Bayerische Sicherheitsgesellschaft BSG24 Logo BSG24 Bayerische Sicherheitsgesellschaft

Objektschutz · Bayern

Objektschutz Bayern

Objektschutz heißt nicht automatisch, dass jemand die ganze Nacht am Tor steht. Für die meisten Objekte ist ein Revierdienst mit mehreren Kontrollen wirksamer und deutlich günstiger. Wir sagen Ihnen, was Ihr Objekt braucht – und was nicht.

  • Bewachungsgewerbe nach § 34a GewO, alle Kräfte unterrichtet oder sachkundegeprüft
  • Drei Standorte in Oberbayern – kurze Anfahrt, echte Ortskenntnis
  • Jeder Kontrollpunkt digital quittiert, Bericht am Folgetag
  • Stundensatz und Zuschläge vorab schriftlich
Kontrollgang an einem Firmengebäude bei Nacht in Bayern

Formen

Vier Wege, ein Objekt zu schützen

Die Kosten unterscheiden sich um ein Vielfaches. Die Frage ist nicht, was am meisten Sicherheit verspricht, sondern was zu Ihrem Risiko passt.

Objektschutz auf einem Werksgelände in Bayern

Ständige Bewachung

Eine Kraft dauerhaft vor Ort, meist mit Torkontrolle und Rundgängen. Sinnvoll bei hohen Werten, laufendem Betrieb oder Auflagen. Die teuerste Variante – und oft nicht die nötige.

Revier- und Streifendienst

Mehrere Kontrollen pro Nacht zu bewusst unregelmäßigen Zeiten. Für die meisten Gewerbeobjekte das beste Verhältnis aus Wirkung und Kosten. Siehe Revierdienst München.

Alarmintervention

Wir fahren hin, wenn die Anlage meldet – und prüfen vor Ort, ob es ein Fehlalarm ist. Setzt eine funktionierende Meldekette voraus.

Schließdienst

Auf- und Zusperren zu festen Zeiten, Kontrolle von Fenstern, Licht und Heizung. Unauffällig, günstig, erstaunlich wirksam gegen den einfachen Gelegenheitstäter.

Objektarten

Worauf es je nach Objekt ankommt

Werkschutz vor dem Fuhrpark eines Betriebs
  • Produktion und Werksgelände. Zutritt ist wichtiger als Einbruch: Fremdfirmen, Anlieferung, Besucher. Torkontrolle, Ausweisverwaltung und ein Verfahren für den Feierabend.
  • Logistik und Lager. Ladungsdiebstahl passiert häufig beim Rangieren und in der Wartezeit. Streifen zu den Umschlagzeiten, nicht nur nachts.
  • Handel und Einkaufszentren. Sichtbare Präsenz zu Öffnungszeiten, Kontrolle nach Ladenschluss. Häufig kombiniert mit verdeckter Beobachtung im Verkaufsraum.
  • Wohnanlagen. Tiefgarage, Keller, Müllraum und Beleuchtung – dort entsteht das Gefühl von Unsicherheit, nicht an der Wohnungstür.
  • Leerstand. Leere Gebäude ziehen Metalldiebstahl und unbefugte Nutzung an. Regelmäßige Kontrolle verhindert, dass sich etwas etabliert.
  • Baustellen. Material, Maschinen, Kupfer. Eigene Seite: Baustellenbewachung Bayern.
  • Landwirtschaft und Ferienobjekte. Abgelegene Höfe, Almen, Ferienhäuser mit langen Leerzeiten – im Chiemgau und im Fünfseenland ein wiederkehrendes Thema.
  • Forschung und sensible Bereiche. Neben Zutritt am Boden zunehmend die Frage nach dem Luftraum. Siehe Drohnenabwehr.

Vor Ort

Wo wir bewachen

München und Landkreis

Geschäftsstelle Tal 44. Details unter Objektschutz München und Sicherheitsdienst München.

Rosenheim, Wasserburg, Chiemsee

Von der Zentrale Höslwang aus. Siehe Objektschutz Rosenheim.

Traunstein, Chiemgau, Berchtesgadener Land

Eigene Niederlassung in Traunstein. Siehe Sicherheitsdienst Traunstein.

Altötting und Mühldorf

Chemiedreieck und Industrie am Inn. Siehe Objektschutz Burghausen.

Starnberg und Fünfseenland

Gewerbe in Gilching und Weßling, Anwesen am See. Siehe Objektschutz Starnberg.

Erding, Freising, Ebersberg

Logistik und Flughafenumfeld, Gewerbeparks im Umland.

Kosten

Was Objektschutz kostet – gerechnet, nicht geschätzt

Der Stundensatz sagt wenig. Entscheidend ist die Einsatzform. Vier Fälle im Vergleich, alle für dasselbe mittelgroße Gewerbeobjekt.

