ohne Wartezeit durch: aufnehmen, mit der Anmeldung der Fachabteilung abgleichen, zuständige Person rufen, Ankunft festhalten. Wer unangekündigt erscheint, wird nicht abgewiesen, sondern geordnet – erst Rückfrage im Haus, dann Zutritt oder ein neuer Termin.

Ausweis raus, Ausweis rein

Besucher und externe Handwerker erhalten einen zeitlich begrenzten Ausweis, dazu die Unterweisung, die Ihr Haus vorschreibt. Beim Verlassen wird er zurückgenommen und die Rückgabe quittiert. Fehlt dieser zweite Schritt, bleibt am Abend offen, ob das Gebäude wirklich leer ist.

Fahrer und Paketdienste an derselben Theke

Speditionsfahrer und Zusteller kommen dorthin, wo auch der Besuch ankommt. Der Empfang nimmt Sendungen an, prüft Papiere gegen die avisierte Lieferung, schickt Fahrer an die richtige Rampe und meldet dem Warenempfang, wer eingetroffen ist. Eine klare Regel an der Theke spart täglich mehrere Rückfragen im Haus.

Aufsicht an den Museumskassen

Während der Saison und an den Adventsterminen ist der Empfang zugleich Einlass: begrüßen, Karten und Anmeldungen prüfen, Gruppen einweisen, Garderobe und Wegeführung im Blick behalten, Rettungswege freihalten. Unsere Kräfte bleiben dabei zurückhaltend – sichtbar an den Zugängen, unauffällig im übrigen Haus.

Einsprung bei Ausfall

Fällt Ihre eigene Kraft aus, übernehmen wir tageweise oder über einen Rahmenvertrag. Voraussetzung ist immer, dass die einspringende Person das Haus vorher gesehen hat und weiß, wie die Telefonanlage bedient wird und wo die Besucherausweise liegen.

Objekt- und Werkschutz

Runde außen herum oder Einbindung in den Betrieb

Die beiden Begriffe werden in Ausschreibungen oft gleichgesetzt. Sie bedeuten unterschiedliche Personalbindung und damit unterschiedliche Preise.

Kontrollgang auf einem umzäunten Produktions- und Logistikgelände

Die Runde endet am Zaun

Anwesenheit, festgelegte Punkte, Meldung, im Ernstfall Anruf und Einweisung der Einsatzkräfte. Für eine Halle, einen Bürotrakt oder ein ausgelagertes Lager ist das die richtige Größe – und mehrere Anläufe pro Nacht kosten deutlich weniger als ein Posten, der die Nacht durchsteht.

Außenkanten statt Regalgänge

In einem automatisierten Lager gibt es innen nichts zu sehen. Geprüft werden Tore, Rampen, Ladehöfe, Notausgänge, Brandschutzabschlüsse, Technik- und Schaltzentralen sowie die Aufstiege zur Dachanlage. Diese Punkteliste legen wir bei der Begehung fest; abgehakt wird sie mit Uhrzeit.

Werkschutz braucht dieselben Gesichter

Schichtübergabe an Ihre Leute, Fremdfirmenkoordination, Draht zu Haustechnik und Brandschutzbeauftragtem, Mitarbeit an Alarm- und Betriebsanweisungen. Das setzt Stammpersonal voraus, weil eine Abweichung nur bemerkt, wer den Normalzustand über Wochen gesehen hat.

Brandwache bei Heißarbeiten

Nötig vor allem bei Schweiß-, Trenn- und Lötarbeiten außerhalb dafür eingerichteter Bereiche und beim Ausfall einer Brandmeldeanlage. Die Wache bleibt während der Arbeiten und eine festgelegte Nachwachzeit vor Ort und beobachtet die Umgebung der Arbeitsstelle. Den konkreten Umfang gibt die zuständige Stelle im Einzelfall vor.

Anfahrt nach Auslösung

Meldet Ihre Anlage, fährt eine Kraft hin, arbeitet sich von außen nach innen vor, hält den Befund fest und alarmiert bei einem echten Ereignis. Höchstens 20 Minuten bis zum Objekt sagen wir zu. Wer einen Fehlalarm bezahlt, regeln wir im Vertrag.

Freifläche und Depot

Offene Flächen, Materiallager, Depots

Eine Freifläche hat weder Türen noch Fenster, aber viel Material, das sich in Minuten aufladen lässt. Bewachung heißt hier abfahren, nicht bewachen.

Kameraüberwachung und Kontrollpunkt an einer eingezäunten Freifläche

Bau und Anlauf sind der kritische Abschnitt

Solange Module palettiert am Feldrand stehen, Kabeltrommeln offen liegen und Wechselrichter noch nicht angeschlossen sind, ist die Fläche ein Materiallager ohne fertigen Zaunschluss, ohne Beleuchtung und ohne funktionierende Anlagentechnik. In diesen Monaten ist Bewachung nicht eine Option unter mehreren, sondern die einzige Absicherung.

Nicht die Module, das Kabel

Täter gehen selten an einzelne Paneele, sondern an Kabelstrecken und Technikkomponenten – Material, das schnell verladen ist und dessen Verlust die Anlage stilllegt. Kontrolliert werden deshalb gezielt Kabelgräben, Trafostationen, Übergabestationen und Schaltschränke, nicht die Modulreihen.

Unregelmäßig statt im Takt

Ein fester Posten überblickt von einer Freifläche nur einen Ausschnitt. Wirksamer sind Anfahrten zu wechselnden Zeiten mit einem abgestimmten Weg entlang Zaunlinie und Zufahrten – ein Rhythmus, den man von außen nicht mitschreiben kann.

Depot heißt Wertlager

Ein Oldtimer-Depot muss auch außerhalb der Saison betreut werden: Torsicherung, Zutrittsregelung für Restaurierung und Anlieferung, Kontrolle auf Wasser- und Witterungsschäden, dokumentierte Schlüsselverwaltung. Wir führen das Verzeichnis, geben aus, nehmen zurück und melden Abweichungen.

Arbeitsweise

Wie wir auf Ihrem Areal arbeiten

Sechs Festlegungen, die vor dem ersten Dienst stehen – und an denen Sie die Leistung später nachhalten können.

  • Eingewiesen wird vor Ort. Bei einer Nachtaufgabe auch einmal bei Dunkelheit, weil ein Areal nachts anders aussieht als am Nachmittag. Angesehen werden Wege, Tore, Technikräume, Alarmierungsstellen und die Frage, wer in welcher Schicht überhaupt anwesend ist.
  • Für jede Aufgabe eine eigene Anweisung. Für die Rampe: Umgang mit verfrühten Anlieferern und mit Fahrern ohne Papiere. Für die Freifläche: Reihenfolge der Kontrollpunkte, Verhalten an einer offen stehenden Trafostation, Meldeweg zum Betreiber. Für das Depot: Schlüsselausgabe und Rücknahme. Ein Text für alles funktioniert hier nicht.
  • Die Meldekette steht vorher. Auf dem Werksareal führt sie zur Werkleitung und zur benannten Schichtverantwortung, bei den Sammlungshäusern zur Museums- oder Schlossverwaltung, auf der Freifläche zum Betreiber und – bei beschädigtem Schaltschrank oder offener Trafostation – weiter zum Netzbetreiber. In derselben Aufstellung steht, ab welchem Befund ohne Rückfrage alarmiert wird.
  • Jeder Kontrollpunkt einzeln. Bei Tordiensten notieren wir Schichtgrenzen, abgefertigte Anlieferungen mit Uhrzeit, abgewiesene Fahrzeuge samt Grund und den Zustand der Ladetore bei Übergabe. Bei Freiflächenaufträgen führen wir jeden angefahrenen Punkt gesondert auf – nur so bleibt nachvollziehbar, welcher Teil der Fläche zu welcher Stunde gesehen wurde.
  • Die Haftung ist gedeckt. Unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis legen wir Ihnen auf Anfrage vor.

Qualifikation

§ 34a GewO und zwei sehr verschiedene Personalprofile

Der rechtliche Unterbau ist für Rampe und Freifläche derselbe. Die Leute, die wir dort einteilen, sind es nicht.