Durchgehende Nachtbesetzung

Eine Kraft von 18 bis 6 Uhr, sieben Nächte: etwa 10.000 bis 14.000 Euro im Monat. Gerechtfertigt bei hohen Werten, laufendem Betrieb oder behördlichen Auflagen – sonst selten.

Revierdienst, drei Kontrollen je Nacht

Dasselbe Objekt, dreimal je Nacht angefahren und kontrolliert: rund 700 bis 1.000 Euro im Monat. Für die große Mehrheit der Objekte die richtige Antwort.

Schließdienst

Abends zusperren und prüfen, morgens aufsperren: etwa 450 bis 700 Euro im Monat. Wirkt gegen Gelegenheitstäter und gegen das häufigste Problem überhaupt – die offen gebliebene Tür.

Alarmintervention auf Abruf

Grundpauschale plus Einsatzpreis je Anfahrt. Sinnvoll als Ergänzung, nicht als Ersatz: Wer nur bei Alarm kommt, verhindert nichts, sondern verkürzt nur die Schadensdauer.

Kombination

In der Praxis am häufigsten: Schließdienst werktags, Revierkontrollen am Wochenende, Alarmintervention rund um die Uhr. Das deckt die Risikozeiten ab, ohne durchgehend zu bezahlen.

Was wir nicht berechnen

Begehung, Konzept und Einweisung der Kräfte. Bei laufenden Verträgen auch nicht die Anfahrt innerhalb des Einsatzgebiets.

Vor Ort

Was eine Kontrolle tatsächlich umfasst

„Kontrollgang“ ist ein dehnbarer Begriff. Bei uns ist festgelegt, was geprüft wird – und Sie sehen im Bericht, dass es geschehen ist.

  • Umgang außen. Zaun, Tore, Fenster im Erdgeschoss, Kellerschächte, Lichtschächte, Notausgänge von außen. Dabei achten wir auf Aufbruchspuren und auf Gegenstände, die vorher nicht da waren.
  • Türen und Fenster prüfen. Nicht ansehen – anfassen. Eine Tür, die nur angelehnt aussieht, ist meistens offen. Das ist der häufigste Fund überhaupt.
  • Innenrundgang nach Absprache. Flure, Technikräume, Serverraum, Lager. Auf Wunsch mit Kontrolle von Heizung, Wasser und Kühlanlagen – Wasserschäden verursachen mehr Kosten als Einbrüche.
  • Beleuchtung und Technik. Ausgefallene Außenleuchten, offene Rolltore, laufende Maschinen, blinkende Störmeldungen. Vieles davon fällt niemandem auf, bis es teuer wird.
  • Fahrzeuge und Fläche. Fremde Fahrzeuge auf dem Gelände, abgestellte Anhänger, Müllablagerungen. Wir notieren Kennzeichen, wenn etwas nicht passt.
  • Personen ansprechen. Wer sich auf dem Gelände aufhält, wird angesprochen und nach dem Grund gefragt – freundlich und ohne Übergriff. Bei Straftaten alarmieren wir die Polizei.
  • Digitale Quittierung. Jeder Kontrollpunkt wird per NFC oder QR bestätigt, mit Uhrzeit. Das ist nicht Bürokratie, sondern Ihr Nachweis gegenüber Versicherung und Auftraggeber.
  • Bericht am Folgetag. Mit Uhrzeiten, Vorkommnissen und Fotos. Bei Auffälligkeiten melden wir uns noch in der Nacht.

Alarm

Was bei einer Alarmmeldung passiert

Der Unterschied zwischen einer Anlage, die nur piept, und einer, die wirkt, liegt in dieser Kette.

Meldung eingeht

Über Notrufleitstelle, Ihre Rufumleitung oder direkt auf das Diensthandy der Streife. Die Kette wird vorher schriftlich festgelegt, nicht im Ernstfall improvisiert.

Anfahrt

Bei laufendem Revierauftrag ist meist ohnehin ein Fahrzeug in der Nähe. Wir melden Ihnen die voraussichtliche Ankunftszeit, sobald wir losfahren.

Erstprüfung von außen

Erst die Runde ums Objekt: Spuren, offene Zugänge, Fahrzeuge. Wer sofort hineinläuft, übersieht, wo jemand hinein- und wieder hinausgegangen ist.

Innenkontrolle

Wenn ein Zugang offen ist oder Spuren vorliegen, gehen wir nicht allein hinein, sondern rufen die Polizei und sichern von außen. Das ist keine Zurückhaltung, sondern Vorschrift und gesunder Menschenverstand.

Fehlalarm klären

Die große Mehrheit der Meldungen sind Fehlalarme – Tiere, Zugluft, technische Störung. Wir dokumentieren die Ursache, damit sich das Muster erkennen und abstellen lässt.