Die Unterrichtung
Mehrere Tage bei der Industrie- und Handelskammer zu Rechtsgrundlagen, Umgang mit Menschen, Unfallverhütung und Sicherheitstechnik, abgeschlossen mit einer Bescheinigung. Ohne sie darf niemand bewachen. Für Werktor und Empfang, für Hallenrunden und für Kontrollen auf eingezäuntem Betriebsgelände ist sie ausreichend.
Die Sachkundeprüfung
Schriftlich und mündlich vor der IHK. Vorgeschrieben unter anderem bei Kontrollen im öffentlichen Verkehrsraum oder in Bereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, beim Schutz vor Ladendieben, bei Türdiensten im Gastgewerbe und in Leitungsfunktionen.
Übersetzt auf Ihr Areal
Ein umzäuntes Werksgelände und eine eingezäunte Freiflächenanlage sind kein öffentlicher Verkehrsraum – dort verlangt das Gesetz die geprüfte Stufe nicht. Wird sie in einer Ausschreibung dennoch für jede Kraft gefordert, zahlen Sie einen Aufschlag ohne Gegenwert. Kommen Einlassdienste bei einem Konzert hinzu, ändert sich die Lage.
Rampe und Modulreihe verlangen anderes
Am Ladetor zählt, ob jemand Frachtpapiere liest und unter Zeitdruck freundlich bleibt. Zwischen Modulreihen zählt, ob jemand allein, im Dunkeln und mit Lampe eine Runde vollständig zu Ende geht und einen aufgebrochenen Wechselrichter von einem Wartungseingriff unterscheidet. Wir besetzen beides getrennt.
Bestand und Registrierung
Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Alle sind im Bewacherregister eingetragen und behördlich überprüft; der Inhaber befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.

Entscheidungshilfe

Was Sie brauchen und wie es heißt

Links die Lage auf Ihrem Gelände, rechts die Bezeichnung, mit der Sie vergleichbare Angebote bekommen.

Die Lage auf Ihrem GeländeSo heißt die LeistungÜbliches Modell
Täglich docken Speditionen anPfortendienst am WerktorBesetzung im Anlieferfenster
Fahrer kommen zu früh und blockieren den HofTorbesetzung mit ZeitfenstersteuerungPosten nach Ladeplan
Am Haupteingang nimmt niemand Besuch aufEmpfangsdienstWerktags zu den Bürozeiten
Die Empfangskraft fällt ausEmpfangsvertretungEinzelne Tage oder Rahmenvertrag
Alte Zutrittsrechte wurden nie eingezogenBerechtigungsverwaltungVerzeichnis mit Ausgabe und Entzug
Im Lager arbeitet nachts niemandObjektrunde nach PunktelisteAußenrunden je Nacht
Sicherheit soll im Betriebsablauf mitlaufenWerkschutzStammpersonal nach Schichtplan
Auf der Fläche liegt Material im FreienFreiflächenstreifeAnfahrten mit Kontrollpunkten
Geschweißt wird außerhalb der WerkstattBrandwacheVor Ort plus Nachwachzeit
Die Anlage meldet, niemand fährt hinAlarmverfolgungBereitschaft, höchstens 20 Minuten Anfahrt

Kosten

Woran der Preis in Amerang hängt

Ein Stundensatz ohne Kenntnis des Areals wäre eine Zahl ins Blaue. Diese sechs Größen bestimmen die Kalkulation.

  • Das Schichtmodell des Warenausgangs. Läuft Ihr Versand von sechs bis vierzehn Uhr, braucht das Tor eine andere Besetzung als bei durchgehendem Zweischichtbetrieb. Wir legen den Posten auf das tatsächliche Anlieferfenster statt auf den Kalendertag – das ist meist der größte Hebel überhaupt.
  • Wie viele Tore parallel laufen. Ein Tor lässt sich mit einer Kraft bedienen. Sobald Warenein- und -ausgang gleichzeitig offen sind und beide kontrolliert werden sollen, wird daraus eine zweite Besetzung – das gehört vor die Angebotserstellung und nicht in die erste Rechnung.
  • Wie viele Punkte je Anfahrt nachgewiesen werden. Bei Freiflächen bestimmt nicht die Hektarzahl den Preis, sondern die Zahl der Punkte, die bei jedem Anlauf belegbar gesehen werden sollen. Diese Liste stellen wir bei der Begehung gemeinsam auf – sie lässt sich später kürzen oder erweitern.
  • Saison oder ganzjährig. Museumsaufsicht fällt zwischen Frühjahr und Herbst an, die Depotbetreuung dagegen zwölf Monate. Wer beides in einer Vergabe zusammenfasst, bekommt für die Nebensaison einen anderen Ansatz als bei zwei getrennten Aufträgen.
  • Welchen Nachweis Sie verlangen. Auf umzäuntem Betriebsgelände genügt die Unterrichtung. Steht die Sachkundeprüfung trotzdem pauschal in der Ausschreibung, verteuert das die Leistung ohne Sicherheitsgewinn. Bei Einlassdiensten im Schloss ist sie dagegen der richtige Nachweis.
  • Zuschläge und Zusatzaufgaben. Nacht, Sonntag und Feiertag werden gesondert ausgewiesen. Kommen an der Theke Telefonzentrale, Warenannahme oder Schlüsselausgabe dazu, steigt das Anforderungsprofil und damit der Satz.

Ablauf

Von der Anfrage bis zur ersten Schicht

  1. Anruf Sie beschreiben, worum es geht: Tor, Rampe, Halle, Solarfläche oder Ausstellungsbetrieb. Wir ordnen die Aufgabe schon im Gespräch einer Leistungsform zu und sagen offen, wenn die kleinere Variante ausreicht. Die Rufnummern sind rund um die Uhr besetzt, an Wochenenden wie werktags.
  2. Arealbegehung ohne Rechnung Auf dem Werksgelände laufen wir die Hallenzufahrten ab, zählen die Ladetore, sehen uns die Rampen im Anlieferfenster an und prüfen, wo Schwerlastverkehr und Fußwege sich kreuzen. Auf der eingezäunten Fläche fahren wir die gesamte Umschließung ab und markieren Kontrollpunkte an Toren, Wechselrichtern und Übergabestation. Auf dem Museumsgelände gehen wir Besucherwege, Depotzugänge und Rettungswege mit der Leitung ab.
  3. Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Leistungsumfang, Besetzungszeiten oder Anfahrtszahl, Sätzen und Nebenkosten – und mit den Positionen, die ausdrücklich nicht enthalten sind. So entsteht später keine Nachforderung aus einer Lücke im Text.
  4. Anweisungen festlegen Vor der ersten Schicht steht schriftlich, welche Handlungsbefugnis unsere Kräfte haben und wen sie in welcher Lage anrufen – für Rampe, Freifläche und Depot jeweils gesondert, weil dort verschiedene Meldewege gelten.
  5. Einweisung und Start Eingewiesen wird auf dem Gelände, nicht am Telefon. Ab Dienstbeginn haben Sie eine namentlich benannte Ansprechperson und eine Nummer, unter der außerhalb der Bürozeiten jemand abhebt.

Zielgruppen

Wer uns in Amerang beauftragt

  • Fertigungsbetriebe. Werktor im Anlieferfenster, Fremdfirmenverfahren, Besucherverwaltung, Brandwache bei Heißarbeiten – bis hin zum Werkschutz mit fester Stammbesetzung.
  • Lager- und Umschlagstandorte. Torkontrolle, Rampen- und Ladehofbetrieb, Objektrunden nach Punkteliste über Notausgänge, Brandschutzabschlüsse und Schaltzentralen.
  • Betreiber von Freiflächenanlagen. Streife während Bau und Anlauf, danach Anfahrten und Alarmverfolgung, auf Wunsch ergänzt um mobile Kameratechnik mit abgestimmtem Meldeweg.
  • Museen, Depots und Schlossbetrieb. Aufsicht und Besucherlenkung während der Saison, Torsicherung und Schlüsselverwaltung außerhalb, Einlass und Wegeführung bei Konzerten in historischen Räumen.
  • Verwaltungsgebäude. Empfang mit Anmeldung und Ausweisverfahren, Abfertigung von Fahrern und Zustellern, Post- und Paketannahme, Telefonzentrale.
  • Bauträger mit mehreren Baustellen. Eine gemeinsame Tour über die einzelnen Bauplätze statt getrennter Besetzungen, mit Kontrolle der Absperrung und einem Befund für die Bauleitung.