Objekt sichern

Bei beschädigten Türen bleiben wir vor Ort, bis eine Notverschließung gemacht ist oder Sie eintreffen. Auf Wunsch organisieren wir den Notdienst.

Erfahrung

Die fünf häufigsten Fehler beim Objektschutz

Aus dem, was uns bei Übernahmen von anderen Dienstleistern regelmäßig begegnet.

Feste Kontrollzeiten

Wenn jede Nacht um 23 und um 3 Uhr kontrolliert wird, ist das nach zwei Wochen Beobachtung bekannt. Kontrollen müssen im Rahmen bleiben, aber unregelmäßig fallen.

Kontrolle ohne Nachweis

Ohne digitale Quittierung wissen Sie nicht, ob jemand da war oder nur vorbeigefahren ist. Das ist kein Misstrauen, sondern die Grundlage jeder Reklamation.

Alarmanlage ohne Interventionskette

Die Anlage meldet an eine Nummer, die niemand abhebt, oder an eine Leitstelle ohne Auftrag zur Anfahrt. Dann ist die Meldung folgenlos.

Bewachung ohne Beleuchtung

Personal in einem stockdunklen Areal sieht wenig. Zwei Strahler mit Bewegungsmelder verbessern die Wirkung einer Streife oft mehr als eine zusätzliche Kontrolle.

Vertrag über die falsche Laufzeit

Objekte ändern sich: Bauphasen enden, Betriebsferien beginnen. Ein Vertrag, der zwölf Monate gleich bleibt, ist in mindestens einem Quartal zu teuer.

Niemand redet miteinander

Die Streife bemerkt seit Wochen dasselbe offene Fenster, meldet es im Bericht – und niemand liest den Bericht. Einmal im Quartal zehn Minuten Rücksprache lösen das.

Häufige Fragen

Objektschutz in Bayern

Was kostet Objektschutz?
Der Stundensatz liegt üblicherweise bei 28 bis 46 Euro, je nach Qualifikation, Uhrzeit und Dauer. Der größere Hebel ist aber die Einsatzform: Eine durchgehende Nachtbesetzung kostet ein Vielfaches eines Revierdienstes mit drei Kontrollen. Für viele Objekte liegen die monatlichen Kosten eines Revierdienstes im niedrigen dreistelligen Bereich.
Ständige Bewachung oder Revierdienst – was ist richtig?
Faustregel: Ständige Bewachung, wenn während der Bewachungszeit Betrieb stattfindet, hohe Werte offen liegen oder eine Auflage es verlangt. Revierdienst, wenn das Objekt geschlossen ist und es darum geht, Täter zu stören und Schäden früh zu bemerken. Bei der Begehung sagen wir Ihnen, was wir empfehlen würden – auch wenn das die günstigere Variante ist.
Wie oft wird kontrolliert?
Üblich sind zwei bis vier Kontrollen je Nacht zu unregelmäßigen Zeiten. Feste Uhrzeiten sind ein Geschenk an jeden, der das Objekt beobachtet. Auf Wunsch legen wir Kernzeiten fest, in denen auf jeden Fall kontrolliert wird.
Was passiert bei einem Vorkommnis?
Die Kraft sichert die Lage, alarmiert nach der vereinbarten Kette – Polizei, Sie, gegebenenfalls Haustechnik – und bleibt vor Ort, bis die Situation geklärt ist. Sie bekommen noch in der Nacht eine Nachricht und am Folgetag den Bericht mit Fotos.
Bekomme ich einen Nachweis über die Kontrollen?
Ja. Jeder Kontrollpunkt wird digital quittiert, mit Uhrzeit. Der Bericht kommt am Folgetag per E-Mail. Das ist zugleich Ihr Nachweis gegenüber Versicherung oder Auftraggeber.
Setzen Sie immer dieselben Leute ein?
So weit es geht, ja – bei Regelaufträgen ist das der Normalfall. Wer ein Objekt kennt, merkt eher, wenn etwas anders ist als sonst. Bei Urlaub und Krankheit weisen wir die Vertretung vorher ein.
Können Sie kurzfristig übernehmen?
Ja. Nach einem Einbruch, bei einer defekten Tür oder wenn ein bisheriger Dienstleister ausfällt, stellen wir nach Absprache noch am selben Tag jemanden.
Brauche ich zusätzlich Technik?
Nicht zwingend. Manchmal ersetzt eine Kamera an der richtigen Stelle einen Kontrollgang, manchmal ist es umgekehrt. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir in der Sicherheitsberatung – herstellerunabhängig.

Nächster Schritt

Begehung Ihres Objekts – kostenlos

Wir sehen uns an, was zu schützen ist, und sagen Ihnen ehrlich, welche Einsatzform reicht. Häufig ist das weniger, als Sie erwarten.

Bayerische Sicherheitsgesellschaft · Tal 44, 80331 München · info@bsg24.bayern