Häufige Fragen

Was Betriebe in Amerang am häufigsten fragen

Besetzen Sie unser Werktor im Zweischichtbetrieb?
Ja, nach Ihrem Anlieferplan und auf Wunsch durchgehend. Der Posten prüft Papiere, gleicht mit der Avisierung ab, gibt Zeitfenster frei, weist an Rampe oder Ladetor und führt das Wachbuch. Grundlage ist Ihre Pfortenanweisung, die wir gemeinsam ausformulieren. Für eine lückenlose Besetzung brauchen wir Vorlauf, weil wir einteilen und jede Kraft am Gelände einweisen müssen.
Wie sichern Sie ein Lager, in dem nachts niemand arbeitet?
Bei einem automatisierten Lager gibt es innen nichts zu beobachten, deshalb liegt der Schutz an den Außenkanten. Geprüft werden Tore, Rampen, Ladehöfe, Notausgänge, Brandschutzabschlüsse, Technik- und Schaltzentralen sowie die Aufstiege zur Dachanlage. Entscheidend ist nicht die Zahl der Runden, sondern dass jeder Punkt belegbar gesehen wurde – abgehakt wird mit Uhrzeit.
Wie gehen Ihre Leute mit Fahrern um, die zwei Stunden zu früh da sind?
Höflich, aber ohne Ausnahme vom Ladeplan. Wir teilen Mitarbeiter ein, die Schwerlastverkehr kennen und einen Ladevorgang lesen können, und wir legen vorher schriftlich fest, wie mit Wartefahrzeugen umzugehen ist – wo sie stehen dürfen, wann sie hereingelassen werden und wer im Zweifel entscheidet. So entsteht daraus keine Auseinandersetzung im Ladehof.
Übernehmen Sie den Empfang im Verwaltungsgebäude?
Ja, mit Anmeldung, Ausweisausgabe und Abfertigung von Fahrern und Zustellern an einer Theke. Gäste werden aufgenommen, mit der Anmeldung der Fachabteilung abgeglichen und beim zuständigen Ansprechpartner gemeldet; externe Handwerker bekommen einen befristeten Ausweis, dessen Rückgabe quittiert wird. Aus der Besucherliste ergibt sich jederzeit, wer sich außer der Belegschaft im Gebäude aufhält.
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Der Pförtner arbeitet am Tor und entscheidet über Zufahrt: Papiere und Plombe prüfen, mit der Avisierung abgleichen, Schranke bedienen, Wachbuch führen. Der Empfang arbeitet im Haus und repräsentiert es: aufnehmen, anmelden, Ausweise ausgeben, Sendungen annehmen, oft telefonieren. Beide dokumentieren, wer da war – gesucht werden aber zwei verschiedene Typen von Mitarbeitern.
Bewachen Sie eine Freiflächenanlage während Bau und Anlauf?
Ja, das ist bei solchen Anlagen der kritische Abschnitt. Solange Module palettiert stehen, Kabeltrommeln offen liegen und Wechselrichter nicht angeschlossen sind, ist die Fläche ein Materiallager ohne fertigen Zaunschluss. Wir fahren Zaunlinie und festgelegte Kontrollpunkte zu wechselnden Zeiten ab, sehen gezielt Kabelgräben, Trafo- und Übergabestationen an und ergänzen das bei Bedarf um mobile Kameratechnik.
Wann genügt eine Objektrunde und wann brauchen wir Werkschutz?
Eine Runde genügt, solange nur ein abgegrenztes Objekt gesichert werden soll: Anwesenheit, feste Punkteliste, Meldung, Einweisen der Einsatzkräfte. Werkschutz ist richtig, sobald Sicherheit im Ablauf mitläuft – Schichtübergabe an Ihr Personal, Koordination der Fremdfirmen, Draht zu Haustechnik und Brandschutzbeauftragtem. Werkschutz setzt Stammpersonal voraus, eine Objektrunde nicht.
Wie planen Sie zwischen Museumssaison und Depotbetreuung?
Als zwei getrennte Modelle. Zwischen Frühjahr und Herbst stehen Aufsicht an den Zugängen, Besucherlenkung und eine Schlussrunde nach Betriebsschluss im Vordergrund, bei der geprüft wird, ob alle Gebäude leer und verschlossen sind. Außerhalb der Saison geht es um Torsicherung, Zutrittsregelung für Restaurierung und Anlieferung sowie um Kontrolle auf Wasser- und Witterungsschäden. Depots betreuen wir ganzjährig.
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Amerang?
Maßgeblich sind das Schichtmodell Ihres Warenausgangs, die Zahl der gleichzeitig laufenden Tore, die Menge der je Anfahrt nachzuweisenden Kontrollpunkte, ob saisonal oder ganzjährig gearbeitet wird, welchen Nachweis Sie fordern und welche Zusatzaufgaben an der Theke anfallen. Zuschläge für Nacht, Sonntag und Feiertag weisen wir gesondert aus; das Angebot folgt binnen 24 Stunden nach der Begehung.
Wie schnell können Sie in Amerang starten?
Alarmverfolgung und eine kurzfristige Freiflächenstreife lassen sich meist zügig einrichten, weil dafür keine feste Personalplanung nötig ist. Ein dauerhaft besetztes Werktor braucht Vorlauf: einteilen, auf dem Gelände einweisen, Anweisungen abstimmen. Unser Firmensitz liegt in der Nachbargemeinde Höslwang, die Anfahrtswege sind entsprechend kurz.

Nächster Schritt

Areal gemeinsam abgehen

Zeigen Sie uns das Tor, die Rampe, die Halle oder die eingezäunte Fläche. Die Begehung kostet nichts, das Angebot steht binnen 24 Stunden schriftlich – und wenn die kleinere Variante genügt, sagen wir das.

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